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TV-Comeback von Andreas Türck: Der Gefallene kehrt ohne Schmuddeltalk zurück

Er feiert nach acht Jahren sein Comeback: Andreas Türck moderiert künftig das Wissensmagazin "Abenteuer Leben". Ohne Themen wie "Scheiß Emanze! Zurück zum Herd" dürfte ihm der Erfolg schwer fallen.

Seine Sendung war eine der beliebtesten Talkshows im deutschen Fernsehen. Jeden Nachmittag lockte er mit Themen wie "Kapier's endlich, dein Schwarm will dich nicht" oder "Scheiß Emanze! Zurück zum Herd" Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Er galt als einer der talentiertesten und beliebtesten Moderatoren, die das Privatfernsehen zu bieten hatte. Die Zeitschrift "Bunte" kürte ihn gar zum "Mister Charming" und schrieb: "Seine Fans (90 Prozent weiblich) würden ihn am liebsten heiraten". Doch dann kam das plötzliche Aus. Eine ungerechtfertigte Anschuldigung bedeutet für Andreas Türck 2004 das Ende seiner Fernsehkarriere. Nach acht Jahren TV-Abstinenz kehrt er zurück. Statt Schmuddeltalk will er sich jetzt seriösen Themen widmen.

Türck wird ab 2. Dezember das Wissenschaftsmagazin "Abenteuer Leben" beim Sender Kabel eins moderieren. Damit wird der inzwischen 44-Jährige, der die Nachfolge von Christian Mürau antritt, einmal in der Woche, nämlich sonntags, im Fernsehen zu sehen sein. "Moderation ist mein Traumberuf. Für 'Abenteuer Leben' meine Leidenschaft ab jetzt wieder ausüben zu können, freut mich sehr", sagte Türck in einer Pressemitteilung des Senders über seine neue Aufgabe. Auf seiner Facebook-Seite kündigte er bereits am Donnerstagabend an "Back again!" und fügte in Anspielung auf den Namen der Sendung wenig später hinzu: "Das Leben ist ein Abenteuer."

Mit seichtem Nachmittagstalk zum Erfolg

Türck war zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts eines der bekanntesten TV-Gesichter. Nachdem er 1996 für das ZDF eine Neuauflage von "Dalli Dalli" präsentiert hatte, wechselte er 1998 zu "Pro Sieben" und moderierte dort 825 Folgen lang seine eigene Talkshow "Andreas Türck". Zusammen mit "Arabella Kiesbauer" und "Nicole - Entscheidung am Nachmittag" deckte er den Nachmittags-Talkshow-Boom ab. Nachdem dieser abflachte und die Sendung abgesetzt wurde, stand er für die "McChartShow" vor der Kamera, bis ihn der Sender im März 2004 beurlaubte und anschließend kündigte. Türck musste sich vor Gericht verantworten. Sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe stellten sich jedoch als unwahr heraus, er wurde freigesprochen. Trotzdem bedeutete der Prozess das Ende seiner TV-Karriere.

Türck machte sich in Hamburg mit einer Agentur für Internet-Fernsehen selbständig, arbeitete fortan hinter der Kamera. Ob "Abenteuer Leben" sein großes TV-Comeback wird, ist allerdings fraglich. Nach zwischenzeitlichen Erfolgen hatte die werktägliche Sendung zuletzt mit deutlich niedrigeren Einschaltquoten zu kämpfen. Jetzt soll Türck als Zugpferd die Quote aus dem Keller holen. Statt mit ergreifenden Themen wie "Onanie ist voll in Ordnung" oder "Frauen sind dümmer als Männer, heute beweis' ich es euch" wird er sich künftig mit dem "ABC des Essens", dem "Kirmes-Mysterium" oder der "Razzia auf der Automesse" beschäftigen. An alte Erfolge anzuknüpfen, wird ihm damit schwer fallen.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.