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Studium: Zu wenig Know-how für die Jobwelt

Lehrer, Juristen und Mediziner fühlen sich durch ihr Studium schlecht auf die Arbeitswelt vorbereitet.

Bei den angehenden Ärzten und Anwälten mangele es vor allem an Fachwissen und Praxisbezug, bei den Lehrern an Sozialkompetenzen, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine Absolventen-Studie des Hannoveraner Hochschul-Informations-System (HIS) im Auftrag von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD). Die Experten hatten 8.000 ehemalige Studenten befragt, die im Jahr 2001 die Hochschulen Richtung Beruf verlassen hatten.

Die Universitäten vermittelten zu wenig konkretes Know-how für den künftigen Job, berichtet das Magazin über das HIS-Fazit. Noch schwächer ausgeprägt seien die so genannten Sozialkompetenzen, also wichtige berufliche Schlüsselqualifikationen wie Verhandlungsgeschick, Führungsqualität, Durchsetzungsvermögen und Konfliktmanagement. Diese tauchen kaum auf den Lehrplänen der Unis auf. Bildungsministerin Bulmahn forderte die Hochschulen auf, Konsequenzen aus der HIS-Studie zu ziehen: "Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen muss zum Bestandteil der Lehre und der Praxisbezug deutlich ausgebaut werden", sagte sie dem Magazin.

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