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Schweizer Festtagsbraten: In der Schweiz essen sie Katzen. Na und?

In einigen Schweizer Kantonen isst man Katzenfleisch - und das am liebsten zur Weihnachtszeit. Denn es ist zart und schmackhaft. Tierschützer fordern ein Verbot. Warum eigentlich?

Ein Kommentar von Denise Wachter

Klar, sind Katzen niedlich. Aber sind das Lämmchen, Kälbchen und Schweinchen nicht auch?

Klar, sind Katzen niedlich. Aber sind das Lämmchen, Kälbchen und Schweinchen nicht auch?

Ja, ich finde Katzen auch niedlich, flauschig und kuschelig. Ich hätte auch nichts gegen eine Katze als Haustier. Deshalb würde ich sie nicht unbedingt als Weihnachtsgericht servieren. So wie es bei einigen Bauern in den Schweizer Kantonen Bern, Luzern und Jura zur Tradition gehört: Sie essen Katzenfleisch. Denn die Schweiz ist eines der wenigen Länder in Europa, wo es erlaubt ist, die eigene Katze oder den eigenen Hund zum Eigenverzehr und zu nicht-kommerziellen Zwecken zu töten. Tierschützer fordern seit Jahren, dass Katzenfleisch verboten werden soll - dieses Jahr erneut. Aber warum eigentlich?

Natürlich haben sie recht, wenn sie das Jagen von Katzen verbieten möchten. Denn die Tierschützer kritisieren, dass Jäger verwilderte Tiere von Hauskatzen nicht unterscheiden könnten. Aber darum geht es mir nicht. Sondern um den Fleischkonsum im Allgemeinen.

Wieso essen wir Kälber und Lämmer, aber keine Katzen?

Die meisten Fleischliebhaber haben keine Probleme damit Schweine-, Hühnchen- oder Lammfleisch zu essen, oder das eines jungen Kalbes. Auch diese Tiere sind niedlich und haben Kulleraugen.

In Deutschland gilt Katzenfleisch als exotisch, in China gehört es zum Alltag - dort gilt das Fleisch sogar als Delikatesse. Die Schweizer Bauern aßen vor allem im Zweiten Weltkrieg Katze, denn die Nahrungsmittelknappheit war groß. Heute lebt die Tradition wieder auf. So gibt es Katzenfleisch-Eintopf mit Tomatensauce, Möhren und Kartoffeln oder Katze gekocht in Thymian. Das Fleisch soll sehr zart sein, schmecke wie Kaninchen und sei nur wenig faserig, sagte eine Bäuerin im Kanton Jura einer Zeitung.

Fleisch bleibt Fleisch, Tier bleibt Tier

Alle, die jetzt jäh aufschreien, sollten sich das nächste Mal an die eigene Nase fassen, wenn sie ihr geliebtes Schnitzel essen und unterm Tisch ihre geliebte Hauskatze streicheln. Denn eigentlich sollte man beim Tiereessen keinen Unterschied machen, Fleisch bleibt Fleisch, Tier bleibt Tier - eine Doppelmoral ist hier fehl am Platz.

So sehen es auch viele Facebook-User des stern, denn die meisten plädieren genau dafür: Man sollte nicht unterscheiden und sich lieber bewusst machen, was da auf dem Teller liegt, als sich wahllos Schnitzel, Chicken Wings oder eben Katzen-Eintopf reinzuhauen.

Eine Userin auf Facebook bringt die Doppelmoral ziemlich deutlich auf den Punkt: "Ich finde, entrüstet darf hier nur ein Vegetarier, am Besten noch ein Veganer sein. Alle anderen sollten sich an die eigene Nase greifen: Es macht KEINEN Unterschied welches Tier gegessen wird! Schon mal in die Kulleräuglein eines Kälbchens geschaut? Bääääm! Kalbsleberwurst! Lammbraten? Gans? Ente? Kaninchen? Schweinebraten?!"

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.