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Guiness Buch der Rekorde: Der teuerste Hotdog der Welt

Eine Käse-Bratwurst, schwarzer Trüffel, Kaviar und Mayo darüber - fertig ist Eugene Woos Luxus-Hotdog. Der Besitzer einer japanischen Food-Kette in den USA kreierte den teuersten Hotdog der Welt.

Normalerweise kauft man einen Hotdog schnell mal auf der Straße, als Snack für zwischendurch oder im Fußballstadion für kleines Geld. Eugene Woos Hotdog jedoch ist nichts für den kleinen Geldbeutel. Denn der "Junni Ban" Hotdog aus Seattle kostet satte 169 Dollar, also rund 123 Euro.

Damit kreierte Eugene Woo in seinem Food-Truck "Tokyo Dog" zusammen mit den zwei anderen Schöpfern Samson Kwong and Rocky We den teuersten Hotdog der Welt. So steht es nun im Guinness-Buch der Rekorde. "Der bisherige Rekord lag bei 145,49 Dollar (110 Euro). Da dachten wir uns, es wäre doch witzig, den zu brechen", so Woo.

Doch bis zum tatsächlichen Weltrekord war es ein langer Weg. Denn die Jungs mussten Fotos, Videos und das Rezept einreichen und dann rund sechs Monate warten, bis das Guiness Buch der Rekorde den Hotdog als "teuersten" anerkannte. "Eigentlich wollten wir damit auch Spenden sammeln", erklärt Woo. Die bisher eingenommenen Gewinne hat das Unternehmen komplett an das Amerikanische Rote Kreuz gespendet.

Es geht auch ohne Blattgold

Welche Zutaten machen den Hotdog so kostspielig? "Wir wollten nicht einfach nur teure Zutaten zusammenbringen, sondern ein besonderes Geschmackserlebnis kreieren", sagt Woo. "Es gab eine Menge Versuche und noch mehr Missgeschicke, bis wir den perfekten Hotdog hatten."

Rund ein Jahr dauerte die Entwicklung des Rezeptes. Nun finden sich folgende Zutaten in dem beliebten Snack: eine traditionell geräucherte Käse-Bratwurst mit gegrillter Teriyaki-Butter, Zwiebeln, Maitake Pilzen und Wagyu Rindfleisch. Allein der Maitake Pilz ist so selten, dass der Preis des Hotdogs plötzlich angemessen scheint. Garniert wird das Ganze mit schwarzem Trüffel, Kaviar und japanischer Mayonnaise, serviert in einem Brioche-Brötchen. Und trotzdem: Wollte man den Hotdog wirklich für so viel Geld erwerben, bräuchten die Mitarbeiter rund zwei Wochen, bis sie alle Zutaten beisammen hätten. Und dann müsste man auch irgendwie zu Woos Food-Truck fahren, um die Kreation zu genießen.

Linda Gondorf
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