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Süß, saftig, lecker Grundrezept für ein veganes Bananenbrot ohne Zucker

Veganes Grundrezept für ein saftiges Bananenbrot ohne Zucker.
Ein Bananenbrot muss vor allem eines sein: Saftig. Dieses Exemplar kommt dabei ganz ohne raffinierten Zucker aus und ist sogar vegan.
© Arx0nt / Getty Images
Ein Bananenbrot ist nicht nur perfekt dazu geeignet, überreife Bananen zu verarbeiten, es schmeckt zudem saftig und süß. Dieses Grundrezept für ein veganes Bananenbrot ohne Zucker kann auch variiert werden. 

Ein Bananenbrot ist eine wahrlich süße Verführung. Dieses Rezept kommt dabei ganz ohne raffinierten Zucker aus. Der Fruchtzucker der reifen Bananen verleiht der Leckerei zusammen mit dem Kokosblütensirup eine natürliche Süße. So schmeckt das Brot sehr lecker, ist aber rein natürlich.

Vielseitige Nascherei

Ein Bananenbrot ist nicht nur perfekt dazu geeignet, überreife Bananen zu verwerten, es schmeckt zudem auch noch wie ein Gedicht. Ob zum Frühstück, als Dessert oder einfach für Zwischendurch – das süße Brot geht immer. Ein Vorteil der Zubereitung der Leckerei: Beim Backen verströmt sich der unvergleichlich leckere Duft des Bananenbrots in der ganzen Wohnung. Nachteil: Das Warten, bis das Brot fertig ist, kann ganz schön lang werden.

Zudem ist die Leckerei sehr vielseitig. Das Grundrezept kann durch eine Menge an Zutaten individuell nach Geschmack variiert werden – ob ganze oder gehackte Nüsse, Kokosflocken, Leinsamen, Trockenfrüchte wie Aprikosen oder Datteln, aber auch frische Früchte wie Beeren oder Äpfel. Ein weiteres Highlight: Schokolade untermengen. Der geschmolzene Kakao harmoniert fantastisch mit dem fluffigen Gebäck.

Bananenbrot ist schnell zubereitet und schmeckt selbst am zweiten und dritten Tag noch schön saftig. Da das Rezept keinerlei tierische Zutaten enthält ist es lange haltbar und demnach auch perfekt zum Mitnehmen geeignet – zum Beispiel auf den Kindergeburtstag, ins Büro oder einfach als Snack für Unterwegs. Sie haben zu viel Bananenbrot gebacken? Kein Problem – das Brot lässt sich gut einfrieren und schmeckt nach dem Auftauen noch genauso lecker wie zuvor.

Gesunde Banane

Die Banane ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und fand bereits im 15. Jahrhundert ihren Weg von Südostasien über Afrika zu uns nach Europa. Botanisch gesehen ist die krumme Frucht eine Beere – kaum vorstellbar, jedoch werden alle Früchte, welche aus nur einem einzigen Fruchtknoten hervorgehen, als Beeren bezeichnet. Übrigens: Da der Fruchtstand der Bananenstaude beim Wachstum der Bananen immer schwerer wird, senkt er sich nach unten und wächst in Richtung Erde. Die einzelnen Bananenfrüchte hingegen wachsen nach oben, immer der Sonne entgegen – das ist der Grund, wieso die Banane so krumm ist.

Doch die Frucht aus Südostasien ist nicht nur krumm, sondern auch richtig gesund. Sie enthält zahlreiche Mineralstoffe, vor allem aber Magnesium und Kalium, welche für die Funktion von Muskeln und Nerven, die Energiegewinnung und den Elektrolyt-Haushalt essenziell sind. Zudem ist sie reich an Spurenelementen wie Phosphor, Kalzium, Eisen und Zink – ein wahrliches Nährstoffpaket.

Ursprung des Bananenbrots

Der Ursprung des Bananenbrots findet sich in den 1930er Jahren in den USA – dort erschien ein Backbuch mit entsprechendem Rezept. Knappe 100 Jahre später hat es das Bananenbrot auf so gut wie jeden Instagram-Feed geschafft. Kein Wunder, schließlich schmeckt es nicht nur köstlich, sondern sieht auch noch ansprechend aus – demnach perfekt, um fotografiert zu werden. Doch das Bananenbrot wurde nicht erst durch Instagram weltbekannt. Schon 1983 widmete Rolf Zuckowski dem Kultbrot einen Song – Ohrwurm garantiert.

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Für dieses vegane Bananenbrot benötigen Sie möglichst reife Bananen. Hier gilt das Motto: Je reifer, desto besser – denn je mehr Fruchtzucker die Bananen enthalten, desto süßer schmeckt am Ende auch das Bananenbrot. Eier brauchen wir für das Bananenbrot nicht – die reifen Bananen machen es schon so unwahrscheinlich fluffig und saftig. Erdnussmus verleiht der Süßspeise nicht nur eine sanfte Erdnussnote, sondern trägt zudem zur Saftigkeit bei. Sie sind allergisch auf Erdnüsse? Cashew- oder Mandelmus stellen tolle Alternativen dar und geben dem Brot nochmals eine ganz eigene Note. Wie bereits erwähnt, ist Bananenbrot dazu da, variiert zu werden – lassen sie demnach Ihrer Fantasie freien Lauf und leben Sie sich kulinarisch aus.

Grundrezept für ein veganes Bananenbrot ohne Zucker

Zutaten für eine Kastenform

  • 4 sehr reife Bananen
  • 100 ml Hafermilch (oder eine pflanzliche Alternative)
  • 8 EL Kokosöl
  • 60 ml Kokosblütensirup (oder eine Alternative z.B. Ahornsirup)
  • 1 EL Erdnussmus
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • Optional: Schokotropfen, gehackte Nüsse z.B. Walnusskerne
Süß, saftig, lecker: Grundrezept für ein veganes Bananenbrot ohne Zucker

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen und die Kastenform mit etwas Kokosöl einfetten.
  2. Drei Bananen in einer Schüssel mit einer Gabel zu Mus verarbeiten.
  3. Das Mus zusammen Milch, Öl, Sirup und Erdnussmus gut vermengen.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl mit Backpulver, Natron, Zimt und Salz vermischen.
  5. Die Mehlmischung unter die feuchten Zutaten heben und so lange vermengen bis ein glatter Teig entsteht.
  6. Optional können nun Schokotropfen oder gehackte Nüsse untergehoben werden.
  7.  Teig in die vorbereitete Form geben und glattstreichen.
  8. Die letzte Banane der Länge nach halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen und etwas hineindrücken.
  9. Bananenbrot auf mittler Schiene im vorgeheizten Backofen für 50 Minuten backen.
  10. Auskühlen lassen oder noch warm genießen.

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