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Nach "Hart aber fair"-Talk Kurze Wege zu mehr Ruhe – so gelingt Entspannung

Eine Frau sitzt auf einem Steg am Wasser und entspannt sich.
Pause am Wasser: endlich Zeit,den stressigen Alltag hinter sich zu lassen
© focusstock/iStockphoto
Mehr Zeit haben, Entspannung finden, das ist die Sehnsucht unserer Tage. Doch der Alltag lässt einen kaum zu Ruhe kommen. Insbesondere Smartphones gelten als Stressfaktor – ein Thema, über das auch gestern bei "Hart aber fair" diskutiert wurde. Wie schafft man es abzuschalten? Fünf Tipps.

Smartphones gelten als Krankmacher: Sie klingeln rund um die Uhr, lenken ab, stressen. Auch Frank Plasberg widmete sich in der gestrigen Ausgabe seines Talks "Hart aber fair" der Frage: "Immer online – machen Smartphones dumm und krank?" Einig waren sich die Studiogäste keineswegs, es wurde leidenschaftlich diskutiert.

Für viele Menschen ist die ständige Erreichbarkeit, die die neue Technik mit sich bringt, dennoch eine Belastung. Wie schafft man es trotz moderner Medien gelassen zu bleiben und zur Ruhe zu kommen? Fünf Anregungen.

1. Gönnen Sie sich Pausen

Auf Anspannung und Aktivität muss Entspannung folgen. Das sagt die psychologische Forschung, und eigentlich wissen wir es selbst. Gehen Sie regelmäßig auf Distanz zu Ihren Pflichten – auch in Gedanken. Eine Mittagspause, die Sie damit verbringen, in der Kantine über Ihre Arbeit zu reden, ist keine echte Pause.

2. Schaffen Sie Routinen

Gewohnheiten haben einen schlechten Ruf – völlig zu Unrecht. Tatsächlich entlasten Routinen unser Gehirn, das unbewusst andauernd damit beschäftigt ist, die Situation auf Risiken zu überprüfen. Schaffen Sie sich also Ankerplätze im Alltag. Warum nicht jeden Tag mit zehn Kniebeugen beginnen?

3. Digital-Entzugtut gut

Nie mehr allein – das ist das Versprechen sozialer Medien. Und da ist was dran. Wer Ruhe sucht, muss sich abschotten von seinen 200 Facebook-Freunden, vom Plingpling seiner Whats-app-Nachrichten. Nehmen Sie sich Zeiten, in denen Sie nur analog leben – vielleicht die Sonntage.

4. Üben Sie Entspannung

Es ist nicht neu, dass Entspannungsübungen helfen können, das Leben zu entschleunigen. Aber es stimmt. Probieren Sie Autogenes Training oder die Muskelentspannung nach Jacobson.

5. Lernen Sie, achtsamer zu leben

Sogenannte Achtsamkeitstechniken wie die "Mindfulness-Based Stress Reduction" (MBSR) sind eine Art niedrigschwelliger Meditation. Mit ihnen soll die Aufmerksamkeit ganz auf den Augenblick gelenkt werden. Wer das beherrscht, der kann Ruhe finden, egal, was um ihn tobt. Das gilt erst recht für traditionelle Methoden wie die Zen-Meditation. Sie zu erlernen kann dauern – macht aber nachhaltig gelassener.

Die hier veröffentlichten Tipps stammen aus dem stern und sind in der Ausgabe 39/2014 erschienen.

ikr/Uli Hauser

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