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Oscar-Verleihung: Der Klatsch hinter den Kulissen

Eigentlich war alles so wie immer. Roter Teppich, schwarze Stretchlimos und Superstars in Designer-Roben. Und doch fühlten sich die 81. Academy Awards, die am Sonntagabend im Kodak Theatre in Hollywood abgehalten worden, irgendwie anders an als in den vergangenen Jahren.

Von Frank Siering, L.A.

Der Glamour war zwar da, aber die sonst so überschwängliche Arroganz fehlte irgendwie. Die Promis schlichen fast peinlich berührt über den roten Teppich, einigen war es sichtlich unangenehm, in Zeiten, in denen so viele Menschen ihre Arbeit verlieren, über ihre teure (und kostenlos zur Verfügung gestellte Garderobe) zu sprechen.

Ein Reporter aus Großbritannien war sichtlich erstaunt: "Ich habe so etwas noch nie erlebt. Die Stars machen auf bescheiden." Es gab keine mit Diamanten bestückten Schuhe, kaum ein Dekollete war mit millionenschweren Brillanten behängt. Auch hinter den Kulissen zeigten sich die Stars ungewöhnlich kleinlaut. Im Presseraum, hier werden die Gewinner den Journalisten samt Trophäe vorgeführt, sind zwar zufriedene, aber dennoch ernste Gesichter anzutreffen. "Natürlich freue ich mich über diesen Preis, aber noch mehr würde ich mich darüber freuen, Menschen in unserem Land zu sehen, die gegen die Homophobie kämpfen", sagt ein recht zugeknöpfter Sean Penn.

Problemsichtung statt Paillettenklimpern

Und auch die Mitglieder des Ensembles von "Slumdog Millionaire", mit acht Oscars der am häufigsten ausgezeichnete Streifen an diesem Abend, lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, auf die massiven Probleme in der Welt aufmerksam zu machen. "Heute feiern wir, aber morgen müssen wir uns als globale Gemeinde wieder auf die elementaren Probleme dieser Welt wie Hunger, Armut und Arbeitslosigkeit konzentrieren", sagt Regisseur Danny Boyle.

Schwer auf den Gemütern vieler geladener Gäste lastete auch die Omnipräsenz eines Toten. "Als die Familie von Heath Ledger auf die Bühne kam, da schnürte sich mir die Kehle zu", sagte Mickey Rourke im Anschluss an die Veranstaltung. Und fügte schnell hinzu: "Da denkst man schon mal für einen Moment an deine eigene Vergänglichkeit."

Verlierer Rourke feiert mit Gewinner Penn

Auf die Frage, ob er denn nun, da er gegen seinen "Bruder" Sean Penn verloren hatte, traurig nach Hause gehen würde, erwiderte Rourke allerdings: "Machen Sie Witze, natürlich wird heute Abend ein bisschen gefeiert." Rourke deutete an, dass er sich mit Penn und einigen anderen "Brüdern", wie er seine guten Freunde dieser Tage nennt, auf ein Bier in einer Kneipe auf dem Hollywood Boulevard verabredet hatte. Schnell bildete sich auf dem Governor's Ball, normalerweise die erste Anlaufstelle für die Academy-Gäste nach der Show, eine kleine spanische Party-Armada. Penelope Cruz hatte ihre gesamte Familie aus Espana eingeflogen.

Cruz plant heimliches Rendezvous mit Boyfriend Bardem

Boyfriend Javier Bardem, er gewann im vergangenen Jahr, war angeblich nicht in der City, weil er arbeiten muss. Wer Mrs. Cruz kennt, der weiß, dass sie ihr Privatleben hütet wie einen Augapfel. Spitzel wollten wissen, dass Cruz und Bardem später für ein heimliches Rendezvous verabredet hatten. Hugh Jackman zeigt sich zufrieden mit seiner Rolle als Gastgeber. "Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber ich werde deshalb jetzt nicht gleich die Branche wechseln", witzelte der sympathische Australier, der von seinen Kollegen nach der Show über den grünen Klee gelobt wurde.

"Fantastisch, was Hugh da auf der Bühne geleistet hat", so Anne Hathaway. Und Nicole Kidman, sie spielte mit Jackman im Kinoflop "Australia" über ihren guten Freund Hugh: "Ich könnte das nicht, was er da auf der Bühne vor einem Millionenpublikum abgezogen hat."

Kate Winslet wollte ihren Oscar, sechsmal hatte sie schon Anlauf genommen, gar nicht mehr aus der Hand geben. "Den halte ich jetzt solange fest, bis ich ihn in England auf den Kaminsims stellen kann", so die zweifache Mutter, die zugeben musste, dass "es schon ein irres Gefühl war, dort oben auf der Bühne über meine beiden Kindern zu sprechen."

Winslet lässt sich von ihren Kids beraten

Die stolze Mama hatte auf dem roten Teppich verraten, dass sie ihre beiden Kids gefragt hatte, was sie denn sagen sollte, so sie die Trophäe tatsächlich gewinnen würde. Die Tochter hatte "totale Emotion" gefordert, der Sohn eher ein simples "Dankeschoen" verlangt. Nur eine Stunde nach der eigentlichen Veranstaltung leerte sich dann auch der Governor's Ball so langsam. Promis und Publizisten strömten aus dem Kodak Theater, die Blitzlichtgewitter erhellten die kalte Februarnacht in Los Angeles. Unzählige After-Parties warteten. Aber auch hier hat die Rezession voll zugeschlagen. Viele Veranstalter hatten die Orders für Champagner zurückgeschraubt, "Vanity Fair" die Gästeliste halbiert. Nur Sir Elton John hatte keine Lust auf Rezession: "Wir haben die besten Weine auf der Liste, weil unsere Gäste sehr viel Geld für meine Aids-Stiftung ausgeben. Die wollen wir deshalb gut behandeln." Wenigstens einer, der sich um die Wirtschaft im Moment anscheinend keine Sorgen zu machen braucht.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(