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ZDF-Satire: "heute-show" über Chemnitz: "Es gab keine Hetzjagden - das waren kurze Sprints"

Die Geschehnisse in Chemnitz beschäftigten auch die "heute-show". Dabei trat Carolin Kebekus als Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes auf, die behauptet: "In Chemnitz gab es keine Hetzjagden. Das waren kurze Sprints."

Carolin Kebekus und Oliver Welke thematisierten in der "heute-show" die Ereignisse von Chemnitz

Carolin Kebekus und Oliver Welke thematisierten in der "heute-show" die Ereignisse von Chemnitz

Oliver Welke und sein Team der "heute-show" sind nach drei Monaten zurück aus der Sommerpause. Die Auftakt-Sendung dominierte vor allem ein Thema: Die Ausschreitungen in Chemnitz vor rund zwei Wochen. "In Deutschland gibt es insgesamt nur noch zwei Themen: Nazis und Flüchtlinge. Deutschland führt gerade eine sehr aufgeregte Sächsismus-Debatte", so Welkes Kommentar.

Oliver Welke spricht von "Nazi Morgana" in Chemnitz

Vor allem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen nahm sich der Satiriker zur Brust. CDU-Politiker Kretschmer hatte in einer Regierungserklärung vor dem sächsischen Landtag gesagt, es habe in Chemnitz "keinen Mob, keine Hetzjad und kein Progrom" gegeben und damit direkt Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Sprecher Steffen Seibert widersprochen. Welke kommentierte die Szenen von Chemnitz als "ganz normalen verkaufsoffenen Samstag" und als "Nazi Morgana".

Für besonderes Unverständnis sorgten die Aussagen von Verfassungsschutzpräsident Maaßen, der ebenfalls daran zweifelt, dass es in Chemnitz zu Jagdszenen auf Ausländer gekommen ist. "Es liegen dem Verfassungsschutz keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben", sagte er der "Bild"-Zeitung und weiter: "Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist. Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken."

Carolin Kebekus: "Hetzjagd fängt an ab 400 Meter"

Dazu zeigte die "heute-show" Carolin Kebekus als Leiterin der "Soko Chemnitz", die folgendes behauptet: "In Chemnitz gab es keine Hetzjagden. (...) Da wurde niemand durch die ganze Stadt gejagt. Das waren kurze Sprints. Das Olympische Komitee sagt ganz klar: Hetzjagd fängt an ab 400 Meter. Dann gibt es noch 800-Meter-Hetzjagd und Hürden-Hetzjagd."

Auch die Posse um Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier brachte Kebekus zur Sprache. Der hatte auf seiner Facebookseite auf das Konzert in Chemnitz hingewiesen, bei dem unter anderem die linke Band Feine Sahne Fischfilet auftrat, und war deshalb von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert worden. "Wir hatten Herrn S. schon lange als linksextrem im Visier. Heute arbeitet er angeblich als sogenannter Bundespräsident, war aber davor jahrelang Kofferträger für diesen russischen Geheimagenten", sagte Kebekus und zeigte auf ein Foto von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Dass Kramp-Karrenbauer, oder IM Annegret wie Kebekus sie nennt, 2016 selbst ein Konzert von Feine Sahne Fischfilet besuchte, mache sie nun auch zum Ziel des Verfassungsschutzes. Ebenso wie die 65.000 Konzertbesucher in Chemnitz. "Die arbeiten wir jetzt alle alphabetisch ab", erklärt Kebekus. Um dann auch noch die AfD zu überwachen, dafür habe der Verfassungsschutz nun wirklich keine Zeit, so ihr Fazit.

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jum
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.