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Vorschau: Darauf können wir uns in der neuen "Tatort"-Saison freuen

Mit einer überraschend guten Folge aus Köln startet der "Tatort" in die neue Saison. Und es wird noch besser: Experimente, nostalgische Blicke zurück sowie ein Debüt erwarten den Zuschauer in dieser Spielzeit.

Tatort aus Köln

Der Auftakt

Gut aufgelegt wie lange nicht zeigt sich das Kölner "Tatort"-Team in der Folge "Durchgedreht", mit der die Krimireihe in die neue Saison startet.  Die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär, r.) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) müssen einen grausamen Familienmord aufklären. Die Umsetzung ist aber so gelungen, dass sich auch gelegentliche "Tatort"-Gucker über das Ende der Sommerpause freuen dürfen.

Gut aufgelegt wie lange nicht zeigt sich das Kölner "Tatort"-Team in der Folge "Durchgedreht", mit der die Krimireihe in die neue Saison startet. Die Kommissare Freddy Schenk (Dietmar Bär, r.) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) müssen einen grausamen Familienmord aufklären. Die Umsetzung ist aber so gelungen, dass sich auch gelegentliche "Tatort"-Gucker über das Ende der Sommerpause freuen dürfen. Und das aus vielen Gründen: Die neue Spielzeit bringt jede Menge spannender neuer Filme, Experimentelles wie Nostalgisches. Und ein neues Team feiert sein Debüt.

Der Visionäre 

"HAL" hieß der sich verselbständigende Computer in Stanley Kubricks Science-Fiction-Epos "2001: Odyssee im Weltraum". Und "HAL" heißt auch die neue Folge aus Stuttgart, die am 28. August ausgestrahlt wird. Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) haben es diesmal mit dem Thema Big Data und der totalen Überwachung zu tun. Anlass ist der Tod einer jungen Schauspielschülerin, die nebenher bei einem Softwarehersteller gearbeitet hat. Der hat eine Software entwickelt, die aus den über eine Person gesammelten Daten Prognosen über das künftige Verhalten trifft. Es gibt auch ein Gesichtserkennungsprogramm, das in Windeseile Daten zu allen Besuchern liefert. Selten war ein "Tatort" so nah an der Zukunft dran.

Der Jubiläums-"Tatort"

Im November 1970 wurde er erste "Tatort" ausgestrahlt, "Taxi nach Leipzig" hieß die Folge mit dem von Walter Richter gespielten Kommissar Trimmel. In diesem Herbst wird die 1000. Folge der Krimireihe ausgestrahlt. Was liegt da näher, als sie in Hommage an das Debüt ebenfalls "Taxi nach Leipzig" zu nennen? Der Kieler Ermittler Borowski (Axel Milberg) und seine niedersächsische Kollegin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) werden sich gemeinsam in die sächsische Metropole begeben. Gesendet werden soll die Folge noch vor Weihnachten.

Der Rückblickende

Es wird ein nostalgischer Abschied werden: Mit der Folge "Wofür es sich zu leben lohnt" quittiert das Team des Bodensee-"Tatorts" um Klara Blum (Eva Mattes) und Kai Perlmann (Sebastian Bezzel) den Dienst. Im letzten Fall werfen die beiden noch einmal einen Blick zurück. Und das in einem ganz besonderen Sinne: In den 70er Jahren hatte Eva Mattes mehrere Filme mit dem großen Regisseur Rainer Werner Fassbinder gedreht, darunter - zusammen mit Hanna Schygulla, Irm Herrmann und Margit Carstensen - "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". Diese drei Schauspielerinnen wirken nun in Mattes' Abschiedsvorstellung beim "Tatort" mit. Komplettiert wird dieses herausragende Ensemble mit Matthias Habich, Julia Jäger, Thomas Loibl, Sarah Hostettler und Roland Koch. "Wofür es sich zu leben lohnt" soll Ende des Jahres ausgestrahlt werden.

Der Mutige 

Ein "Tatort" ohne Drehbuch - das hat es in bislang knapp 1000 Folgen noch nicht gegeben. Der erst 33 Jahre alte Regisseur Axel Ranisch wagt es nun - und lässt sich mit seinem Team auf ein spannendes Experiment ein. Über ein Jahr entwickelte er gemeinsam mit den Darstellern die Figuren und konstruierte eine grobe Handlung, es soll um tödliche Croissants gehen. Der Ablauf der einzelnen Szenen ergibt sich aus der Situation heraus. Die "Babbeldasch" betitelte Folge soll 2017 ausgestrahlt werden.

Die Neuen

Sie sind das einzige neue Team, das in der Saison 2016/2017 debütieren wird: Als Nachfolger des eingestellten Bodensee-"Tatorts" werden Eva Löbau ("Lerchenberg") und Hans-Jochen Wagner als Hauptkommissarin Franziska Tobler und Hauptkommissar Friedemann Berg für den SWR im Schwarzwald auf Mörderjagd gehen. Für die Rolle ihres Vorgesetzten Gernot Schöllhammer konnte Harald Schmidt gewonnen werden. Die Ausstrahlung ist für 2017 geplant.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.