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Studium: Studentenwerk warnt vor Studiengebühren

Das Deutsche Studentenwerk hat jüngste Forderungen nach Einführung von Studiengebühren zurückgewiesen. SPD und Union plädieren für eine Beteiligung an der Ausbildung.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat jüngste Forderungen aus Union und SPD nach Einführung von Studiengebühren zurückgewiesen. Die jungen Menschen, die heute in der Ausbildung seien, hätten in den nächsten Jahren die Hauptlast der Sanierung der Rentenkassen zu tragen. Jetzt sollten sie auch noch für ihr eigenes Studium "kräftig zuzahlen", kritisierte DSW-Generalsekretär Dieter Schäferbarthold vor Journalisten in Berlin. Diese doppelte Belastung sei ein "Bruch des Generationenvertrages".

Beispiel USA

Eine neue Untersuchung aus den USA zeige, dass sich dort immer Eltern und Studierende verschulden, um die steigenden Studiengebührern zu bezahlen. Mehr als 60 Prozent der Studenten stünden inzwischen mit mehr als 12.000 Dollar in der Kreide. Wegen unzureichender staatlicher Zuschüsse hätten die Hochschulen in den USA die Gebühren seit 1980 auf rund 3500 Dollar pro Jahr mehr als verdoppelt.

DPA
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