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Attacke mit Chilipulver: Gast beschwert sich übers Essen – der Küchenchef wirft ihm Chilipulver ins Gesicht

Wenn ein unschuldiges Abendessen im Krankenhaus endet: Ein Gast in Wales hat sich über das Essen im Restaurant beschwert. Die Antwort des Küchenchefs? Eine Handvoll Chilipulver.

chili

Das in Chilischoten enthaltene Capsaicin löst einen Hitze- oder Schärfereiz aus und kann zu extremen Schmerzen führen, wenn es mit Schleimhäuten in Berührung kommt

Es gibt bestimmte Sätze, die treiben jeden Kellner und wohl auch Küchenchef in den Wahnsinn: "Könnten Sie den Küchenchef bitten, das Tartar durchzubraten?" oder "Ich hätte das Gericht gern mit Emmentaler. Aber können Sie bitte darauf achten, dass der Käse nicht zu viele Löcher hat?"

Auch für Kellner gibt es bestimmte Standardfloskeln. Manche jedoch sollte man sich besser verkneifen. Das hat auch schon Loriot gezeigt: Im Sketch "Schmeckt's?" wird ein Gast so oft gefragt, wie sein Gericht schmecke, dass er die Fassung verliert.

Der Kellner eines Curry-Hauses in Süd-Wales hätte sich den Satz besser auch sparen sollen. Da hat er leider noch nicht gewusst, wie sein Küchenchef auf die Kritik seines Gastes reagieren würde. Eigentlich wollten David Evans und seine Frau Michelle nur kurz Abendessen gehen. Es stellte sich aber schnell heraus, dass weder das Essen besonders gut war, noch der Küchenchef bester Laune. Als der Kellner zum Tisch der Evans kam und nach dem Essen fragte, antworteten diese ehrlich, aber höflich: "zäh und gummiartig." Das entsprach auch der Wahrheit, wie Michelle Evans dem "Telegraph" mitteilte: "Wir hatten unsere Vorspeise, die war nicht sehr gut, aber das sagten wir dem Kellner nicht. Als die Hauptgänge kamen und das Fleisch wie Gummi war, sagten wir es dem Kellner."

Der Küchenchef warf ihm Chilipulver ins Gesicht

Es dauerte nicht lange, bis die Kritik zum Küchenchef vordrang: Dieser kam sofort zum Tisch und verhielt sich unhöflich und aggressiv. Außerdem beschuldigte er das Ehepaar, dass es nicht bezahlen wollen würde. "Wir sagten, wir würden den Rest unseres Essen verzehren, aber das Fleisch war wirklich nicht essbar", erzählt Michelle Evans. Der Küchenchef kehrte – immer noch aufgebracht – zurück in die Küche. David Evans folgte dem Küchenchef, um eine Entschuldigung einzufordern. "Der Küchenchef kam mit Chilipulver zurück und warf es in Davids Gesicht", sagt die Ehefrau dem "Telegraph".

David Evans erster Gedanke war, er sei erblindet. Er litt unter extremen Schmerzen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Küchenchef verteidigte sich später, dass er Angst gehabt hätte, Evans würde ihn schlagen und dass seine Chili-Attacke reine Notwehr gewesen sei. Der Fall wird nun untersucht.

Lecker Tacos mit Chili-Öl


dsw
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.