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Doch kein Orgelspiel für Kate und William: James Blunts Hochzeitsscherz

Da ist sein britischer Humor wohl mit ihm durchgegangen: James Blunt wird nicht auf der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton auf der Orgel spielen. Seine Ankündigung vom Montag war ein Scherz.

Prinz William und Kate Middleton waren über die Ankündigung sicherlich genauso überrascht wie Queen Elizabeth und Prinz Charles. Gut vorstellbar, dass es deshalb sogar zu aufgeregten Telefonaten zwischen dem Hofzeremonienmeister und den Royals gekommen ist. Denn was der britische Popsänger James Blunt da am Montag im italienischen Fernsehen verkündet hatte, beherrschte die britischen Schlagzeilen.

Er werde die Hochzeit von William und Kate musikalisch begleiten, sagte Blunt in einem Interview mit dem italienischen Fernsehsenders "SkyTG24". Zwar werde er nicht singen, aber immerhin die Orgel bei der feierlichen Zeremonie am 29. April in der Westminster Abbey spielen. Unterstützung werde er bei der Hochzeit des Jahres von Robbie Williams und Elton John erhalten, die zur Feier singen sollen, führte der 37-Jährige aus.

Von all dem wusste allerdings weder das Paar, noch die mit der Hochzeitsorganisation vertrauten Personen im Buckingham Palace etwas. Konnten sie auch nicht, denn wie sich jetzt herausstellte, handelte es sich bei der vollmundigen Ankündigung von James Blunt um einen Scherz.

Mehrere Medien fallen auf Falschmeldung herein

Die Ankündigung sei nicht ernst gemeint gewesen, sagte ein Sprecher des Briten dem US-Fernsehsender "E! Entertainment". Das sei halt der Humor Blunts. Tatsächlich werde der Sänger zum Zeitpunkt der Hochzeit gar nicht in Großbritannien sein, sondern durch die USA touren. Viele Medien, unter anderem die "Süddeutsche Zeitung", aber auch "Focus-Online" und stern.de waren dem Witz des Sängers auf den Leim gegangen.

Unterdessen werden immer mehr Details zur Hochzeitszeremonie bekannt. Zwar hält man sich auf der offiziellen Hochzeitsseite www.officialroyalwedding2011.org mit Informationen bedeckt, trotzdem sickern täglich neue Meldungen durch. So wurde vor kurzem bekannt, dass Kates Hochzeitskleid aus dem Haus des verstorbenen Designers Alexander McQueen stammen soll. Chanel-Designer Karl Lagerfeld kommentierte die Entscheidung so: "Irgendeinen Briten mussten sie ja nehmen."

mai