VG-Wort Pixel

"Die leckerste Idee Deutschlands" Von Quinoa-Snacks bis Rindfleisch aus dem Glas: Diese Sendung ist "Die Höhle der Löwen" für Foodies

Gordon Prox stellt seine Quinoa-Bites vor und überzeugt sowohl die Testesser als auch die Jury
Gordon Prox stellt seine Quinoa-Bites vor und überzeugt sowohl die Testesser als auch die Jury
100 Supermarktkundinnen und Kunden haben darüber entschieden, was ab dem heutigen Tag bei Rewe in den Regalen liegt. Bei der "leckersten Idee Deutschlands" pitchen Foodies, um einen Platz zwischen Maggitütensuppen und Konservendosen. Das Rennen macht ein Quinoa-Snack.

Wer kennt sie nicht, die sogenannten Probier-Aktionen im Supermarkt. Verschiedene Stände sind zwischen Maggitütensuppen und Nudelpackungen gereiht, an denen man neue Produkte oder neue Getränke probieren kann. Genau so können Sie sich die Vox-Sendung "Die leckerste Idee Deutschlands" vorstellen. Menschen präsentieren ihre selbst entwickelten Produkte, die sie an den Mann und an die Frau (manchmal sogar an den Hund) bringen wollen.

Bei der leckersten Idee Deutschlands sitzen dabei 100 Menschen im Studio, in etwa wie Sie und ich, die als Supermarktkundinnen und Kunden in verschiedene Kategorien eingeteilt sind. Da gibt es die Best Ager, die Teenager, die Preisbewussten, die Influencer. Sie bewerten die Speisen und Getränke, entscheiden in sogenannten Food-Duellen zwischen zwei Produkten und am Ende küren sie auch den Sieger der Show. Zusätzlich sitzen noch fünf (!) Promis mit im Studio: Jana Ina Zarella, Tim Mälzer, Inka Bause und wie sie alle heißen. Sie bewerten die Speisen und Getränke und geben ihren Senf dazu. Es ist alles etwas verwirrend, aber es ist eben eine TV-Show, da dürfen spielerische Elemente nicht fehlen.

Produkte aus fünf Kategorien

Soweit das Setting. In der Sendung kriegt dann jeder Entwickler und jede Entwicklerin für wenige Minuten eine Bühne. Aus fünf verschiedenen Kategorien wie Frühstück, Lunchbreak, Snacks, Dinner und Party werden jeweils zwei Produkte vorgestellt, danach entscheiden die "Kundinnen" und "Kunden", ob es das Produkt in die nächste Runde schafft.

Insgesamt sind das zehn "neuartige" Speisen oder Getränke, die man in der Show zu sehen bekommt. Kein Wunder also, dass eine Folge fast drei Stunden dauert. Da kann es schon mal zu Ermüdungserscheinungen kommen. Das sieht man zum Beispiel Tim Mälzer an, wenn er etwas gelangweilt in die Kamera guckt. Andere Jurymitglieder halten sich wach, in dem sie einen schlauen Beitrag leisten und sich den Mund fusselig reden. Inka Bause beispielsweise hat viel Meinung zu den einzelnen Gerichten und Drinks. Der Einzige, der die ganze Zeit euphorisch am Ball bleibt, ist der Moderator Amiaz Habtu. Vor allem, wenn die Speisen und Getränke auf den "Prozentschienen" fahren dürfen, die sollen veranschaulichen, wie die Supermarktkundinnen und Kunden über die jeweiligen Produkte abgestimmt haben.

Das Rennen machen die Quinoa-Bites von "el origin"

Am Ende geht's aber um die Wurst. Oder besser gesagt ums Bier, um einen Currywurst-Aufstrich, um einen Quinoa-Snack, um Rindfleischgerichte aus dem Glas und um einen Sauerteig-Fladen. Das sind die fünf Finalisten der Sendung, die an die Vox-Show "Die Höhle der Löwen" erinnert, ohne aber dass die Promis in die Produkte investieren dürfen. Schade eigentlich. Tim Mälzer hätte Interesse an den Rindfleischgerichten aus dem Glas vom Hofgut Stöcken gehabt: "Ich biete 50.000 Euro für 25 Prozent", sagt der TV-Koch. Falsche Sendung, oder?

Am leckersten finden die Testesserinnen und Testesser aber den Quinoa-Snack, der knapp vor den Rindfleischgerichten aus dem Glas abschneidet: Das Start-up "el origin" mit Firmensitz in Hamburg stellt aus lateinamerikanischen Rohstoffen allerlei Snacks her. Wie die Quinoa-Bites mit Schokolade überzogen. Der Gedanke von Gründer Gordon Prox gilt der Nachhaltigkeit. Er will im Supermarktregal für Veränderung sorgen und die Bauern in den Ländern vor Ort unterstützen. Mit seiner Philosophie und seinen Quinoa-Bites hat Prox einen Platz in den Regalen von rund 3.600 Rewe-Märkten ergattert. 60 Gramm des Produkts kosten 2,79 Euro und sind ab dem heutigen Dienstag erhältlich.

Mehr zum Thema

Newsticker