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Individualisierbare Produkte: Das Geschäft mit den persönlichen Vorlieben

Immer mehr Unternehmen bieten Kunden die Möglichkeit, Produkte selbst zu gestalten. Bei Müsli oder Schokolade etwa entscheiden sie über die Zutaten. Auch Markenhersteller setzen auf den Trend.

Die Firma chocri kreiert Schkoladen und Pralinen nach den Vorlieben der Kunden, etwa mit Nüssen und Trockenfrüchten, Gewürzen oder Keksen. Selbst die Art der Schokolade - Vollmilch, Zartbitter oder weiß - sowie die Form lässt sich individuell bestimmen.

Die Firma chocri kreiert Schkoladen und Pralinen nach den Vorlieben der Kunden, etwa mit Nüssen und Trockenfrüchten, Gewürzen oder Keksen. Selbst die Art der Schokolade - Vollmilch, Zartbitter oder weiß - sowie die Form lässt sich individuell bestimmen.

Wer schon mal einen neuen Sportschuh gesucht hat, dürfte die Idee gut finden. Zig verschiedene Modelle stehen im Laden - und natürlich gibt es das für den eigenen Plattfuß passende nur in Schweinchenrosa. Damit ihnen mögliche Kunden künftig nicht mehr durch die Lappen gehen, denken einige Unternehmen nun um: Sie überlassen den Käufern das Ruder und machen ihre Produkte "individualisierbar".

Da die Geschmäcker gerade beim Essen unterschiedlich sind, hat etwa die Berliner Firma Chocri daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Auf der Website des Anbieters können Kunden Schokolade mit Zutaten wie Fruchtstücken, Gewürzen oder Nüssen nach eigenem Gusto herstellen lassen. Der Umsatz des 2008 gegründeten Unternehmens verdoppelte sich mit zuletzt 3,6 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren nahezu. Zwei Drittel davon entfallen demnach auf die individuelle Schoki statt auf die vorgefertigten Angebote.

Müsli selber mischen

"Die Treiber dahinter waren Start-ups", erklärt Frank Piller vom Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement an der RWTH Aachen. Ein typisches Beispiel sei die Firma Mymuesli aus Passau. Der Hersteller lässt Käufer ihr Müsli im Internet aus 80 Zutaten selbst mischen. Die Gründer sind inzwischen so erfolgreich, dass aus dem Drei-Mann-Betrieb innerhalb weniger Jahre ein Unternehmen mit 340 Mitarbeitern geworden ist.

Ein Müsli ohne Rosinen? Gerne mit Schokolade, aber ohne Nüsse? Bei mymuesli lassen sich solche Vorlieben berücksichtigen. Jeder kann sich aus 80 Zutaten sein eigener Müsli zusammenstellen. Daneben gibt es auch fertige Mischungen.

Ein Müsli ohne Rosinen? Gerne mit Schokolade, aber ohne Nüsse? Bei mymuesli lassen sich solche Vorlieben berücksichtigen. Jeder kann sich aus 80 Zutaten sein eigener Müsli zusammenstellen. Daneben gibt es auch fertige Mischungen.

Schokolade und Müsli sind aber nur zwei Beispiele. Individuellen Tee gibt es etwa bei 5 cups and some sugar, während Myuniquebag Handtaschen zum Selbst-Designen verkauft. Auch Großunternehmen tummeln sich mittlerweile in dem Markt: Coca-Cola verschickt auf Wunsch Flaschen mit dem Namen des Kunden, beim Schoko-Hersteller Ritter Sport lässt sich die Verpackung individuell gestalten.

Auch Markenhersteller setzen auf Unikate

"Es ändert sich gerade, dass auch die großen Markenartikler darauf setzen", sagt Piller, der zu Maßanfertigungen für die Masse forscht. Auch Sportkonzerne wie Adidas und Nike bieten personalisierbare Produkte an - von der Farbe bis zum Schnürsenkel. Hinzu kommen bei Adidas etwa individualisierbare T-Shirts für Sportmannschaften. Künftig kann man einen ausgewählten Schuh mit Fotos bedrucken lassen.

"Die emotionale Verbundenheit spielt hier eine größere Rolle als bei der normalen Kollektion", erklärt Adidas dazu. Das hat auch für das Unternehmen Vorteile: "Die Kunden geben in diesem Fall gern etwas mehr Geld aus." Grundsätzlich müssen die Käufer für die Nicht-Standard-Ware meist deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Dem Anbieterverzeichnis egoo.de zufolge gibt es deutschlandweit inzwischen etwa 550 Hersteller von Produkten, die sich individuell gestalten lassen. Zum Vergleich: Im Oktober 2008 waren es noch 30.

Eine Art kostenlose Marktforschung

"Wenn man es richtig macht, hat man kostenseitig sogar einen Vorteil", glaubt Experte Piller. Wer das entsprechende System zur Massenproduktion habe, setze nur noch die Einzelteile zusammen. Ein Beispiel dafür sei die Autobranche, die Neuwagenkäufern schon lange freie Hand bei Farben, Polstern und Co. lasse.

Für die Anbieter sind die Kunden-Kreationen Piller zufolge auch eine Art kostenlose Marktforschung: Sie bekommen direkten Einblick in die Wünsche und Bedürfnisse ihrer jeweiligen Zielgruppe. Und statt potenzielle Ladenhüter zu produzieren, fertigen sie Ware, die auch tatsächlich Abnehmer findet. Lange Lagerkosten entfallen.

Mit Unikaten werden wir uns aber wohl auch künftig nicht alle umgeben. "Es wird immer eine Nische sein. Die meisten Kunden wollen in den Laden gehen und das Produkt mitnehmen", prognostiziert Piller. "Erstmal zahlen die Leute nur für das Erleben. Dauerhaft werden sie nur dafür zahlen, wenn sie einen funktionalen Nutzen haben." Auch Adidas erklärt: "Es ist nicht in Planung, jedes Produkt für eine Individualisierung bereitzustellen."

Antonia Lange und Bernd Röder/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(