Die dänische Popband Aqua hat auf Instagram mitgeteilt, dass sie ihre Karriere als Liveband beendet. "Wir haben beschlossen, das Kapitel von Aqua als Liveband zu schließen", schreiben Lene Nystrøm (52), René Dif (58) und Søren Rasted (56) in ihrem Statement.
Aqua sei ein riesiger Teil ihres Lebens gewesen, "und gemeinsam durften wir mehr erleben, als wir uns jemals zu träumen gewagt hätten", schrieben die Musiker weiter. "Wir sind viele Male um die Welt gereist, haben unzählige wunderbare Menschen getroffen, mit Millionen von euch gesungen und Erinnerungen geteilt, die wir für immer in uns tragen werden."
Zum Ende ihrer Livekarriere erklären sie: "Wenn man so lange zusammen ist, weiß man auch, wann es Zeit ist, auf das zu achten, was man gemeinsam geschaffen hat. Für uns fühlt es sich richtig an, hier aufzuhören, solange die Erinnerungen noch lebendig sind und die Liebe zur Musik, zur Geschichte und zueinander noch intakt ist." Bei den Fans bedanken sie sich für die letzten 30 Jahre und "für die Liebe, die Energie, die Unterstützung und all die Momente, die wir gemeinsam erlebt haben".
Erfolg mit "Barbie Girl"
Aqua wurde 1995 in Kopenhagen gegründet und erlangte mit dem 1997er-Hit "Barbie Girl" schlagartig weltweiten Ruhm. Die Band veröffentlichte drei Studioalben: "Aquarium" (1997), "Aquarius" (2000) und "Megalomania" (2011). Die Eurodance-Gruppe gilt bis heute als umsatzstärkste dänische Band aller Zeiten - mit mehr als 33 Millionen verkauften Alben und Singles.
Ursprünglich bestand die Gruppe aus vier Mitgliedern: Neben Nystrøm, Dif und Rasted gehörte auch Claus Norreen (55) dazu, der die Band 2016 verließ, um andere Projekte zu verfolgen.
Zuletzt erlebte das Trio eine Art zweiten Frühling: Mit "Barbie World", einem gemeinsamen Track mit Nicki Minaj und Ice Spice für den Blockbuster "Barbie", schafften die Dänen 2023 noch einmal den Sprung in die internationalen Charts. Der Song wurde sogar für einen Grammy nominiert.