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Behandlung mit Immunplasma USA erlauben neue Covid-19-Behandlung – Trump spricht von "Durchbruch"

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Die US-Regierung erteilt eine Notfallgenehmigung für die Behandlung der Erkrankung Covid-19 mit Blutplasma, das Antikörper gegen das Coronavirus enthält. Bei der sogenannten Immunplasma-Therapie bekommen Patienten Plasma von Menschen, die nach einer natürlichen Infektion Antikörper gebildet hatten. Plasma wird seit über 100 Jahren genutzt und gilt als sicher für Patienten.  US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Notfallgenehmigung als «sehr historischen Durchbruch». Trump dürfte die Ankündigung vom Sonntagabend sehr gelegen kommen: Am Montagabend beginnt der Parteitag der Republikaner, bei dem er diese Woche offiziell als Kandidat für die Wahl im November nominiert werden soll.  Die Idee hinter der Plasma-Behandlung ist bestechend: Weil es noch keinen Impfstoff gibt, der die Bildung von Antikörpern gegen Sars-CoV-2 anregt, verabreicht man Patienten Antikörper von Menschen, die diese nach einer natürlichen Infektion gebildet haben. Zu dem Verfahren laufen weltweit Studien, auch in Deutschland. Bislang gibt es aber keinen überzeugenden Nachweis, ob und wie sehr Plasma Covid-Patienten tatsächlich hilft.
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Die Behandlung mit Immunplasma ist seit über 100 Jahren bekannt. Doch Belege für die Wirksamkeit bei Covid-19 sind noch dürftig. In den USA soll es nun trotzdem häufiger eingesetzt werden – Donald Trump feiert das als "Durchbruch".

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