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Kinocharts Elyas M'Barek verliert gegen Megan Fox


Gegen die pubertierenden Mutanten-Schildkröten hat der "Männerhort" keine Chance. Und auch nicht gegen "Maze Runner". Derweil macht "Monsieur Claude" immer noch seine Späßchen.
Von Sophie Albers Ben Chamo und Nicky Wong

Platz 1 (-) "Teenage Mutant Ninja Turtles"

Wen Sie kennen könnten: Megan Fox ("Transformers") und Whoopi Goldberg ("Sister Act").

Die Geschichte in einem Satz:

Die pubertierenden Schildkröten-Mutanten Leonardo, Michelangelo, Raphael, Donatello und die tapfere TV-Reporterin April O'Neil müssen sich gegen Shredder und seine Schergen behaupten, die New York vernichten wollen.

Geschwister im Kinoversum:

"Mutant Teenage Ninja Turtles 1"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Wegen Megan Fox natürlich. Oder weil Sie Ihrem 12-Jährigen Sohn ein große, große Freude machen wollen.

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Platz 2 (-) "Maze Runner - Die Auserwählten: Im Labyrinth"

Wen Sie kennen könnten:Thomas Sangster ("Game Of Thrones") und Patricia Clarkson ("Cairo Time").

Die Geschichte in einem Satz:

Thomas wacht ohne Erinnerung an einem unbekannten Ort auf. Umgeben von einem tödlichen Labyrinth, versucht er mit seinen Mitgefangenen auszubrechen.

Geschwister im Kinoversum:

"Ender's Game"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie noch nicht genug haben von den ganzen "Jugendliche begehren auf"-Filmen im Stil von "Tribute von Panem" bis "The Giver".

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Platz 3 (1) "Männerhort"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Elyas M'Barek ("Fack Ju Göhte"), Christoph Maria Herbst ("Stormberg") und Detlev Buck ("Die Vermessung der Welt")

Die Geschichte in einem Satz:

Um Ruhe vor ihren anstrengenden Beziehungen zu haben, verstecken sich Lars, Erol und Helmut in ihrem selbstgebauten Männerkeller, wo sie unter sich sind, Fußball gucken und Bier trinken, bis Hausmeister Aykut ihre letzte Bastion entdeckt und die Vertreibung droht.

Geschwister im Kinoversum:

Doris Dörries "Ich und er" vielleicht, zu dem es nicht mal mehr einen Trailer gibt

Warum Sie den Film echt nicht sehen müssen:

Weil er all die Freude über deutsche Komödien platzen lässt, die sich nach "Fack ju Göthe" breitgemacht hat. Jede Chance für einen leicht-lustigen Umgang mit unseren übergeschnappten Rollenbildern wird in Klischees ersäuft. Da helfen nicht mal Buck, M'Barek und Herbst.

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Platz 4 (2) "The Equalizer"

Wen Sie kennen könnten: Hauptdarsteller Denzel Washington und Regisseur Antoine Fuqua haben schon bei "Training Day" (2001) zusammengearbeitet. "Hit-Girl" Chloë Grace Moretz ("Kick-Ass") spielt eine junge Prostituierte.

Die Geschichte in einem Satz:

Ex-Agent Robert McCall will eigentlich ein ruhiges, normales Leben führen, aber sein Gerechtigkeitssinn führt ihn, schneller als ihm lieb ist, wieder in neue Konflikte.

Geschwister im Kinoversum:

Safe House

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie "Eigentlich bin ich raus, aber wenn ihr mich provoziert, muss ich wieder meine Spezialagenten-Kräfte aktivieren, und nun Gnade euch Gott"-Filme mögen. Diesmal mit Denzel Washington.

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Platz 5 (3) "Gone Girl - Das perfekte Opfer"

Wen Sie kennen könnten: Regisseur David Fincher ("The Social Network") und die Darsteller Ben Affleck ("Argo"), Rosamund Pike ("Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück") und Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother")

Die Geschichte in einem Satz:

Eigentlich wollen Nick und Amy ihren Hochzeitstag feiern, doch dann verschwindet Amy spurlos, und Nick steht unter Verdacht, während das Tagebuch seiner Frau noch etwas ganz anderes vermuten lässt.

Geschwister im Kinoversum:

"Zodiac"

Warum Sie den Film nicht unbedingt sehen müssen:

Weil es trotz guter Besetzung und Finchers Hochglanz-Regie einfach eine hanebüchene Geschichte ist.

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Das Neueste zum Thema Kino und Film finden Sie auf unserem Twitter-Kanal @stern_kino.

Platz 6 (-) "Die Vampirschwestern 2 - Fledermäuse Im Bauch"

Wen Sie kennen könnten: Christiane Paul ("Die Welle") und Michael Kessler ("Switch Reloaded").

Die Geschichte in einem Satz:

Eigentlich will Dakaria nur ihren Schwarm, den Vampirrocker Murdo, für sich erobern, doch der fiese Tourmanager bringt die Vampirschwestern in Gefahr.

Geschwister im Kinoversum:

"Die Vampirschwestern"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Ihnen der erste Teil gefallen hat.

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Platz 7 (5) "Annabelle"

Wen Sie kennen könnten: Wie für Horror-Filme nicht unüblich setzt "Annabelle" überwiegend auf bislang unbekannte Darsteller. Sci-Fi-Fans werden Tony Amendola ("Stargate") wiedererkennen. Mit Regisseur John R. Leonetti führte außerdem der Kameramann vom Horror-Hit "The Conjuring" hier Regie.

Die Geschichte in einem Satz:

Der Ehemann und werdende Vater John hat kein glückliches Händchen bei der Auswahl einer Holzpuppe als Geschenk für seine Frau, denn bei der Puppe handelt es sich um die verfluchte Annabelle

Geschwister im Kinoversum:

"The Conjuring"

Warum Sie den Film sehen sollten

: Weil Sie soliden Dämonenhorror mit Puppe mögen. Als wäre "Chucky" nicht genug gewesen...

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Platz 8 (-) "Winterkartoffelknödel"

Wen Sie kennen könnten: Autorin Rita Falk

Die Geschichte in einem Satz:

Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) muss wieder ran, diesmal um auf bayerische Art eine Mordserie aufzuklären, wobei ihn gleich zwei Frauen und sein Kollege aus der Stadt verwirren.

Geschwister im Kinoversum:

"Dampfnudelblues"

Warum Sie den Film nicht unbedingt sehen müssen:

Weil Sie "Dampfnudelblues" mochten und "Schweinskopf al dente", "Griessnockerlaffäre" und "Sauerkrautkoma" kaum abwarten können.

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Platz 9 (4) "Dracula Untold"

Wen Sie kennen könnten: Darsteller Luke Evans ("Der Hobbit: Smaugs Einöde")

Die Geschichte in einem Satz:

Um seine Familie und sein Land vor dem tyrannischen Sultan Mehmed zu beschützen, schließt Vlad einen Pakt mit dunklen Mächten, so dass er fortan als Untoter seine Armee befehligt.

Geschwister im Kinoversum:

"I, Frankenstein"

Warum Sie den Film vielleicht sehen könnten:

Weil Sie große Schlachtszenen mögen und sich auch gern die neuesten der niemals endenden Interpretationen von Graf Dracula anschauen. Und weil es Ihnen nichts ausmacht, wenn der Action das Gefühl fehlt. Luke Evans ist aber echt nicht schlecht.

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Platz 10 (7) "Monsieur Claude und seine Töchter"

Wen Sie kennen könnten: den französischen Humor

Die Geschichte in einem Satz:

Claude und Marie Verneuil, reich, katholisch und bourgeois, haben vier Töchter und wünschen sich nichts sehnlicher, als dass sie junge, attraktive Männer heiraten, doch eine nach der anderen bringt "eine Enttäuschung" nach Hause.

Geschwister im Kinoversum:

"Der Vorname"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil es eine wunderbar selbstkritische Komödie über Rassismus ist, und es gerade in diesen Tagen gut tut, darüber lachen zu können, denn natürlich wird zumindest im Film alles gut.

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