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Mongolei: Ein Leben als Nomade

In Deutschland ist das Wort "Nomade" eher negativ behaftet, in der Mongolei ist es eine alte Tradition. Dort leben ungefähr 30 Prozent der Einwohner als wanderndes Volk. Gastfreundschaft wird bei ihnen groß geschrieben. Das durfte auch Fotografin Callie Eh erleben, die in ihnen Jurten schlief.

"Die Nomaden wechseln ihren Standort mehrmals im Jahr. Vor dem Umzug in das nächste Quartier muss die Jurte abgebaut und in ihre Einzelteile zerlegt werden. Am nächsten Ort wird sie dann wieder aufgebaut." 

"Die Nomaden wechseln ihren Standort mehrmals im Jahr. Vor dem Umzug in das nächste Quartier muss die Jurte abgebaut und in ihre Einzelteile zerlegt werden. Am nächsten Ort wird sie dann wieder aufgebaut." 

In einer Welt, in der das Wort "Nomade" eher mit Messies in Mietwohnungen in Verbindung gebracht wird, scheint ein Leben ohne festen Wohnsitz für viele Leute kaum vorstellbar. 

In der Mongolei leben noch immer circa 30 Prozent der Bevölkerung als Nomaden. Hier bedeutet das ein Leben in der Großfamilie. Die Jurte, ein Ein-Raum-Zelt, ist Schlaf-, Wohn-, Ess- und Kochbereich in einem. Fotografin Callie Eh hat mit einer nomadischen Gastfamilie zusammen gelebt und ihre Eindrücke in einer spannenden Fotoreportage festgehalten. 

Vergorene Milch zur Begrüßung

"Das Reisen im Land der Nomaden ist eine Reise durch Zeit und Raum", sagt sie. "Die gelebte Einfachheit und Liebe zur Natur werfen aber auch Fragen auf, ob unsere moderne, städtische Lebensweise nicht manchmal die Perspektive für diese Schönheit im Alltag verloren hat." In der nomadischen Familie hat Callie Eh besonders eines erlebt: Gastfreundschaft. Zur Begrüßung gibt es vergorene Stutenmilch, Gebäck und "Clotted Cream", ein Rahm aus Milch, der in der Pfanne erhitzt wird. Geschmacklich angeblich ähnlich wie Mascarpone. "Zumindest probieren sollte man alles - Ablehnung gilt als Unhöflichkeit gegenüber dem Gastgeber", rät die Fotografin.

Einen Supermarkt gibt es hier nicht. Alles, was gegessen und getrunken wird, wird selbst geerntet oder geschlachtet. Da die Nomaden keinen Kühlschrank besitzen, trocknen sie das Fleisch und machen es so haltbar. Die getöteten Tiere werden von Kopf bis Fuß verwertet, auch die Innereien. Das Fell dient als Kleidung oder Material für die Jurten, die Gelenkknochen als Spielzeug.

Ungewöhnliche Traditionen und unendliche Weiten

Mongolische Nomaden sind sehr traditionsbewusst. Ein Brauch klingt für westliche Ohren besonders skurril: die Haarschneidezeremonie, auch "Daah Urgeeh" genannt. "Mongolische Kinder erhalten ihren ersten Haarschnitt im Alter zwischen zwischen zwei und fünf Jahren", erklärt uns die Fotografin. "Je nach dem Mondkalender erhalten Jungen ihren ersten Haarschnitt in einem geraden Jahr und Mädchen in einem ungeraden Jahr."

Die Republik, die zwischen Russland und China liegt, ist nach Kasachstan der zweitgrößte Binnenstaat der Welt, über viermal so groß wie Deutschland. Mit ihren drei Millionen Einwohnern ist sie allerdings sehr dünnbesiedelt. Kahle, unendlich scheinende Weiten sind typisch für die mongolische Landschaft. "Für Liebhaber der weiten und ungezähmten Natur ist die Mongolei so etwas wie Liebe auf den ersten Blick", schwärmt die Fotografin. 

"Fotografie ist ein fantastisches Erzähl-Medium"

Callie Eh kommt ursprünglich aus Malaysia, arbeitet zur Zeit allerdings als freiberufliche Reisefotografin in Europa. "Jeder Mensch und jeder Ort hat seine eigene Geschichte. Fotografie ist ein fantastisches Erzähl-Medium, nicht umsonst heißt es: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", sagt sie.

Mit ihren Fotos von Reisen in der ganzen Welt will sie fremde Kulturen auch für andere Menschen zugänglich machen: "Ich hoffe, es dient als Anstoss und Inspiration, die Vielfalt der Kulturen zu entdecken und deren Unterschiede zu schätzen."

Weitere Bilder von Callie Eh finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity.

Fotograf aus der VIEW Fotocommunity: "Fotojournalismus soll die Realität beeinflussen"


Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.