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Verbraucherzentrale kritisiert Qualität: So mangelhaft ist abgepackter Spargel

Mitten in der Spargelsaison kritisiert die Verbraucherzentrale die Qualität von abgepacktem Spargel aus Supermärkten und Discountern. Das edle Gemüse fiel mit faulen und trockenen Stangen negativ auf.

Die Qualität von abgepacktem Spargel aus Supermärkten und Discountern lässt zu Wünschen übrig, so die Verbraucherzentrale Bayern

Die Qualität von abgepacktem Spargel aus Supermärkten und Discountern lässt zu Wünschen übrig, so die Verbraucherzentrale Bayern

Es ist Halbzeit in der Spargelsaison, aber die Verbraucherzentrale versetzt dem Genuss von frischem Spargel einen gewaltigen Dämpfer. Denn nicht jede Stange des edlen Gemüses, ist von hoher Qualität. Die Verbraucherzentrale Bayern hat 25 Spargelprodukte aus Supermärkten und Discountern in München und Umland getestet. Darunter seien nur abgepackter Spargel: 14 von 25 untersuchten Produkten erfüllten laut Verbraucherzentrale nicht die Qualitätskriterien. Denn die Schnittstellen seien ausgetrocknet oder die Spitzen grün gewesen. Dies sei ein Zeichen für eine lange Lagerzeit. Sechs Proben enthielten sogar faulige Stangen oder waren von einem Pilz befallen. Jedes zweite Pack Spargel war zudem nicht frisch.

Die Spargelstangen waren entweder mit Banderolen versehen, in Kunststofffolie oder in einer Kunststoffschale mit Folie verpackt. Bei einem Drittel der Proben sei eine Beurteilung der Frische nicht mit dem bloßen Auge möglich gewesen, da die Verpackung entweder großflächig bedruckt oder die Spargelenden nicht sichtbar gewesen seien.

Frische erkennt man mit dem Auge

Laut Verbraucherzentrale lässt sich aber gerade die Frische von Spargel mit einem Blick auf die Schnittstelle beurteilen: Trockene, strohige oder bräunlich verfärbte Enden seien ein Zeichen für "überlagerte Ware". Grün verfärben sich die Spargelköpfe, wenn sie zu lange Tageslicht ausgesetzt seien. Vorsicht! Niemals Spargel kaufen, der "unangenehm säuerlich" riecht, so die Verbraucherschützer.

dsw/AFP / AFP