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Britische Royals Enger Freund behauptet: Diana wollte mit Harry und William in die USA ziehen

Lady Diana mit ihren Söhnen Harry und William
Lady Diana mit ihren Söhnen Harry (M.) und William im Jahr 1995
© Picture Alliance
Kurz vor ihrem Tod hatte Lady Diana große Pläne: Sie wollte mit ihren Söhnen nach Kalifornien auswandern und Karriere in Hollywood machen. Das erzählte ein enger Vertrauter der Prinzessin jetzt in einem Interview.

Dass Prinz Harry und seine Frau Meghan ihren Dienst für die Krone gekündigt haben und in die USA ausgewandert sind, hat im britischen Königshaus ein Beben verursacht. Dabei hätte es einen ähnlichen Vorfall bereits vor rund 25 Jahren geben können. Wie ein enger Freund von Prinzessin Diana nun im Interview mit der britischen Zeitung "Daily Mail" verriet, überlegte schon die Mutter von William und Harry, Großbritannien zu verlassen und nach Kalifornien zu ziehen.

"Es gab eine Reihe von großen Projekten, mit denen sie sich beschäftigte, und Angebote, die ihr gemacht wurden", sagte Stewart Pearce, der Diana seit 1995 als Stimmtrainer zur Seite stand und sie auf öffentliche Auftritte und Reden vorbereitete. Demnach habe die Prinzessin von Wales großes Interesse an Hollywood gezeigt. Allerdings wollte sie nicht vor, sondern hinter der Kamera als Produzentin aktiv werden. Diana habe darüber nachgedacht, Dokumentarfilme über Wohltätigkeitsorganisationen zu drehen, die sie unterstütze. Eine Idee, die ihr Sohn Harry nun ganz ähnlich mit dem Streaminganbieter Netflix umsetzt.

Als Schauspielerin habe sich Diana hingegen nicht gesehen, obwohl Schauspieler Kevin Costner Mitte der Neunziger an sie herantrat, um sie für eine Fortsetzung seines Filmes "Bodyguard" zu gewinnen. In dem 1992 erschienenen Streifen spielte Costner an der Seite von Sängerin Whitney Houston. "Sie war eine Liebhaberin und begeisterte Anhängerin der darstellenden Künste, insbesondere des Tanzes, aber [die Schauspielerei] war nicht etwas, das sie als ihre neue kreative Laufbahn ansah", sagte Pearce.

Dianas Lebensgefährte Dodi Al-Fayed war Filmproduzent

Er glaubt, dass Dianas Interesse an der Filmbranche durch ihren damaligen Lebensgefährten Dodi Al-Fayed geweckt wurde. Der Ägypter produzierte mehrere Filme, unter anderem das Oscar-prämierte Drama "Die Stunde des Siegers". Zudem pflegte die Prinzessin eine Freundschaft mit dem britischen Filmproduzenten David Puttnam. Auch er verfügte über beste Kontakte in Hollywood.

Dianas Pläne für einen Umzug in die USA waren offenbar so konkret, dass sie auch ihre Söhne William und Harry mitnehmen wollte. Dodi Al-Fayed hatte wenige Monate vor seinem Tod eine Strandvilla in Malibu erworben. Diana wollte laut Pearce ebenfalls ein Anwesen in Kalifornien mieten. "Sie hatte geplant, viel Zeit in Hollywood zu verbringen. Zudem wollte sie mit ihren beiden Jungs am Meer leben. Diana war eine leidenschaftliche Schwimmerin und begeisterte sich für Wassersport", sagte der 68-Jährige. 

Dass Lady Di mit dem Gedanken spielte, in die USA auszuwandern, bestätigte bereits ihr früherer Butler Paul Burrell. "Sie sagte: 'Das ist unser neues Leben, wäre es nicht großartig? Denk nur an den Lebensstil der Jungs. Niemand hier in Amerika ist voreingenommen, es gibt kein Klassensystem, kein Establishment", erzählte Burrell 2007 in einem Interview mit dem Sender ABC News.

Doch weder ihre Umzugs- noch ihre Filmpläne konnte Diana in die Tat umsetzen. Sie und Dodi Al-Fayed kamen am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben.

Quellen:  "Daily Mail", "Page Six"

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jum

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