Andreas Türck Vergewaltigungs-Vorwurf gegen TV-Moderator


Der TV-Moderator Andreas Türck ist nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks wegen Vergewaltigung angeklagt worden.

Wegen der gegen den TV-Moderator erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe hat das Landgericht Frankfurt am Main Anklage gegen Andreas Türck erhoben. Türcks Anwältin, Susanne Wagner, sagte am Mittwoch im Hessenfernsehen, sie habe die Anklageschrift erhalten. Der ProSieben-Moderator soll 2002 vor einem Lokal in Frankfurt eine 27-Jährige missbraucht haben. Der 35-Jährige hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Sender hatte Türck nach Bekanntwerden der Vorwürfe Ende März bis zu deren endgültiger Klärung beurlaubt.

Laut Hessischem Rundfunk steht der Prozessbeginn noch nicht fest, das Verfahren werde aber vermutlich in vier bis sechs Monaten eröffnet. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft, die gegen den 35-Jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt, habe für die nächsten Tage eine Pressekonferenz angekündigt. Ende April hatten Ermittler Unterlagen Türcks in den Räumen des Senders in München beschlagnahmt. Der Moderator hat erklärt, das Verfahren werde beweisen, dass er sich nichts habe zu Schulden kommen lassen.

Türck moderierte von 1995 bis 1997 beim ZDF eine Neuauflage der Spiel-Show "Dalli Dalli". 1998 wechselte er zu ProSieben, wo er zunächst eine tägliche Talk-Show moderierte. Bis zu seiner Beurlaubung betreute er die im Januar angelaufene Sendung "Chart Show".


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