Die Solidarität mit Collien Fernandes ist riesig: Nachdem sie vergangene Woche den schweren Vorwurf der „virtuellen Vergewaltigung“ gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich gemacht hat, haben Dutzende Kollegen und Bekannte des früheren Paares der Schauspielerin ihren Beistand bekundet. Auch TV-Legende Uschi Glas, die Collien Fernandes am Mittwoch in Hongkong treffen wird, hat sich geäußert. Die beiden Frauen werden zusammen für die ZDF-Serie „Das Traumschiff“ vor der Kamera stehen. Das, was ihrer Kollegin passiert sein soll, beschreibt Uschi Glas der „Bild“ gegenüber als „reinsten Albtraum“.
Uschi Glas will Collien Fernandes trösten
Sollten die Vorwürfe tatsächlich stimmen, sei das eine „ganz grauenvolle Geschichte. Menschlich wie beruflich eine Katastrophe für Collien“, sagt die 82-jährige Schauspielerin.
Christian Ulmen soll den Vorwürfen zufolge über Jahre im Internet die Identität seiner Ex-Frau angenommen und anderen Männern sexuelle Abenteuer in Aussicht gestellt haben. Dabei soll der 50-Jährige laut einer „Spiegel“-Recherche Fake-Profile auf sozialen Netzwerken angelegt und mit einer durch KI veränderten Stimme Telefonsex gehabt haben und Internet-Affären eingegangen sein – all das im Namen von Collien Fernandes.
Auf Anfrage des stern antworteten Ulmens Anwälte mit einem allgemeinen Statement. Konkrete Fragen zu den Vorwürfen blieben unbeantwortet. Es heißt dort lediglich, in dem „Spiegel“-Bericht würden „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Uschi Glas beschreibt Collien als „aufgeweckte, tolle junge Frau“. Weiterhin sagt sie im Gespräch mit der „Bild“: „Der vertrauteste Mensch, den du hast, entpuppt sich als Feind neben dir. Das geht mir nicht in den Kopf. Ich finde es toll, dass sie den Mut aufbringt, die Scham umzukehren und auf den vermeintlichen Täter zu zeigen.“ Sie habe große Bewunderung für die 44-Jährige, betont Glas. Beim Dreh der neuen „Traumschiff“-Folge auf der „MS Amadea“ werde Collien Fernandes große Unterstützung vom ganzen Team bekommen. „Ich werde sie als Erstes in den Arm nehmen. Darauf freue ich mich sehr.“