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DSDS - Deutschland sucht den Superstar

"DSDS" 2011 Alles anders - oder doch nicht?


Zum Start der neuen "DSDS"-Staffel rasselt RTL schon wieder mit Superlativen: So viele Bewerber wie noch nie, noch härtere Anforderungen, dazu eine runderneuerte Jury. An den Erfolgschancen des neuen "Superstars" dürfte das jedoch wenig ändern.

Schon vor dem Start der achten Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" verbreitet RTL Jubelmeldungen: Es sei das größte Casting in der "DSDS"-Geschichte, mit 34.956 Kandidaten in 35 Städten. Doch bereits für die vorige Staffel hatte es mehr als 34.000 Bewerber gegeben. Was das Casting aber größer macht, ist, dass es zum ersten Mal nicht mehr nur auf Deutschland beschränkt war - es durften sich nun auch Gesangstalente aus der Schweiz und aus Österreich bewerben.

Vor dem Casting der Teilnehmer steht das Casting der Jury, denn auch die wird traditionell mit immer neuen Gesichtern besetzt: Beim Kampf um die Plätze neben Dieter Bohlen konnten sich der derzeit mäßig erfolgreiche Schmusesänger Patrick Nuo und die gut aussehende ehemalige Hot-Banditoz-Sängerin Fernanda Brandao durchsetzen. Die neue Jury hat übrigens bereits angekündigt, noch gnadenloser zu sein und härtere Anforderungen an die Teilnehmer zu stellen. Moderiert wird die Reihe in bewährt biederer Manier von Marco Schreyl.

Gedreht wird auch auf den Malediven

Ab Samstag, 8. Januar, geht es in altbekannter Weise los: In den ersten sieben Folgen werden jeweils mittwochs und samstags die Höhepunkte der Castings gezeigt. Hier wird Dieter Bohlen wieder in bewährter Art die Teilnehmer runterputzen und Sprüche wie diese klopfen: "Wenn man so singt wie du, kommt man nicht in die Charts, dann kommt man auf ein Fahndungsplakat der Polizei." Anschließend treten die besten 135 Kandidaten für drei Folgen im Recall an. In einem mehrtägigen Auswahlverfahren müssen sie ihr Ticket für die Live-Show ziehen und dabei Übungen im Einzelsingen, in Duetten oder Kleingruppen absolvieren, als Bonbon winkt eine Reise auf die Malediven.

Die besten 15 Kandidaten dürfen dann in der ersten Live-Show um den Einzug in die Mottoshows kämpfen. Dort werden noch einmal fünf Künstler ausgesiebt, sodass zehn Sängerinnen und Sänger übrig bleiben, die dann die Mottoshows bestreiten. Ab jetzt bestimmen alleine die Zuschauer per Telefonvoting, wer drinbleiben darf - jede Woche fliegt einer raus. Dem Sieger winkt neben dem schmucken Titel "Superstar 2011" ein Plattenvertrag mit Universal Music.

Auf allzu großen Ruhm sollte der Staffelgewinner aber nicht hoffen: Von den bisherigen sieben "Superstars" konnte sich einzig Mark Medlock länger als eine Saison halten, andere Sieger wie Elli Erl sind dagegen schon längst vergessen. Und auch von Vorjahressieger Mehrzad Marashi hat man schon länger nichts mehr gehört. Das letzte, was man von ihm vernahm: Sein für die Angehörigen der Loveparade-Opfer geschriebener Song wird nicht als Single erscheinen.

che

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