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Dschungelcamp 2012: "Blamierung für die Family"

Weil Rocco Stark im Dschungelcamp schlecht über seinen Vater redet, macht sich Halbbruder Jimi Blue Ochsenknecht Sorgen um die Familienehre. Deutlich entspannter reagiert da Ailtons Frau auf dessen Busengrapscher.

Von Carsten Heidböhmer

Wenn elf Menschen zwei Wochen in einem Camp eingesperrt und rund um die Uhr von Kameras gefilmt werden, dauert es nicht lange, bis peinliche Dinge ans Licht kommen. So hat Uwe Ochsenknechts Sohn Rocco Stark bereits am zweiten Tag über seinen Vater hergezogen und behauptet, der habe 10.000 Euro für ein Gutachten gezahlt, dass seine Talentlosigkeit beweisen sollte. "Momo"-Darstellerin Radost Bokel war davon so geschockt, dass sie sich eines Kommentars nicht enthalten konnte: "Was ist denn das für ein A***loch!"

Es war nicht das erste Mal, dass sich Stark abfällig über seinen Vater geäußert hat. Wohl auch deshalb schrieb Halbbruder Jimi Blue Ochsenknecht am 13. Januar über Twitter: "Wat für 'ne Blamierung für die Family." Doch anstatt Rocco Stark einen reinzuwürgen, stand plötzlich Jimi Blue dumm da: Sein unbeholfener Umgang mit der deutschen Sprache löste im Netz Spott und Häme aus. Kurz darauf sah sich Jimi Blue dann zu einer Klarstellung veranlasst: "Ich werd mir jetzt ma n Duden kaufen. Lästern will gelernt sein."

"Ich musse aufpassen"

Auch Ailtons Aktionen im Camp werden genau beobachtet. Der Ex-Fußballer hatte der stets knapp bekleideten Micaela Schäfer an die Brust gefasst und war anschließend mit ihr baden gegangen. Dem kleinen Brasilianer fiel es sichtlich schwer, sich zu beherrschen. Vor der Kamera gestand er hinterher: "Ich musse aufpassen, ich habe eines Frau zu Hause in Mechiko."

Prompt meldete die sich über Ailtons Homepage zu Wort. Doch im Gegensatz zu den Ochsenknechts scheint der Familiensegen nicht in Gefahr: "Nach dem Studium - und anschließend intensiver Auswertung - der Fernsehbilder und Zeitungsfotos muss ich sagen: Es lag kein absichtliches Handspiel vor. Deshalb bekommt Toni nicht die Rote Karte. Auch von einer Sperre kann aus diesem Grund keine Rede sein."

Die gute Nachricht für Ailton: Es sieht ganz so aus, als bleibe ihm eine "Blamierung" erspart.