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400 Geschmacksrichtungen Wasabi Kit Kat? Sake und Matcha? Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Sorten des Schokoriegels als in Japan

Special-Edition von Kit Kat
Nestlé bringt in Japan immer neue  Kit-Kat-Varianten auf den Markt, wie auch diese Special-Edition zum 45. Geburtstag des Riegels in Japan.
© Alessandro Di Ciommo/NurPhoto / Picture Alliance
Für Japaner ist das Kit Kat mehr als ein Allerwelts-Schokoriegel, er hat Kult-Status. Fans warten sehnsüchtig auf jede neue Kreation. Ob Wasabi oder Sake - nirgendwo auf der Welt ist die Kit-Kat-Vielfalt größer.

Kit Kat ist doch auch nur ein Schokoriegel von vielen? Nicht in Japan. Dort ist die Süßigkeit das beliebteste Schokoprodukt des Landes. Den Riegel gibt es dort nicht einfach nur in den klassischen Varianten - weit gefehlt. Im Land der untergehenden Sonne finden Liebhaber ihr Kit Kat in unzähligen Geschmacksrichtungen und Farben. Mehr als 400 Kreationen des Schokoriegels wurden bereits entwickelt und es werden immer mehr.

Seinen Anfang nahm alles im Jahr 2000, als die erste japanische Kit-Kat-Eigenkreation eingeführt wurde. Damals versuchte man sich noch eher vorsichtig an der Geschmacksrichtung Erdbeere. Der Riegel wurde zum Kassenschlager und öffnete Tor und Pforte für ein riesiges Experimentierfeld, das auch vor ungewöhnlichen Sorten wie Matcha nicht zurückschreckt. 

Immer neue Kreationen

Einer, der maßgeblich an der Entwicklung neuer Sorten beteiligt ist, ist Yasumasa Takagi. Der Konditormeister arbeitet federführend an immer neuen innovativen Geschmacksrichtungen. Allein 50 seiner Kreationen haben es in den Verkauf geschafft. In einem Kurzfilm von  "Great Big Story" von "CNN" erklärt er, warum das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.  "Letztlich möchte ich Menschen glücklich machen, sie überraschen", sagt er. Um aber möglichst viele Menschen zu erreichen, müssten möglichst viele Geschmäcker abgedeckt werden. 

Kit Kat wird bereits seit Anfang der 70er-Jahre in Japan verkauft. Einen Boom erlebte der Riegel allerdings erst zur Jahrtausendwende, als Nestlé in Japan an der Vielfalt des Riegels drehte. Der Konzern erkannte, wie wichtig regionales Marketing ist und entwickelte neben saisonalen auch lokale Kreationen, die nur in Teilen des Landes erhältlich sind. So kommt es, dass viele japanische Touristen-Hotspots ihre eigenen Kit-Kat-Kreationen als Souvenirs verkaufen können. 

Fünf verrückte Kit-Kat-Sorten

Manche Sorten werden nur zu besonderen Anlässen angeboten, andere gibt es ausschließlich im Duty-Free-Bereich großer Flughäfen und in limitierter Auflage zu kaufen. Hier kommen fünf der beliebtesten und speziellsten Kit-Kat-Variationen.

1. Wasabi 

Zum Sushi gehört ein Tupfer vom japanischen Meerrettich dazu, aber zum Dessert? Das Kit Kat Wasabi vereint die Süße weißer Schokolade und die Schärfe vom Wasabi. 

2. Sake

Was die Schnapspraline kann, kann Kit Kat schon lange und gibt dem Schokoriegel mit einer Note von der japanischen Traditionsspirituose Sake einen besonderen Kick.

3. Azuki-Bohnen

Azuki-Bohnen (auch Adzuki) sind als Wundergemüse bekannt. Denn ihnen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. So werden die Hülsenfrüchte beispielsweise in der chinesischen Medizin als Heilmittel genutzt. 

4. Matcha

Matcha ist pulverisierter Grüntee, gilt als äußerst gesund und ein Trendprodukt. Das Kit Kat Matcha zollt dem weltweiten Erfolg des Pulvers Tribut.  

5. Süßkartoffel

Auch die Süßkartoffel erfreut sich seit ein paar Jahren wachsender Beliebtheit. Weil sie süßlich schmeckt, wird sie immer öfter auch als Zutat in Nachtischen verwendet Hier in der lila Variante. 

tpo

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