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TV-Kritik

"Pocher und Papa auf Reisen": Erst Bier, dann Notaufnahme: Wie Oliver Pocher in den USA sein Gesicht lädiert

Nach ihrer Tour durch Thailand wagen Oliver Pocher und sein Vater Gerhard eine Rundreise durch die USA. Dort hat vor allem ein Jagdunfall in Louisiana schmerzhafte Folgen.

Oliver Pocher und sein Vater Gerhard

Oliver Pocher und sein Vater Gerhard gehen in Louisiana auf die Jagd - das hat schmerzhafte Folgen

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Mit blutendem Gesicht und einer Narbe wie Frankensteins Monster - so zeigte sich Oliver Pocher Anfang März auf seinem Instagram-Account. "Ich habe mit meinem Vater in den USA für meine neue Sendung gedreht, und bei der Wildschweinjagd ist das Zielfernrohr des Gewehrs beim Rückstoß etwas außer Kontrolle geraten. Ich hätte gerne auf die Erfahrung verzichtet", kommentierte der Comedian das Foto aus dem Krankenhaus.

Oliver Pocher und Papa Gerhard reisen durch die USA

Wie genau es zu dem Unfall kam, das zeigt nun die zweite Folge der RTL-Show "Pocher und Papa auf Reisen", in der Oliver Pocher gemeinsam mit seinem Vater Gerhard die Welt erkundet. Nach einer fast zweiwöchigen Rundreise durch Thailand, fliegen Vater und Sohn für einen weitere Trip in die USA. Für beide keine Premiere, immerhin leben Pochers drei Kinder aus seiner Ehe mit Alessandra Meyer-Wölden in Florida - da war Opa Gerhard bereits zu Besuch.

Nach Louisiana dürfte es den 70-Jährigen allerdings noch nicht allzu oft verschlagen haben. Dort treffen Oliver und Gerhard Pocher auf eine Gruppe Südstaatler, die passionierte Jäger sind - und ebenso überzeugte Trump-Anhänger. Pocher nennt sie "herzensgute Proleten", die ihm zeigen, wie man mit Quads durch Schlamm brettert und auf Dosen schießt. Sein Vater hingegen hat eine Aversion gegen Sand und Dreck jedweder Art, den Einsatz von Waffen lehnt er als Anhänger der Zeugen Jehovas ab.

Oliver Pocher verletzt sich mit Gewehr im Gesicht

Also kann er nur zusehen, wie sich sein Sohn bei der Jagd auf ein Wildschwein das Gesicht zerschießt. Oliver Pocher hat den Rückstoß des Zielfernrohrs unterschätzt. Als er abfeuert, knallt ihm das Gewehr mit voller Wucht zwischen die Augen. "Das Blut schoss im Sekundentakt raus. Wir waren alle geschockt", sagt Papa Pocher. Er hat den Ernst der Lage sofort erkannt und will seinen Sohn ins Krankenhaus fahren. Der Jäger-Trupp aus Louisiana empfiehlt erstmal ein Bier. Doch damit allein ist es nicht getan: Pocher muss in der Notaufnahme mit sechs Stichen genäht werden und eine Arztrechnung von 1500 Dollar zahlen.

Der Jagdausflug entpuppt sich als ebenso schlechte Idee wie das Wohnmobil, das Pocher für den Roadtripp gemietet hat. Nach nur drei Tagen hat der 42-Jährige keine Lust mehr auf das busgroße Gefährt und steigt lieber auf Auto und Motel um. Ob es am Eingesperrtsein mit Papa auf engsten Raum oder an der Matratze mit undefinierbaren Flecken lag, sie dahingestellt.

Pochers verkünden Nachwuchs

Die Reise führt Vater und Sohn an verschiedene Orte in Texas, Nevada und Kalifornien, zu hartgesottenen Cowboys, einem Pfarrer im Elvis-Kostüm und in ein Restaurant, in dem jeder vermöbelt wird, der seinen Teller nicht leer isst - was bei 1,5-Kilo-Burgern wohl nur selten der Fall ist.

Am Ende kann Pocher froh sein, dass seine Schussverletzung so glimpflich ausgegangen ist, und dass er und sein Vater noch das Land verlassen konnten. Um 18.30 Uhr ging ihr Rückflug nach Deutschland. Keine sechs Stunden später wurden die Flughäfen in den USA wegen der Corona-Krise geschlossen - und bis heute nicht wieder für Europäer geöffnet.

Alle Folgen "Pocher und Papa auf Reisen" finden Sie auch bei TV Now