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Dschungelshow-Teilnehmerin Christina Dimitriou spricht über ihre Multiple-Sklerose-Erkrankung

Christina Dimitriou
Christina Dimitriou gemeinsam mit Oliver Sanne bei "Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow"
© P0009/Stefan Gregorowius / Picture Alliance / TV Now
Ihre Krankheit ist unheilbar. Christina Dimitriou leidet seit Jahren an Multipler Sklerose. Immer wieder muss die Dschungelshow-Kandidatin deshalb ins Krankenhaus. 

Christina Dimitriou kämpft gerade bei "Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow" um das heißbegehrte "Goldene Ticket", das dem Gewinner automatisch Zutritt zum Dschungelcamp 2022 gibt. Die Influencerin tritt dabei gegen "Prince Charming"-Teilnehmer Sam Dylan und Ex-"Bachelor" Oliver Sanne an. 

Christina Dimitriou leidet unter ihrer MS-Erkrankung

Abseits ihrer Karriere als Reality-Star kämpft Dimitriou allerdings gegen einen anderen Feind: die Nervenkrankheit Multiple Sklerose, auch MS genannt. Im Interview mit "RTL.de" hat sie jetzt über ihre Schübe gesprochen. "Sobald ich einen Schub bekomme und im Krankenhaus liegen sollte, dann kann es auch mal sein, dass ich dann in dem Moment mal weine und sage: Scheiße", erzählt sie.

Den ersten Schub bekam die heute 27-Jährige mit gerade mal 14 Jahren. "Da war ich in meinem Kinderzimmer, bin wach geworden, ich habe Fernsehen geguckt. Dann habe ich den Fernseher ausgemacht, zack, und in dem Moment sehe ich so auf einmal aus dem Nichts alles verschwommen und komplett so Doppelbilder", schildert sie im Interview. 

Sehvermögen ist eingeschränkt

Die Krankheit greift bei Dimitriou vor allem ihr Sehvermögen an. Das größte Risiko ist für sie das Erblinden. Dreimal die Woche müsse sie gerade Medikamente nehmen und sich selbst Spritzen geben. "Aber das gehört halt zu meinem Leben dazu und das macht einen nur stärker", sagt die Reality-TV-Teilnehmerin. 

Bei den meisten Erkrankten äußert sich die chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems in Gelenkschmerzen, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen sowie Empfindungsstörungen. Bei fortgeschrittenen Verläufen können sogar Lähmungen und Sprachstörungen dazukommen. Eine Heilung für MS gibt es bislang nicht, Erkrankte können nur medikamentös (mit Tabletten oder auch Spritzen) gegen Schübe vorgehen. 

Verwendete Quelle: "RTL.de"

ls

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