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Interview

Weingut von Juliane Eller: Joko und Matthias Schweighöfer machen Wein - und lassen sich zum Glück dabei helfen

Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer haben mittlerweile den dritten Wein gemacht. Dahinter steht die Jungwinzerin Juliane Eller. Im Interview wird schnell klar, dass der Moderator und der Schauspieler den Wein lieber trinken. Der eigentliche Shooting-Star ist die Winzerin selbst. 

Wein

Matthias Schweighöfer (links), Juliane Eller und Joko Winterscheidt haben zusammen Wein gemacht

Die Winzerin Juliane Eller hat vor gut sechs Jahren das Weingut ihrer Eltern übernommen und es komplett umgekrempelt. Seitdem ist ihre eigene Weinlinie Juwel aus den Rebsorten Riesling, Grau- und Weißburgunder auf dem Markt. 2015 wollte sie eine jüngere Zielgruppe erschließen und machte sich auf die Suche nach einem Promi, der ihre Weine bekannter machen sollte. Also schrieb sie den Moderator und Schauspieler Joko Winterscheidt bei Facebook an. Der holte noch Matthias Schweighöfer ins Boot.

Die "III Freunde", wie sie ihre Wein-Linie getauft haben, haben jetzt den dritten Wein auf den Markt gebracht: Erst einen Grauburgunder, dann einen Rosé und nun einen Riesling, der ganz klar die Handschrift der Winzerin trägt. Ein charakterstarker, leckerer Riesling. Der stern hat die Weinmacherin, Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer zum Gespräch getroffen.

Til Schweiger macht's, Günther Jauch macht's und jetzt auch Sie, Herr Winterscheidt und Herr Schweighöfer. Warum machen jetzt alle Promis Wein - und kein Bier?

Winterscheidt: Die Frage hat sich nie gestellt. Ich weiß nicht, ob ich 'Ja' gesagt hätte, hätte mich jemand zuerst gefragt, ob ich Biermachen will. Wenn man sich die Weinwelt vor Augen hält, habe ich ein klares Bild: die klassischen Weinbaugebiete wie in Frankreich oder an der Mosel. Das ist ein Lebensgefühl, das da mitschwingt. Wenn ich an Bier denke, sehe ich eine Kneipe in meinem Heimatort – auch schön, aber anders. Da ist mir das Weingefühl näher.

Schweighöfer: Es ist einfach eine komplett andere Welt, die so weit entfernt von dem ist, was wir so machen. Dass du den Horizont einfach mal aufmachst und dich mit etwas beschäftigst, was du konsumierst. Wir machen Wein, weil es mich mit Stolz erfüllt, wenn wir von Studenten ein Foto auf Instagram bekommen, die ein Glas unseres Weins in die Sonne halten.

Wie kam es dazu, dass ausgerechnet Sie drei Wein machen?

Winterscheidt: Das hat Jule angeschoben ...

Eller: Ich habe Joko kontaktiert, der hat im Weingut angerufen. Papa war dran. Dann haben wir uns getroffen. Und Joko hat gesagt, ich habe hier noch einen Homie, Matthias Schweighöfer. Dann habe ich mich mit Matti in Berlin getroffen und dann haben wir einfach losgelegt. Kurzfassung.

Winterscheidt: (lacht) Ich erzähle die Geschichte sehr gern in einer halben Stunde, weil ich sie schön finde - und die anderen machen sich immer über mich lustig.

Juliane Eller hat Sie über Facebook angeschrieben.

Winterscheidt: Genau. Ich habe mich dann kurz schlau über Jule gemacht. Kannte sie vorher noch nicht. Ich war bis dahin ein klassischer Etikettenkäufer. Und fand die Aufmachung von den Juwel-Weinen schön und habe sie einfach angerufen. Ich habe relativ schnell gefragt, ob sie Lust hätte Matthias zu treffen, weil ich mir gut vorstellen konnte, dass er es auch interessant finden könnte. Denn Matthias und ich trinken gerne mal ein Weinchen zusammen.

Juliane Eller ist die Winzerin und macht die ganze Arbeit. Wie genau sieht Ihr Beitrag zum Wein aus? Oder trinken Sie nur?

Schweighöfer: Wir waren bei der Weinlese dabei. 

Winterscheidt: Wir waren auch schon im Keller.

Schweighöfer: Wir waren auch schon in den Tanks. Wenn wir jetzt aber zu Jule aufs Weingut gehen und sagen, also die Trauben kannst du ruhig ein bisschen zärtlicher abnehmen, dann wird der Wein vielleicht etwas besser, dann haut die uns direkt aufs Maul. Und sagt, fahrt wieder zurück nach Hause. 

Sie haben jetzt drei Weine unter dem Label "III Freunde" auf den Markt gebracht: einen Grauburgunder, einen Rosé und der neueste Zuwachs ist ein Riesling.

Schweighöfer: Der Rosé war meine Idee. Joko und ich sind beide Rosétrinker und jetzt wo wir an der Quelle sitzen, fragten wir uns: Wie funktioniert eigentlich Rosé? Ist das Rotwein und Weißwein gemischt? Jule hatte noch keinen Rosé gemacht, aber Lust darauf. Der Riesling hingegen ist ihr Flagschiff, darin hat sie den schwarzen Gürtel ...

Eller: Es ist toll, man versucht einfach mal etwas und jetzt kommt auch größeres Feedback zurück. 

Haben Sie sich über Wein belesen oder sich alles von Juliane Eller erklären lassen?

Winterscheidt: Es geht nicht darum, wer was kann ...

Eller: Wir sitzen einfach zusammen, haben eine gute Zeit und unterhalten uns darüber. Es geht da nicht ums Faktische. Ich frage jetzt nicht den Citratzyklus ab ...

Schweighöfer: ... und dafür sind wir auch zu Dritt. Jule ist der Boden, Joko ist der Büromann dahinter und ich mache das Ganze öffentlich und bring's raus.

Winterscheidt: Ich dachte, du sagst jetzt: Sie ist der Boden, ich bin der Rebstock und du bist die Traube. Das wäre ein schönes Bild gewesen. Aber so bist du halt nicht (lacht).

Sie wollen die jungen Leute ansprechen.

Schweighöfer: Zwischen 12 und 14 (lacht). Nein, unsere Zielgruppe sind eigentlich alle. Aber jüngere Leute gucken nochmal etwas mehr drauf. 

Winterscheidt: Wir haben niemanden vor Augen - als Zielgruppe. Es ist unser Hobby und fühlt sich nie an, als ob es ein Job wäre.

Eller: Wir überlegen nicht lange. Wir machen einfach und treffen die Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Und das ist am Ende genau das, was wir machen wollen.

Winterscheidt: Und wem schmeckt's, schmeckt's und wem nicht, nicht.

Trinken Sie viel Wein?

Winterscheidt: Weniger und ausgewählter. Früher hat man abends schonmal noch eine Flasche geöffnet. Das hat sich total reguliert. Ich versuche gerade auch ein alkoholfreies Jahr einzulegen. Das hier wird ja keiner erfahren, das hier ein Glas Wein vor mir steht, oder? (lacht). Es geht um den bewussten Genuss und dass man sich mal etwas mit Freunden gönnt.

Was geben Sie im Schnitt für eine gute Flasche Wein aus?

Winterscheidt: Keine Ahnung. Wenn es um den Schnitt geht, müssten wir ja auch von denen reden, die ich mir umsonst aus dem Lager nehme. (lacht)

Ich meine, wenn Sie Wein selber einkaufen. Geben Sie da mehr als zehn Euro aus?

Winterscheidt: Sicherlich. Und das verschiebt sich auch nach oben - mit der Auseinandersetzung der Kunst beziehungsweise dem Handwerk, das hinterm Weinmachen steht. Wenn ich mir jetzt eine Flasche zum Trinken kaufe, dann bewege ich mich da maximal zwischen 15 und 20 Euro. Da können aber auch mal Ausreißer dabei sein. Neulich habe ich mir einen Rosé aus den Hamptons für 40 Euro gekauft. Weil ich wissen wollte, wie der ist.

Und wie war er?

Winterscheidt: Enttäuscht hat er mich nicht, der war der Wahnsinn. Aber ich würde ihn kein zweites oder drittes Mal kaufen. Das war zum Genuss und nur für den einen Moment.

Kaufen Sie Ihre Weine auch im Supermarkt?

Winterscheidt: Ich gehe zum Weinhändler.

Schweighöfer: Ich kaufe keinen Wein im Supermarkt. 

Welche Rebsorten trinken Sie am liebsten?

Schweighöfer: Von unseren Weinen, den Rosé. Ich bin einfach großer Fan vom Rosé. Der Grauburgunder ist aber auch sehr lecker.

Winterscheidt: Ich kann mich nicht festlegen. Es kommt auf den Winzer darauf an. Der erste Schluck sagt so viel aus, ob mir der Wein liegt. Ich differenziere nicht nach Rebsorten. Ich mag nur keinen Chardonnay, wenn er so okay schmeckt, also wenn man die Eiche vom Fass durchschmeckt.

Eller: Weißburgunder, Riesling und Spätburgunder mag ich am liebsten.

Winterscheidt: Wobei, wenn ich mich festlegen müsste – ich entdecke gerade Silvaner für mich.

Frau Eller, Sie verkaufen auch Ihre eigenen Weine. Im Vergleich: Merken Sie, dass sich die "III Freunde"-Weine schneller verkaufen als die Juwel-Linie?

Eller: Wenn Matthias und Joko einen Post bei Instagram machen, mit ihren fast zwei Millionen Followern, da gehen die Bestellungen im Online-Shop ganz schnell ein. Das ist eine starke Reichweite, die wir nutzen können.

Wenn jemand keine Ahnung vom Wein hat, welchen würden Sie der Person im Restaurant bestellen?

Schweighöfer: ...

Winterscheidt: Hoffentlich einen, der ihm schmeckt ...

Eller: Aktuell auf jeden Fall einen trockenen Burgunder. Grau- oder Weißburgunder, die sind zum Essen total kompatibel, da kann man nichts falsch machen.

Schweighöfer: Absolut. Das wäre auch meine Antwort gewesen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(