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Slum-Bewohner stürmen Quarantänestation: Ebola-Patienten fliehen aus Krankenhaus

Slum-Bewohner sind in eine Klinik in Liberia eingedrungen und haben 17 Ebola-Patienten befreit. Offenbar halten viele die Epidemie für einen Schwindel. Das ganze Viertel steht nun unter Quarantäne.

In Liberia hat es einen Überfall auf eine Ebola-Isolierstation in einem Krankenhaus der Hauptstadt Monrovia gegeben, bei dem mehrere Patienten geflohen sind. Aufgebrachte Bürger seien nach einem Bericht der Zeitung "Front Page Africa" am Samstag in die Klinik eingedrungen und hätten den Menschen zur Flucht verholfen. Die Täter hätten die Türen aufgebrochen und die Krankenstation verwüstet, sagten Augenzeugen. 17 Kranke, darunter bestätigte und Verdachtsfälle, seien demnnach auf der Flucht. Der Chef des liberianischen Krankenpflegerverbandes, Georges Williams, bestätigte den Bericht.

Der Slum West Point, in dem sich der Vorfall ereignete, ist dicht besiedelt und liegt ganz in der Nähe des Stadtzentrums von Monrovia. In dem Viertel leben rund 75.000 Menschen. Offenbar halten viele der Bewohner die Epidemie für einen Schwindel. Es wird befürchtet, dass die geflohenen Patienten weitere Menschen anstecken könnten.

Slum unter Quarantäne

Das Gesundheitsministerium hatte zuvor mitgeteilt, den ganzen Slum unter Quarantäne stellen zu wollen, um zu verhindern, dass die Einwohner von dort in andere Gebiete reisen. "Wir werden Lebensmittel und andere Güter nach West Point bringen, bevor die Maßnahme in Kraft tritt", hieß es. Viele Bürger hätten wütend auf die Ankündigung reagiert.

Das westafrikanische Liberia ist eines der am schlimmsten von der Epidemie betroffenen Länder. Über 400 Menschen sind dort nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits an dem Virus gestorben.

In Nigeria hatte es am Samstag ebenfalls eine Ebola-Flucht gegeben - allerdings nicht von Patienten, sondern von behandelnden Ärzten und Pflegern. Viele Mediziner hatten aus Angst vor einer Ansteckung die Krankenhäuser verlassen, hieß es. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas wurden bisher elf Ebola-Fälle bestätigt.

kis/DPA / DPA

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.