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Hamburg: Gäste sind schockiert: Kellner zertrampelt Maus im Eiscafé

Wer im Eiscafé sitzt, möchte eigentlich nur eins: genießen. Eine Maus, die durchs Lokal huscht, kann die Freude schnell trüben. Schlimmer noch: Wenn ein Kellner die Maus vor den Augen der Gäste zerquetscht.

Der Kellner des Eiscafés habe aus Reflex gehandelt und bereue seine Tat, so das Management des Einkaufcenters

Der Kellner des Eiscafés habe aus Reflex gehandelt und bereue seine Tat, so das Management des Einkaufcenters

Pinocchio-Eisbecher, Spaghetti-Eis, Banana-Split: Das sind die Eiskreationen, die vor allem bei Kindern überaus beliebt sind. Im Sommer sind die Eiscafés voll von Gästen, die einfach nur genießen und schlemmen wollen. Huscht eine Maus über den Fußboden des Cafés kann das die Leichtigkeit schnell trüben. Es geht aber noch schlimmer: Ein Kellner des Eiscafés "Giovanni L." im Hamburger Einkaufszentrum "Wandsbek Quarree" hat eine besonders grausame Methode gewählt, eine Maus zu entfernen – die brachte viele Kinder zum Weinen. Was war passiert?

Die "Hamburger Morgenpost" berichtet in der aktuellen Ausgabe über den Vorfall. Eine Augenzeugin schildert, dass der Kellner der Maus auf den Schwanz getreten sei. Zu diesem Zeitpunkt dachten die meisten noch, dass die Servicekraft das Nagetier wohl fangen und in die Freiheit entlassen würde. Dem war aber keinesfalls so, im Gegenteil: Er habe die Maus "regelrecht zu Brei getreten", wie die Augenzeugin der "Hamburger Morgenpost" berichtet. Viele Kinder hätten geweint als der Kellner die Maus mit einer Serviette aufgesammelt und in den Müll geschmissen habe. Da klebte das Blut noch immer am Boden.

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In der Hansestadt scheint die Sonne nicht so häufig, deshalb ist der Preis für die Kugel Eis für eine Großstadt eher moderat: 1,27 Euro kostet hier das kalte Vergnügen.

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Anzeige wegen Tierquälerei

Die Augenzeugin und ihre Freundin haben daraufhin das Gesundheitsamt Wandsbek in Hamburg eingeschaltet. Zudem liegt eine Anzeige wegen Tierquälerei vor. Der "Mäusebefall" soll in diesem Jahr kein Einzelfall gewesen sein – auch das berichtet das Hamburger Blatt.

Auf Nachfrage der "Hamburger Morgenpost" hat sich das Center-Management des Einkaufszentrum geäußert: Sie bedauern den Vorfall und entschuldigen sich im Namen des Mieters. Eigentlich sind die Mitarbeiter angewiesen, das Tier lebend zu fangen und nach draußen zu bringen, so das Center-Management. Das sei aber nicht geschehen. Konsequenzen wie eine Anzeige gebe es für den Mitarbeiter des Eiscafés nach Angaben der "Hamburger Morgenpost" aber nicht. Vor allem deshalb, weil ihm sein Fehlverhalten leid tue, er habe aus Reflex gehandelt.

Die Gäste, die den Vorfall erlebt haben, werden dem Eiscafé wohl keinen weiteren Besuch mehr abstatten.

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dsw