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Von Sean Connery bis Daniel Craig: Fünf Jahrzehnte James Bond

Seit fünf Jahrzehnten rettet James Bond die Welt. In so vielen Jahren Filmgeschichte wechselte der wohl berühmteste Geheimagent immer wieder sein Aussehen. Ein Überblick über die 007-Darsteller.

Sechs Darsteller haben in den vergangenen 50 Jahren den legendären Geheimagenten Ihrer Majestät aus der Feder von Ian Fleming ein Gesicht gegeben. Mit Sean Connery fing alles an, Daniel Craig ist der aktuelle James Bond. Die Filme und Schauspieler im Überblick (Filme nach Produktionsjahr):

Sean Connery

Der Schotte Sean Connery ist der Ur-Bond und viele Fans halten ihn nach wie vor für den einzigen "echten" Bond-Darsteller. In Filmen wie "Dr. No" und "Goldfinger" hat Connery in seiner Paraderolle Filmgeschichte geschrieben. Nach fünf Filmen machte er Pause, kehrte aber zweimal in die Rolle des Doppel-Null-Agenten zurück - 1971 in "Diamantenfieber" und 1983 in "Sag niemals nie".

1962: "James Bond jagt Dr. No" ("Dr. No"), Regie: Terence Young.
1963: "Liebesgrüße aus Moskau" ("From Russia with Love"), Regie: Terence Young.
1964: "Goldfinger" ("Goldfinger"), Regie: Guy Hamilton.
1965: "Feuerball" ("Thunderball"), Regie: Terence Young.
1966: "Man lebt nur zweimal" ("You only live twice"), Regie: Lewis Gilbert.

George Lazenby

"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" sollte für den Australier der einzige Einsatz als James Bond bleiben. Lazenby konnte nicht überzeugen, die Fußstapfen, die ihm Connery hinterlassen hatte, waren wohl zu groß. Hinzu kam Ärger mit Produzent Albert R. Broccoli.

1969: "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ("On her Majesty's Secret Service"), Regie: Peter Hunt.

Sean Connery

1971: "Diamantenfieber" ("Diamonds are forever"), Regie: Guy Hamilton.

Roger Moore

Eigentlich schon vor dem ersten Bond "Dr. No" als Hauptdarsteller im Gespräch, erhielt der Londoner 1973 die "Lizenz zum Töten". Wie Connery spielte er in sieben Filmen, zuletzt noch im Alter von 58 Jahren in "Im Angesicht des Todes", der 1985 in die Kinos kam. Für Moore wurde das Konzept der Filme geändert, die Bond-Reihe wurde in seiner Zeit mehr zur Agenten-Komödie.

1973: "Leben und sterben lassen" ("Live and let Die"), Regie: Guy Hamilton.
1974: "Der Mann mit dem goldenen Colt" ("The Man with the golden Gun"), Regie: Guy Hamilton.
1976/77: "Der Spion, der mich liebte" ("The Spy who loved me"), Regie: Lewis Gilbert. 1978/79: "Moonraker - Streng Geheim" ("Moonraker"), Regie: Lewis Gilbert.
1980/81: "In tödlicher Mission" ("For your Eyes only"), Regie: John Glen.
1982/83: "Octopussy" ("Octopussy"), Regie: John Glen.

Sean Connery

1983: "Sag niemals nie" ("Never say never again"), Regie: Irvin Kershner. (nicht in der offiziellen Reihe der Bond-Filme)

Rooger Moore

1985: "Im Angesicht des Todes" ("A View to a Kill"), Regie: John Glen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welcher Darsteller es nur zu zwei Bond-Einsätzen schaffte und erfahren Sie mehr über den ersten blonden 007-Schauspieler, Daniel Craig.

Timothy Dalton

Der Waliser Timothy Dalton schaffte es nur zu zwei Einsätzen als James Bond. Er trat an, um einen Gegenpol zum Klamauk der Moore-Ära zu liefern, näher an der Romanvorlage Ian Flemings. In "Hauch des Todes" gelang das, bei "Lizenz zum Töten" zog das Publikum 1989 nicht mit. Es folgte eine sechs Jahre lange Bond-Pause auf der Kinoleinwand.

1987: "Der Hauch des Todes" ("The Living Daylights"), Regie: John Glen.
1988/89: "Lizenz zum Töten" ("Licence to Kill"), Regie: John Glen.

Pierce Brosnan

Der Ire Pierce Brosnan war eigentlich schon vor Dalton erste Wahl als 007, musste aber wegen anderer Verpflichtungen passen. Mit seiner actionreichen Bond-Interpretation brachte er es zwischen 1995 und 2002 auf vier Einsätze.

1995: "Goldeneye" ("GoldenEye"), Regie: Martin Campbell. 1997: "Der Morgen stirbt nie" ("Tomorrow never Dies"), Regie: Roger Spottiswoode.
1999: "Die Welt ist nicht genug" ("The World is not enough"), Regie: Michael Apted.
2002: "Stirb an einem anderen Tag" ("Die another Day"), Regie: Lee Tamahori.

Daniel Craig

Seit 2005 hat mit Daniel Craig wieder ein Engländer den Job als bester Geheimagent des Secret Service - und erstmals ein Blondschopf. In "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" besiegte Craig bisher zweimal das Böse. Der dritte Craig-Bond "Skyfall" kommt in wenigen Wochen in die Kinos. Craig ist die Lust auf Banditen-Jagd noch nicht vergangen - er will weitermachen.

2006: "Casino Royale" ("Casino Royale"), Regie Martin Campbell. (Nicht in der offizellen Bond-Reihe: "Casino Royale" von 1967 mit David Niven)
2008: "Ein Quantum Trost" ("Quantum of Solace"), Regie: Marc Forster.
2011/2012: "Skyfall" ("Skyfall"), Regie: Sam Mendes.

kave/DPA / DPA