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Dschunelcamp: (Krokodils-)Tränen und Killer-Erdmännchen

Geht den Bewohnern der Dschungel-Alltag langsam an die Psyche? An Tag vier war jedenfalls nicht nur Gisele nah am Wasser gebaut.

Gisele Oppermann und Chris Töpperwien mussten ins "Schlachthaus"

Gisele Oppermann und Chris Töpperwien mussten ins "Schlachthaus"

Vier Tage lang sind die Kandidaten von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" nun schon in der Wildnis. Geheult wurde bislang viel, da machte auch die neueste Folge keine Ausnahme. Doch siehe da: Nicht etwa Gisele "Niagarafälle" Oppermann (31) kullerten mal wieder dicke Tränen über das Gesicht, sondern Muskel- und Miracle-Mann Bastian Yotta (42). Nicht nur Moderator Daniel Hartwich (40) wunderte sich dabei, ob es wohl echte oder doch eher Krokodilstränen waren. Selfmade, sozusagen.

Yotta plaudert über sich

Als Lagerfeuer-Kumpan bekam "GZSZ"-Schauspieler Felix van Deventer (22) die volle Yotta-Dröhnung ab. Der Auswanderer erzählte von seinem Leben in Saus und Braus, aber auch vom tiefen Fall, der Zeit als Obdachloser und seinem Weg zurück. Wie im Bezug auf seine angeblichen Millionen fragten sich wohl einige Zuschauer: Stimmt das wirklich alles, oder hat sich der 42-Jährige die Geschichte nur so oft eingeredet, dass er sie selbst glaubt?

Die Tränen, die er wenig später vergoss, als er im Dschungeltelefon über seinen Großvater redete, erschienen aber nicht fake - andernfalls hätte Yotta fast einen Oscar verdient. Was glatt für seine Aussage sprach, dass sich hinter seinem starken Äußeren ein kleiner Junge verstecke. Nach diesem glaubwürdigen Einblick in seine Gefühlswelt betrieb er den Rest der Folge mit halbgaren Motivations-Weisheiten aber wieder nur Eigenwerbung für einen Posten als Glückskeks-Autor.

Auch bei seinem Gesprächspartner wurden später die Augen feucht. Allerdings aus purer Freude! Felix enthüllte gegenüber Domenico de Cicco (35), dass seine Freundin Antje schwanger sei. Und wer wüsste besser als Domenico, wie man mit so einer Situation stilvoll umgeht?

Schreien statt weinen

Dass wieder einmal Gisele zur Dschungelprüfung beordert wurde, störte nicht nur sie. "Das schwächste oder das Arschloch-Glied wird gewählt", giftete Doreen Dietel (44), die selbst gerne die Gelegenheit bekommen hätte, zu glänzen. Immerhin musste die Ex-"GNTM"-Kandidatin nicht alleine ins "Schlachthaus", Chris Töpperwien (44) begleitete sie und bekam angesichts ihres Gequiekes wohl einen mittelschweren Tinnitus. Aber immerhin, die Augen blieben weitestgehend trocken und am Ende sprangen gar acht von zwölf Sternen und damit mehr als die Notration für die Dschungelcamper raus.

Führungswechsel und Streitgespräche

Auch bei Evelyn Burdecki (30) und Domenico gab es Neues. Sie war zu Beginn der Folge nicht sonderlich traurig darüber, die Ehre der Teamchefin an Sibylle Rauch (58) abzutreten. So müsse sie nun zumindest nicht mehr im Kampf gegen all die "Ungeheuer" voranschreiten, die der australische Dschungel so zu bieten hat. Wie etwa Affen oder Erdmännchen mit gefährlichen Schwanzflossen.

Apropos gefährliche Männchen: Mit ihrer Ex-Flamme Domenico gab es ein wenig Stunk. Er würde gerne auf die gemeinsame Vergangenheit "einen Stein legen", sie wollte ihn aber nicht ganz so leicht vom Haken lassen. Immerhin habe er in ihren Augen fahrlässig mit ihren Gefühlen gespielt und sich nie wirklich dafür entschuldigt.

Schall und Rauch

Zum Schluss legte noch Sibylle einen Seelen-Striptease hin. Sie hadere sehr mit gewissen Lebensentscheidungen. Zu einem Zeitpunkt habe sie sogar an Selbstmord gedacht, wie sie abseits ihrer Kollegen im Dschungeltelefon enthüllte. Da waren wenig später die aufmunternden Worte von Evelyn und Felix Balsam für die geschundene Seele. Sie sei immerhin eine Legende!

Zur nächsten Dschungelprüfung muss die Legende aber nicht antreten. Stattdessen, wie könnte es anders sein, darf Gisele wieder ran, dieses Mal im Verbund mit Bastian Yotta.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

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