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"Bares für Rares" Erbittertes Bietergefecht dank "Waldi": Jurastudenten erzielen "verrückten" Preis

Philipp Bienstein und Dennis Heine lachen im Studio von Bares für Rares in die Kamera
"Bares für Rares" nehmen sie wörtlich: Philipp Bienstein und Dennis Heine freuen sich über eine stattliche Summe.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" kommt es zu einem erbitterten Bietergefecht: Walter "Waldi" Lehnertz möchte den Pokal zweier Studenten haben. Doch sein Kollege gibt nicht auf.

Der Pott sieht unscheinbar aus, doch er ist aus Edelmetall: Philipp Bienstein und Dennis Heine, Jurastudenten aus Düsseldorf, kommen mit einem Pokal zu „Bares für Rares“. „Der stammt von meiner Oma“, erklärt Bienstein in der ZDF-Trödelshow. Jahrelang habe das Fundstück im Keller gelegen, habe sogar als Blumenvase herhalten müssen. Ursprünglich habe ihn sein Opa von einem Angelausflug in Großbritannien mitgebracht. Das lässt Experte Albert Maier aufhorchen.

„Das ist ein Siegerpokal fürs jährliche Hochseefischen“, sagt der „Bares für Rares“-Sachverständige. Der Preis sei 1933 in England gestiftet und verliehen worden. „Aber der Pokal ist älter“, sagt Maier. Die Punzen verraten: Er wurde 1916 in Sheffield aus 925er Sterlingsilber hergestellt. „Ihr Opa hat ihn also nicht für seine Angelkünste verliehen bekommen, sondern später in einem Antikmarkt erstanden.“

"Bares für Rares"-Experte rechnet richtig

280 Euro hätten die beiden Freunde gerne für den Pokal. „Das haben wir als Materialwert ausgerechnet, den würden wir schon gerne mitnehmen“, sagt Bienstein. Doch da haben sich die beiden Juristen verrechnet. Experte Maier benennt den Silberwert mit 350 Euro. Da der Pokal in einem guten Zustand sei, liegt sein Schätzpreis sogar bei 500 bis 550 Euro. Ein Preis, den die Händler dank „Waldi“ locker überbieten.

Walter „Waldi“ Lehnertz kann die Gravur nur mit der Hilfe von Susanne Steiger entziffern, horcht beim Thema Angeln aber sofort auf. „Das ist genau deine Ware“, sagt Steiger. Doch Julian Schmitz-Avila macht ihm eine Kampfansage: „Der kommt nicht in die Eifel.“ Entsprechend liegen die Gebote schon nach wenigen Sekunden über dem Schätzpreis. „Waldi“ treibt den Preis immer weiter in die Höhe. Bei 680 Euro schnaufen die Händler durch. „Manchmal geht es gar nicht mehr um die Sache“, sagt Schmitz-Avila und bietet 730 Euro. Damit schafft er es, „Waldi“ auszubooten. Der steigt aus, bekommt aber ein Versöhnungsangebot von seinem Kollegen. „Wenn wir das nächste Mal angeln gehen, bekommt der Gewinner den Pokal“, sagt Schmitz-Avila.

Philipp Bienstein und Dennis Heine freuen sich über das hohe Gebot. „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet, das ist verrückt.“

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Quelle: "Bares für Rares" vom 28. Juli 2022. Neue Folgen der Trödelshow mit Horst Lichter gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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