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Schmerzhafter Bungee Jump: "Duell um die Welt": Charlotte Roche muss mit Haken im Rücken von Brücke springen

War das die härteste Mutprobe in der Geschichte von "Duell um die Welt"? Bestsellerautorin Charlotte Roche ließ sich Haken in den Rücken bohren – und stürzte sich von einer russischen Eisenbahnbrücke. 

Zieht Charlotte Roche die Aktion wirklich bis zum Schluss durch?

Zieht Charlotte Roche die Aktion wirklich bis zum Schluss durch?

Bestsellerautorin und Moderatorin Charlotte Roche (41) macht gerade mit ihrem Podcast "Paardiologie" von sich reden - doch auch diese Aktion sorgt für Furore: In der gestrigen Folge des "Duells um die Welt" bekam Roche die wohl schmerzhafteste Prüfung seit Bestehen der Sendung gestellt. Roche sollte einen Bungeejump von einer russischen Eisenbahnbrücke wagen. Während allein der Sprung für viele Menschen eine Herausforderung sein dürfte, wurde die Aufgabe für Roche noch einmal extra erschwert: Das Bungeeseil sollte an vier Titan-Haken hängen, die zuvor unter die Haut ihres Rückens geschoben wurden. Und Roche? Die zog die Prüfung knallhart durch. 

Fans der Sendung dürfte die Mutprobe bekannt vorkommen: Joko bekam von Klaas 2015 eine ähnliche Aufgabe gestellt. Damals handelte es sich allerdings um einen Tandemsprung. Und es war nicht Joko, der "gepierct" werden sollte, sondern sein Tandem-Partner Stanislav. Der Moderator sagte die Mutprobe dennoch in letzter Sekunde ab. Ziel der Sendung ist es, möglichst viele Mutproben zu bestehen und Punkte zu sammeln. 

Ein Hakenbungee? "Das ist viel zu krass!"

Nun soll es Charlotte Roche richten und den Punkt für das Team Joko einfahren. "Das ist viel zu krass! Wie soll das denn gehen?, sagt die Moderatorin, als sie die Aufgabe von Klaas gestellt bekommt. "Das ist richtig gemein gewählt. Der will nicht, dass ich den Punkt mache!"

Doch Roche lässt sich nicht so schnell entmutigen, übt mit dem ProSieben-Team und lässt sich eine Gabel in den Rücken bohren. "Das ist eine gute Übung. Das hat schon einmal richtig weh getan", so Roche, die von sich selbst sagt, sie sei ein "extremer Mensch". 

An der Eisenbahnbrücke lässt sich Roche das Vorgehen von dem Piercing-Experten Stanislav erklären. Der behauptet, das Schlimmste sei nicht der Sprung an sich, sondern das Piercen. "Was passiert, wenn der Rücken reißt?", fragt Roche. "Dann krache ich nicht auf den Boden, oder?" Stanislav versucht, beruhigende Worte zu finden: "Du wirst hier nicht sterben. Und du wirst dir nicht ungeplant weh tun. Du bekommst ein Sicherheitsgeschirr.“

"Wie weh das getan hat!"

Im Anschluss werden der Moderatorin die Haken in den Rücken eingeführt - unbetäubt. Roche hat furchtbare Schmerzen, ist nah an der Ohnmacht. "Wie weh das getan hat, Alter!", sagt sie nach der Prozedur. "Die Nerven in meinem Körper rasten aus." Roche zieht die Mutprobe weiter durch und geht auf die Eisenbahnbrücke, wo sie am Bungeeseil festgemacht wird. 

"Ich konnte kaum stehen, wusste nicht mehr, wer ich bin, wo ich bin. So Angst hatte ich. Ich habe mir da oben eingeredet, dass ich das aushalten kann", hört man Roche im Off sprechen. Schließlich klettert sie über die Reeling - und springt.

Ein Video von Joko und Klaas wird eingeblendet - beide wirken entsetzt. Joko schlägt sich die Hände vors Gesicht, sagt nur "Oh Gott!" Die Bilder von Roche am Seil sind schwer auszuhalten, sie stöhnt vor Schmerzen. "Ich dachte, mein Körper und mein Gehirn explodieren vor Schmerzen. Ich hing' wie so ein Karnickel an meiner eigenen Rückenhaut", erinnert sich die Moderatorin später an diesen Moment. 

Als Roche wieder festen Boden unter den Füßen hat, kann sie schon wieder leicht lächeln, sagt, sie sei stolz, würde das aber "nicht als Hobby empfehlen". 

Und auch Joko und Klaas wirken beeindruckt. "Charlotte du bist der absolute Wahnsinn. Ich finde, dafür muss es eigentlich zwei Punkte geben, oder?", sagt Joko. "Einen", beharrt Klaas. "Aber einen sehr verdienten Punkt."

ikr