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Beeindruckende Verwandlung Verwechslungsgefahr: Marie Bäumer erweckt Filmikone Romy Schneider zum Leben

3 Tage in Quiberon
Marie Bäumer (r.) spielt Romy Schneider im Film "3 Tage in Quiberon". 
© Picture Alliance, Peter Hartwig/ Rohfilm Factory/ Prokino
Es ist die Rolle ihres Lebens. In "3 Tage in Quiberon" spielt Marie Bäumer die 1982 verstorbene Romy Schneider - herausgekommen ist ein Film, der nicht nur Fans der "Sissi"-Ikone begeistern wird. 

Der Mythos Romy Schneider (1938-1982) lebt auch über 35 Jahre nach ihrem Tod weiter. Die Schauspielerin flimmert nach wie vor jedes Jahr über die deutschen Bildschirme - eine Weihnachtszeit ohne "Sissi"-Filme können sich wohl nur wenige Menschen in Deutschland vorstellen. Schauspielerin Marie Bäumer, der seit jeher eine äußere Ähnlichkeit mit Romy Schneider bescheinigt wird, erweckt die Ikone ab 12. April im Schwarz-Weiß-Film "3 Tage in Quiberon" auf der Kinoleinwand wieder zum Leben.

Worum geht's im Film über Romy Schneider?

Im Jahr 1981 verbringt Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen französischen Kurort Quiberon in der Bretagne. Sie will vor ihrem nächsten Filmprojekt zur Ruhe kommen. Sie willigt ein, dem stern-Reporter Michael Jürgs (gespielt von Robert Gwisdek) ein Interview zu geben - und das, obwohl sie in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit der deutschen Presse gemacht hat. Die Fotos zum Artikel soll der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) liefern. Durch das Katz- und Mausspiel an den drei Tagen geraten nicht nur Schneider und ihre Freundin Hilde an ihre Grenzen.

Sowohl das Interview als auch die Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Romy Schneider existieren tatsächlich. Doch Hauptdarstellerin Marie Bäumer erklärt im Presseheft zum Film: "Alles ist Fiktion in '3 Tage in Quiberon' - wir können so vieles gar nicht wissen." Der Streifen sei "keine Interpretation der Schauspielerin oder des Mythos Romy Schneider, sondern die Zustandsbeschreibung einer Frau am Ende ihres Lebens, verdichtet auf drei Tage", so Bäumer. Sie habe die Rolle "nach bestem Gewissen und mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln ausgefüllt".

Marie Bäumer ist eine beeindruckende Verwandlung gelungen. Manche munkeln bereits: Die Rolle ihres Lebens.

ls SpotOnNews

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