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Oliven-, Leinsamen- und Kokosöl: Ernährungsexpertin erklärt: Welches Öl gesund ist – und welches Sie vergessen können

Alles Öl, was glänzt? Von wegen! Speiseöle unterscheiden sich in drei Gruppen, die mehr oder weniger gesund sind. Welche Vorteile welches Öl mit sich bringt, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm.

Olivenöl  Olivenöl hat einen großen Vorteil, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm, es muss nicht stark bearbeitet werden, weil das Öl bereits im reifen Fruchtfleisch enthalten ist. Hinzu kommt ein hoher Vitamin-E-Gehalt und die positiven Effekte auf Herz und Kreislauf. "Weil es in der Regel kalt gepresst wird, enthält es viele Bioaktivstoffe, die gegen Entzündungen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Mit verantwortlich für die positive Wirkung der Mittelmeerküche", sagt die Expertin.

Olivenöl

Olivenöl hat einen großen Vorteil, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm, es muss nicht stark bearbeitet werden, weil das Öl bereits im reifen Fruchtfleisch enthalten ist. Hinzu kommt ein hoher Vitamin-E-Gehalt und die positiven Effekte auf Herz und Kreislauf. "Weil es in der Regel kalt gepresst wird, enthält es viele Bioaktivstoffe, die gegen Entzündungen und vorbeugend gegen Krebs wirken. Mit verantwortlich für die positive Wirkung der Mittelmeerküche", sagt die Expertin.

Die Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm hat ein Lieblingsöl. Für sie hat Leindotteröl die optimale Fettsäurestruktur. Das bedeutet viel Omega 3 und wenige Omega-6-Fettsäuren. Geschmacklich ist es frisch – erbsig und grün – und macht sich besonders gut im Salat. Lagern sollte man das Öl am besten im TK-Fach in einer Plastikbox und löffelweise entnehmen.

Generell sind alle Nahrungsfette nach dem gleichen Muster aufgebaut: "Sie bestehen aus einem Glycerin-Molekül, an dem drei Fettsäuren hängen. Fettsäuren sind mehr oder weniger lange, zickzackförmige Kohlenstoffketten, an die Wasserstoffatome angelagert sind. Je nach Länge und Aufbau bestimmen sie die Eigenschaften und den Gesundheitswert eines Fettes", erklärt Dagmar von Cramm.

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Fette werden in drei Gruppen eingeteilt:

  1. Gesättigte Fettsäuren: Bei ihnen sind alle Bindungsarme des Kohlenstoffs mit Wasserstoff besetzt, Chemiker nennen das "gesättigt". Sie kommen zum Beispiel in Kokosfett, Palmkernöl, Schmalz oder Butter vor.  

Die Expertin:  Dagmar von Cramm ist Ernährungswissenschaftlerin (Dipl. oec. troph). Sie ist Fachjournalistin und Buchautorin.

Die Expertin:

Dagmar von Cramm ist Ernährungswissenschaftlerin (Dipl. oec. troph). Sie ist Fachjournalistin und Buchautorin.

2. Einfach ungesättigte Fettsäuren: An einer Stelle der Kette sind nicht alle Bindungsarme mit Wasserstoff "gesättigt"; hier bildet sich eine instabile Doppelbindung. Die wichtigste in dieser Gruppe ist die Ölsäure, die in größeren Mengen zum Beispiel im Oliven-, Mandel- oder Erdnussöl vorkommt.

3. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Sie haben zwei oder mehr Doppelbindungen. Weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie wie Vitamine regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen. Sie werden in Zellmembranen eingefügt und dienen als Bausteine für Gewebehormone, die unter anderem Entzündungsprozesse und die Durchblutung regulieren.

Bei den mehrfach ungesättigten unterscheidet man je nach Lage der Doppelbindungen noch zwei Familien: Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Die wichtigste Omega-6-Fettsäure ist die Linolsäure. Sie kommt reichlich in Maiskeim-, Weizenkeim-, Soja- und Distelöl vor. Zu den Omega-3-Fettsäuren gehört die alpha-Linolensäure, die in Lein-, Raps-, Walnuss- und ebenfalls in Sojaöl enthalten ist. Gesundheitlich besonders wertvoll sind die beiden langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eiscosapentaen- und Docosahexaensäure (mit 20 bzw. 22 Kohlenstoffatomen), die vor allem in fetten Seefischen stecken. Sie halten die Zellwände elastisch, schützen die Adern und wirken entzündungshemmend.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.