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Gut zu wissen: Warum Sie Kochfett niemals in den Ausguss kippen sollten

Zum Braten, als Dressing oder zu Eingelegtem: Oliven- und Sonnenblumenöl kommen in jedem Haushalt zum Einsatz. Aber was macht man eigentlich mit Öl, das überbleibt?

Öl

Heißes Öl nicht in den Ausguss kippen

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Olivenöl für den Salat, Sonnenblumenöl zum Anbraten, Rapsöl zum Frittieren. Speiseöle benutzen wir alle im Haushalt. Aber darf man nicht komplett leere Flaschen einfach in den Altglas-Container verwerfen? Und was tun, wenn das Öl ranzig geworden ist und einfach nicht schmeckt? Dann ist da noch das Bratöl, darf man es einfach in den Ausguss kippen?

Die Frage muss man vehement verneinen. Noch heißes Bratöl oder Fett vom Kochen, etwa aus der Pfanne oder der Fritteuse, darf nicht in den Abfluss gelangen. Zum einen ist der meist aus Plastik, hohe Temperaturen könnten diesen schnell schmelzen lassen. Zusätzlich würde es nicht nur das Abwasser verschmutzen, sondern auch die Leitungen im Haus verkleben und letztendlich verstopfen. Das könnte richtig teuer werden.

Öl gehört in den Müll

Was kann man also damit tun? Reste aus Flaschen gehören in den normalen Haushaltsabfall, also die Restmülltonne. Damit diese nicht glitschig wird und verschmutzt, sollte man übrig gebliebenes Öl abfüllen. Beispielsweise in Kunststoff- oder Glasflaschen, in denen es gekauft wurde. (Achtung: Das Öl sollte natürlich Zimmertemperatur haben). Lassen Sie heißes Öl abkühlen und verfahren Sie genauso wie mit Ölresten aus der Flasche.

Manchmal werden Lebensmittel auch in Öl eingelegt: Beispielsweise Fisch, Oliven oder Gemüse. Auch diese Reste dürfen in den Hausmüll. Oder man verwendet sie weiter: Öl vom Thunfisch schmeck köstlich in Pasta, und das übrig gebliebene Öl von eingelegtem Gemüse verwendet man als Salatdressing. Am besten ist es, die Reste in einem Schraubglas zu sammeln und dann fest verschlossen in den Restmüll zu geben. 

Oliven-, Leinsamen- und Kokosöl: Ernährungsexpertin erklärt: Welches Öl gesund ist – und welches Sie vergessen können
Olivenöl  Olivenöl hat einen großen Vorteil, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm, es muss nicht stark bearbeitet werden, weil das Öl bereits im reifen Fruchtfleisch enthalten ist. Hinzu kommt ein hoher Vitamin-E-Gehalt und die positiven Effekte auf Herz und Kreislauf. "Weil es in der Regel kalt gepresst wird, enthält es viele Bioaktivstoffe, die gegen Entzündungen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Mit verantwortlich für die positive Wirkung der Mittelmeerküche", sagt die Expertin.

Olivenöl

Olivenöl hat einen großen Vorteil, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm, es muss nicht stark bearbeitet werden, weil das Öl bereits im reifen Fruchtfleisch enthalten ist. Hinzu kommt ein hoher Vitamin-E-Gehalt und die positiven Effekte auf Herz und Kreislauf. "Weil es in der Regel kalt gepresst wird, enthält es viele Bioaktivstoffe, die gegen Entzündungen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Mit verantwortlich für die positive Wirkung der Mittelmeerküche", sagt die Expertin.

Welches Öl ist überhaupt gesund?

Dass nicht alles Öl ist, was glänzt, weiß die Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. Speiseöle unterscheiden sich. Genauer gesagt in drei Gruppen, die mehr oder weniger gesund sind:

1. Gesättigte Fettsäuren: Bei ihnen sind alle Bindungsarme des Kohlenstoffs mit Wasserstoff besetzt, Chemiker nennen das "gesättigt". Sie kommen zum Beispiel in Kokosfett, Palmkernöl, Schmalz oder Butter vor.

2. Einfach ungesättigte Fettsäuren: An einer Stelle der Kette sind nicht alle Bindungsarme mit Wasserstoff "gesättigt"; hier bildet sich eine instabile Doppelbindung. Die wichtigste in dieser Gruppe ist die Ölsäure, die in größeren Mengen zum Beispiel im Oliven-, Mandel- oder Erdnussöl vorkommt.

3. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Sie haben zwei oder mehr Doppelbindungen. Weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie wie Vitamine regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen. Sie werden in Zellmembranen eingefügt und dienen als Bausteine für Gewebehormone, die unter anderem Entzündungsprozesse und die Durchblutung regulieren.

+++ Lesen Sie hier dazu, welche Öle gesund sind und welche Sie vergessen können +++

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(