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Mysteriöse Erkrankung: WHO erklärt wegen Zika-Virus globalen Gesundheitsnotstand

In weiten Teilen Lateinamerikas und der Karibik tritt das Zika-Virus in großem Stil auf, aber auch in Europa gibt es Infektionen. Jetzt reagiert die Weltgesundheitsorganisation - und ruft die höchste Warnstufe aus.

Ein Schädlingsbekämpfer in Lima: Mit dem Gift des Begasungsmittels gegen die Moskitoart Aedes aegypti, den Überträger des Virus

Ein Schädlingsbekämpfer in Lima: Mit dem Gift des Begasungsmittels gegen die Moskitoart Aedes aegypti, den Überträger des Virus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Zika-Virus und seiner möglichen Verbindung zu Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen den globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Zu diesem Schritt habe eine 18-köpfige Expertenrunde geraten, teilte die WHO am Montagabend in Genf mit. Es gebe eine starke räumliche und zeitliche Verbindung zwischen dem Virus und dem Auftreten von solchen Fehlbildungen (Mikrozephalie), sagte die WHO-Direktorin Margaret Chan. Es fehle aber noch der wissenschaftliche Beweis.

"Wenn wir bis zum wissenschaftlichen Beweis warten, werden die Menschen uns Untätigkeit vorwerfen", sagte Chan. Die Ausrufung des Notfalls erleichtere das Bemühen, die Verbreitung des Virus zu bekämpfen. "Wir brauchen eine koordinierte internationale Antwort, um der Sache auf den Grund zu kommen", sagte Chan.

270 bestätigte Fälle in Brasilien

Es gebe seit 2015 in Brasilien inzwischen 270 bestätigte Fälle, in denen Schwangere mit einem fehlgebildeten Kind zuvor an Zika erkrankt waren. Das Virus trete inzwischen in 25 Ländern auf.

"Zika hat sich ausgebreitet und die Frage ist, wird es sich weiter ausbreiten", sagte ein WHO-Experte zur Begründung des Notfalls. Das in seinem Verlauf eigentlich harmlose Virus allein hätte nicht diesen Alarm ausgelöst, aber die Häufung der Fälle, sagte der Vorsitzende des Notfall-Komitees, David L. Heymann.

Zugleich betonte die WHO, dass es im Moment keinen Grund für allgemeine Reisewarnungen oder Beschränkungen im Handel gebe. Allerdings sollten Schwangere betroffene Länder meiden.

Zuletzt hatte die WHO im August 2014 wegen Ebola in Westafrika einen globalen Notstand erklärt. Davor hatte die WHO Kinderlähmung/Polio im selben Jahr als globalen Gesundheitsnotstand bezeichnet, 2009 die Verbreitung der Schweinegrippe.

Bei dieser Notfallregelung können Staaten außerhalb der Seuchengebiete aufgefordert werden, Maßnahmen einzuleiten, die eine Ausbreitung des Erregers oder seines Überträgers verhindern sollen.

Intensiver Kampf gegen den Moskito

So solle nun intensiver gegen die Moskitos vorgegangen werden, die das Virus übertragen. Es müsse auch die internationale Überwachung von Schädelfehlbildungen standardisiert werden, hieß es. Die WHO will am Dienstag weitere Empfehlungen veröffentlichen.

Das Virus wird von der Moskitoart Aedes aegypti übertragen. Zum Verdacht, dass Zika für Schädelfehlbildungen verantwortlich ist, sagte die Infektionsepidemiologin Christina Frank vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin: "Was man noch gar nicht abschätzen kann, ist, ob noch Co-Faktoren vorhanden sein müssen." Das könnten etwa Antikörper gegen andere Viren sein, die zusammen mit dem Zika-Virus eine Mikrozephalie auslösen. Möglich sei auch, dass nicht Zika, sondern ein ganz anderer Faktor der Verursacher sei. "Das könnte zum Beispiel ein Medikament sein", sagte die Expertin.

Allein in Brasilien gibt es schon etwa 4180 Mikrozephalie-Verdachtsfälle. In dem Land gibt es jetzt verstärkt Abtreibungen, wie die Zeitung "Folha de São Paulo" berichtete. Sie zitierte mehrere Ärzte, bei denen Frauen um eine anonyme Abtreibung gebeten haben sollen. Einige Frauen würden erst gar nicht die Prognose abwarten, ob ihre Babys mit Mikrozephalie auf die Welt kommen würden, hieß es in dem Bericht.

Das Virus hat auch Auswirkungen auf den indischen Autobauer Tata Motors. Tata erwägt, sein neues Kleinwagenmodell "Zica" umzubenennen. Es sollte diese Woche auf einer indischen Automesse präsentiert werden. "Wir haben den Namen ausgewählt, als es das Problem noch nicht gab, und ihn schon im Dezember den Medien vorgestellt", sagte eine Firmensprecherin. "Aber jetzt überdenken wir die Sache und werden entscheiden, ob wir den Namen ändern oder nicht." 

tim / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(