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Tod einer Hollywood-Legende Heute vor 65 Jahren verstarb James Dean

Vor 65 Jahren starb James Dean
Vor 65 Jahren verstarb James Dean bei einem tragischen Autounfall
© epa / Picture Alliance
Mit nur 24 Jahren verstarb James Dean. Heute vor 65 Jahren kam er bei einem Autounfall ums Leben. Dean gilt als Hollywood-Legende nach nur drei Filmen. Posthum soll er wieder auf Kinoleinwänden zu sehen sein. 

Lediglich in drei Filmen hat James Dean mitgespielt, bevor er vor 65 Jahren verstarb. Nun soll jedoch ein vierter Streifen in die Kinos kommen, in dem er mithilfe von Fotos, Videos, Computergrafik und der Stimme eines anderen Schauspielers zu sehen sein soll. "Wir haben überall nach dem perfekten Darsteller für die Rolle des Rogan gesucht, die einige extrem komplexe Charaktereigenschaften hat, und nach Monaten der Suche haben wir uns für James Dean entschieden", sagte Regisseur Anton Ernst dem Branchenblatt "Hollywood Reporter". Das Vietnamkriegs-Drama "Finding Jack" soll im November in den Kinos erscheinen.  

Der 1931 geborene und größtenteils auf einem Bauernhof im US-Bundesstaat Indiana aufgewachsene Dean wollte immer Schauspieler werden. Nach der Schule zog er zu seinem Vater nach Los Angeles, seine Mutter war zuvor an Krebs gestorben. Dean begann, Schauspielerei zu studieren, bekam aber zunächst nur Rollen als Statist oder in Werbespots. Einige Auftritte am New Yorker Broadway verhalfen ihm schließlich zu mehr Bekanntheit.

James Dean in "Jenseits von Eden"

"Jenseits von Eden" änderte dann alles. Dean bekam die Hauptrolle in dem auf dem gleichnamigen Buch von John Steinbeck basierenden Film, der im April 1955 in die US-Kinos kam - und wurde schlagartig berühmt. Als zweifelnder, verzweifelter, gut aussehender junger Mann, der nach dem Sinn des Lebens sucht und mit der Welt um ihn herum nicht klar kommt, traf Dean mit der Rolle den Nerv der Jugend in der damaligen Zeit.

Zwei weitere Erfolgsfilme festigten den Mythos: "... denn sie wissen nicht, was sie tun" (1955) und "Giganten" (1956). Als sie in die Kinos kamen, war Dean schon tot.

Seit er zum 16. Geburtstag ein Motorrad geschenkt bekommen hatte, war der Schauspieler fasziniert von Geschwindigkeit, Rennen und allem, was schnell fährt. Mit einem befreundeten Rennfahrer und Automechaniker, dem Deutschen Rolf Wütherich, fuhr Dean Ende September 1955 mit seinem Porsche 550 Spyder durch Kalifornien, als ein anderes Auto ihm an einer Kreuzung die Vorfahrt nahm. Dean konnte nicht mehr bremsen und raste mit seinem Wagen in das andere Auto.

Dean in Indiana begraben

Wütherich wurde aus dem Porsche geschleudert und überlebte schwer verletzt. Dean starb. Begraben wurde der Schauspieler in seinem Heimatbundesstaat Indiana, wo auch ein kleines Museum an ihn erinnert. Die Unfall-Kreuzung in Kalifornien wurde in "James Dean Memorial Junction" umbenannt.

Der Mythos James Dean bleibt auch mehr als ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod lebendig. Deans Familie habe dem neuen Filmprojekt zugestimmt, sagt Regisseur Ernst. "Wir werden jede Vorsorge treffen, um sicherzustellen, dass seine Hinterlassenschaft als einer der bis heute legendärsten Filmstars intakt bleibt. Die Familie sieht das als seinen vierten Film an, den er nie machen konnte. Wir wollen seine Fans nicht enttäuschen."

deb / Christina Horsten DPA

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