HOME

"heute-show": Butterfahrt nach Bremen: Oliver Welke spottet über den Bamf-Skandal

Die Bamf-Außenstelle in Bremen soll mehr als 1000 falsche Asylbescheide ausgestellt haben. Oliver Welke inszenierte den Skandal in der "heute-show" als Butterfahrt - und dürfte der Realität damit recht nah gekommen sein.

heute-show

Oliver Welke hat sich in der "heute-show" den Bamf-Skandal vorgeknöpft

Dieser Skandal wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen: In mindestens 1176 Fällen soll das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in der Außenstelle Bremen zu Unrecht Asyl bewilligt haben. Es besteht der Verdacht der Bestechlichkeit.

Ein Skandal, der weite Kreise ziehen könnte. Denn lange Zeit wurden Hinweise darauf vertuscht.  Welke zeigt einen "Tagesthemen"-Beitrag, der aus Emails zitiert, die aus der Zentrale des Bamf in Nürnberg stammen. Der zuständige Abteilungsleiter schrieb darin, er wolle nicht, dass alles bis ins Detail geprüft werde. Nicht so genau hingucken - das hält auch Oliver Welke für eine gute Idee: "Das ist wie beim Putzen hinterm Kühlschrank: Wer weiß, was man da findet."

Oliver Welke mit kleinem Seitenhieb gegen Josefa Schmid

Auch Josefa Schmid, die Frau, die den Skandal überhaupt erst bekannt machte, bekam ihr Fett weg. Welke zeigte ein Video, indem sich die Beamtin als Volksmusik-Sängerin versucht. Sein Kommentar: "Gut, man musste sie strafversetzen."

Doch wie genau hat man sich das vorzustellen, wenn Beamte reihenweise falsche Asylbescheide ausstellen? Die "heute-show" hat sich da ein paar Gedanken gemacht und den Skandal als eine Butterfahrt inszeniert. "Bamftours": Der Slogan lautet: "Asylbescheid und Spaß dabei."

Ganz wie bei einer Kaffeefahrt werden die Asylbewerber während der Busfahrt von einem Alleinunterhalter mit platten Gags bespaßt. Der zeigt den Gästen auf der Fahrt ein paar Sehenswürdigkeiten und parkt dann vor der Bamf-Außenstelle in Bremen.

Die "heute-show" ist nah an der Realität

In der Behörde steckt er dem zuständigen Beamten ein paar Scheine zu und gibt seine Bestellung ab: "Ich brauch heute acht Bescheide, ein paar Führerscheine und Pässe.“

Mit den erworbenen Papieren geht er wieder zurück in den Bus, für die Reisenden hat er eine gute Nachricht parat: "Für die 1000 Euro gibt es nicht nur Asyl, es gibt auch noch eine Heizdecke dazu. Und die brandneue CD von Josefa Schmid, mit all ihren Hits." 

Soweit so lustig. Wie schwer es aber für eine Satire-Show ist, die Gegenwart zu überzeichnen, zeigt sich, als Welke einen Fernsehbeitrag einspielt. Ein Experte hat mit der Staatsanwaltschaft über den Skandal gesprochen. Die habe ihm bestätigt: Man müsse sich das vorstellen wie bei einer Butterfahrt. 

che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.