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Pizza, Chips, Schokolade 6 Wege, den Heißhunger auf Junkfood zu zähmen

In unverarbeiteter und frischer Nahrung stecken nicht nur viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine, sie helfen dem Körper auch über einen längeren Zeitraum satt zu bleiben und so den Stoffwechsel und das Hungergefühl zu regulieren.
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Die Lust auf ungesundes Essen ist oft kaum zu bändigen: An jeder Ecke lauern Kalorienfallen in Form von Pizza, Eis und süßen Teilchen. Wir zeigen, wie Sie den Heißhunger besiegen, ohne dem Verlangen nachzugehen.

Burger, Pizza und Knabbersnacks sind echt verlockend. Sie sind schnell zur Hand und schmecken einfach fantastisch. Problematisch ist allerdings, dass sie Unmengen an sogenannten "leeren Kalorien" liefern. Das bedeutet: Sie enthalten zwar reichlich Fett, Mehl oder Zucker, bringen aber kaum gesunde Inhaltsstoffe mit sich. Vitamine oder Ballaststoffe sucht man in ihnen meist vergeblich. Das einzige, was Junkfood unserem Körper beschert, ist Fett - an Bauch, Po und Hüften.

Höchste Zeit also, diese Lebensmittel von unserem Speiseplan weitgehend zu streichen. Nur wie soll das gehen, wenn die Snacks an jeder Straßenecke lauern und obendrein noch so verführerisch duften?

Die US-amerikanische Verbraucherorganisation "Center for Science in the Public Interest" hat auf ihrer Homepage sechs einfache Tipps zusammengestellt, wie der bewusste Verzicht gelingen kann. Hier sind sie:

1. Hunger im Zaum halten

Das Phänomen dürfte vielen aus dem Supermarkt bekannt sein: Wer hungrig einkaufen geht, kauft mehr und obendrein noch ungesundes Zeug wie Chips oder Schokopuddings. Besser ist, das bohrende Hungergefühl erst gar nicht richtig aufkommen zu lassen. Das gelingt am besten mit einer bewussten Ernährung, die aus reichlich Gemüse, etwas Eiweiß, Obst und Ballaststoffen aus Vollkornprodukten besteht.

2. Was gesundes als Zwischensnack

Sollte zwischen zwei Hauptmahlzeiten der Magen knurren, sind Gemüsesticks mit etwas Dip oder eine Portion frisch geschnittenes Obst der perfekte Zwischensnack. Auf keinen Fall sollte zu Knabberzeug oder Schokolade gegriffen werden, denn damit bringt man sich nur in einen inneren Konflikt: Der Körper giert nach mehr, doch der Kopf befiehlt einem, Maß zu halten.

Was beim Fernsehabend niemand missen möchte: Etwas zu knabbern.  Das Problem daran: Man kann einfach nicht mehr aufhören.  Das kann sich ganz schnell auf der Waage bemerkbar machen.  Kartoffel-Chips gehören wohl zu den beliebtesten Fernsehknabbereien. Die 200-Gramm-Tüte bringt aber leider auch 1320 Kilokalorien mit sich.  Oder Nachos: 500 Kilokalorien pro 100 Gramm plus Käse-Soße – der Dickmacher schlechthin. Dann noch ein, zwei Bier und schon hat man eine kleine zusätzliche Mahlzeit verzehrt.  Dabei gibt es so viele Knabbereien, die weniger Kalorien haben. Deutlich gesünder sind Salzstangen. 100 Gramm enthalten nur etwa 350 Kalorien. Oder gleich verschiedene Gemüsesticks.  Zum Dippen eignen sich Paprikacreme mit Joghurt oder Schnittlauchquark.  Wer es knusprig mag, für den sind auch Gemüsechips eine gesunde Alternative. Dabei gilt: Je weniger Fett und Salz, desto gesünder.  Ein leichterer Knabberspaß zum Filmvergnügen ist Popcorn mit 250 Kilokalorien. Wie wäre es mit einem frischgepressten O-Saft dazu? Oder der alkoholfreien Variante Bier? Die hat immerhin 60 Kilokalorien weniger.  Für die Eisliebhaber: Ein kalorienarmer Drink lässt sich auf Basis von Nuss- oder Mandelmus und Reis- oder Hafermilch zubereiten. Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren sind ein dekorativer Hingucker und vitaminreich. Auch andere Früchte lassen sich schön anrichten  und enthalten nur zwischen 30 und 90 Kalorien. Ergibt am Ende: Eine größere Varietät an Nahrung inklusive vieler Vitamine. Entspannt und gesund den Abend genießen. 
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3. Auf flüssige Kalorien verzichten

Cola, zuckerhaltige Softdrinks, Energy Drinks oder Eistee schmecken zwar lecker, gelten aber als einer der Hauptgründe für Übergewicht und deren Folgekrankheiten. Forscher haben zudem herausgefunden: Wer zu einer Mahlzeit ein Glas Cola trinkt, isst in etwa genau so viel wie Menschen, die zu einem Glas Wasser oder Diät-Cola greifen. Der Unterschied: Erstere haben bereits durch das Getränk 160 Kilokalorien mehr aufgenommen. Die kann man sich getrost sparen.


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4. Sich nicht vom Stress beeinflussen lassen

Gestresste Menschen essen viel und ungesund. Der Grund: Stress hemmt das Kontrollsystem in unserem Gehirn, was zur Folge hat, dass wir mehr essen. Besser ist da Ablenkung: einen Spaziergang machen, meditieren oder einen Freund anrufen. Das Verlangen nach Junkfood wird nach einer Weile von selbst abklingen.

5. Schlaf, viel Schlaf

Zu wenig Schlaf kann Übergewicht begünstigen. Studienteilnehmer, die fünf Nachte nacheinander nur vier Stunden schlafen durften, aßen mehr und nahmen zu. In anderen Studien berichteten die schlaflosen Probanden von einem gesteigerten Hungergefühl - es gierte sie ausgerechnet nach kohlenhydrat- und fettreichen Speisen.

6. Entschleunigung leben

Essen sollte nicht zwischen Tür und Angel stattfinden. Wer sein Essen frisch zubereitet, selbst kocht und sich auch Zeit für das Kauen nimmt, wird den positiven Effekt bald schon auf der Waage sehen.

Wir verraten, den schnellen und gleichzeitig gesunden Weg zur Sommerfigur.
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