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#lidllohntnicht: So macht ein Bäckermeister Lidl lächerlich

Ein Dorfbäcker aus Sachsen kritisiert die "Anti-Handwerk-Kampagne" von Lidl und startet eine Gegenbewegung auf Facebook - mit einer satirischen Initiativbewerbung als Produktionshelfer.

Von Denise Wachter

Was ist gutes Brot? Handwerksbäcker Stefan Richter bezweifelt, dass der Discounter Lidl diese Frage beantworten kann.

Was ist gutes Brot? Handwerksbäcker Stefan Richter bezweifelt, dass der Discounter Lidl diese Frage beantworten kann.

Stefan Richter ist Bäcker. Handwerksbäcker. Seine Brötchen und Backwaren werden traditionell hergestellt mit möglichst naturbelassenen, regionalen Rohstoffen. So heißt es zumindest auf seiner Homepage. Der 34-Jährige aus Kubschütz in der Oberlausitz liebt den Geruch von frisch gebackenem Brot und den direkten Kontakt mit seinen Produkten.

Die neue Imagekampagne von Lidl hingegen, die mit qualitativ-hochwertigen Lebensmitteln wirbt, nimmt Richter zum Anlass, einen Gegenangriff zu starten. Denn der Discounter wirbt mit dem Motto "Woran erkennt man eigentlich, was gut ist?" Richter bezweifelt, dass ausgerechnet ein Discounter die Frage "Was ist gutes Brot?" beantworten kann und empfindet die Lidl-Werbung als "Anti-Handwerk-Kampagne". Aus diesem Grund postete er unter dem Hashtag #lidllohntnicht auf Facebook folgende ironische Bewerbung als Produktionshelfer:

Gutes Brot? Nicht von Lidl

In den sozialen Netzwerken findet die "Bewerbung" positiven Anklang, allein auf Facebook wurde die "Bewerbung" von Bäckermeister Richter mehr als 2000 Mal geteilt. Offenbar sind die User der Meinung, dass Discounter-Bäckereien es qualitativ nicht mit Handwerksprodukten aufnehmen können. Dennoch versucht Lidl, dem Verbraucher ein anderes Bild zu vermitteln.

Auch die Organisation Slow Food Deutschland kritisiert die Werbekampagne von Lidl. In einer aktuellen Pressemitteilung stellt die Non-Profit-Organisation, die sich für nachhaltige Herstellung von Lebensmitteln und das traditionelle Handwerk einsetzt, die Gegenfrage: "Woran erkennt man eigentlich gutes Fleisch und gutes Brot? Vielleicht einfach daran, dass es nicht von Lidl kommt?

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(