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Elizabeth II: Respekt, Majestät!

Heute wird Elizabeth II 80 Jahre alt. Ein schöner Anlass, 80-mal auf ein Leben voller Glanz und Schrullen zu blicken. Unser Fazit: Respekt, Majestät!

Von Ulrike von Bülow

1. Die Queen hat eine konsequente Haltung.

2. Wenn sie die Handtasche am Arm runterrutschen und am Handgelenk baumeln lässt, signalisiert Majestät ihren Höflingen damit: Mir ist langweilig.

3. In ihrem Badezimmer hält sie sich ein gelbes Quietsche-Entchen - mit Krone.

4. Die Queen bewahrt ihre Cornflakes in Tupperdosen auf, damit sie frisch bleiben.

5. Beim Frühstück verfüttert sie die Reste ihres Marmeladentoasts unterm Tisch an ihre Corgis.

6. Kerzen werden bei ihr ausgetauscht, wenn sie restlos runtergebrannt sind - keinen Millimeter früher.

7. Weihnachten passt sie auf, dass beim Geschenkeauspacken das Papier nicht reißt - damit man es im nächsten Jahr wieder verwenden kann.

8. Die alte Brille diente ihr fast so lange wie sie ihrem Land; erst mit dem Millennium gönnte sie sich ein Modell aus der Neuzeit.

9. Wo immer sie auftaucht, verstummen die Untertanen ehrfurchtsvoll. Wispern: "Isn't that exciting?"

10. Schlechten Empfang kennt sie nur von Schloss Balmoral. Dort oben in Schottland funktioniert ihr Handy nicht - Funkloch.

11. Sie mag es nicht, ständig von Leibwächtern eingekesselt zu sein: "Bin ich Idi Amin?"

12. Sie kauft im Supermarkt bei Schloss Sandringham ein, im Regenmantel und mit Kopftuch. Bleibt staunend eine Untertanin vor ihr stehen und sagt: "My dear, Sie sehen aus wie die Königin!", antwortet die Königin: "Wie beruhigend."

13. Sie ist die Einzige, die der Rösser wegen zum Pferderennen nach Ascot kommt. Alle anderen wollen die Königin sehen.

14. Sie erschuf den "Dorgi", indem sie einen ihrer Corgis mit dem Dachshund von Prinzessin Margaret paarte.

15. Sie besitzt einen iPod, Speicherkapazität: 10 000 Songs. Ein Königreich für ihre Playlist!

16. Eric Clapton dürfte nicht drauf sein. "Und was machen Sie beruflich?", fragte sie ihn bei einer Party im Buckingham-Palast.

17. Sie war schon so ziemlich überall auf der Welt - ohne einen Pass zu besitzen.

18. Sie ist Großbritannien. Die Regierung? "Her Majesty's Government". Die Gefängnisse? "Her Majesty's Prisons". Es gibt die "Royal Navy", die "Royal Artillery" und die "Royal Air Force". Post wird von der "Royal Mail" verschickt, mit Briefmarken, die ihr Profil schmückt. Geld, das ihr Antlitz ziert, wird von der "Royal Mint" hergestellt.

19. Prinz Philip nennt seine Gattin "sausage" - weil sie so gern Würstchen grillt.

20. Ist "barbecue picknick" auf Balmoral angesagt, erledigt die Queen den Abwasch schon mal selbst - im nächstgelegenen Bach.

21. "Für mein Gesicht", sagt sie, "kann ich nichts, das verdanke ich meiner Abstammung aus dem Hause Hannover." Wir finden, es hätte schlimmer kommen können.

22. Sie lässt sich morgens gern von einem Dudelsackpfeifer wecken.

23. Sie war eine zuckersüße junge Frau24. Sie ist eine zuckersüße Omi.

25. Sie guckt die englische Version von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus"; nicht überliefert ist, ob sie persönlich anrief, um Lady Dianas geschwätzigen Ex-Butler Paul Burrell aus dem Dschungelcamp zu wählen.

26. Sie trägt stets einen "Fleischerhaken" bei sich, mit dem sie ihre Handtasche bei Festgesellschaften am Tisch aufhängt.

27. Ein Herr namens Bond, James Bond, rettet seit 53 Jahren die Welt in ihrem Auftrag vor dem Bösen.

28. Sie hat ihre Kinder nicht eben mit Liebe und Gefühl überschüttet. Doch hätte sie vier Beziehungsbegabte herangezogen - was wären wir gelangweilt!

29. Charles und Diana? Sah sie sich so lange an, bis die Lady im Fernsehen ihr berühmtes Augenaufschlag-Interview gab. "Wir waren zu dritt in dieser Ehe", sagte Diana; die Queen drängte auf Scheidung.

30. Andrew und Sarah? So lange okay, bis ein Fremder an Fergies Zehen nuckelte; dann war die Dame bei Hofe unerwünscht.

31. Edward und Sophie? Die Queen sei ein "Muttchen", sagte die berufstätige Schwiegertochter; Muttchen verdonnerte sie zum Kinderkriegen.

32. Charles und Camilla? "Lass mich dein Tampon sein", sprach er; erst im Februar 2005 gab die Queen der Ehe ihren Segen - die Trauung fand ohne sie statt.

33. Elizabeth erschien aber zur anschließenden Segnung in der Windsorschen Schlosskapelle - sie trug brautweiß, Braut Camilla blieb mausgrau.

34. "Wenn etwas kein Gras frisst und nicht furzt, ist die Königin nicht daran interessiert", sagt Prinz Philip. Er spricht nicht von sich, er spricht von Pferden.

35. Sie schaut allmorgendlich in den "Daily Mirror" und in die "Times" , aber erst, nachdem sie die "Racing Post" studiert hat, eine Pferdegazette.

36. Elizabeth ist wie unsere Großmutter. Schrullig. Stark. Sparsam. Kriegsgeneration eben.

37. Sie ist Königin des einzigen Landes in Europa, in dem die Damen zwischen 18 und 24 Jahren ihre männlichen Altersgenossen unter den Tisch trinken; das ergab eine Studie, cheers!

38. "Die Königin besitzt ein Übermaß an Toleranz und Nachsicht", sagt Prinz Philip.

39. Mit 13 begegnete "Lilibet" ihm zum ersten Mal, und ihr war klar: He's the one! Dass dieser Prinz Philip arm war wie eine Maus in Westminster Abbey - egal.

40. Auch, dass Philips Vater zeitweise im Gefängnis gesessen hatte und seine Mutter in der Irrenanstalt war, schreckte sie nicht ab.

41. Ihr Gemahl hat stets hinter ihr zu gehen. Einen Bahnarbeiter fragte Philip einmal: "Welche Aufstiegschancen haben Sie?" Sagte der Bahnarbeiter: "Ach, da müsste schon mein Boss sterben." Philip: "Genau wie bei mir."

42. Auf Staatsbesuch in den Niederlanden sprach er: "Seht euch die Holländer an - Gesichter wie Hintern." Die Queen liebt ihn trotzdem.

43. Zu einem Blinden mit Blindenhund bemerkte der Prinz: "Wissen Sie, dass es jetzt für Magersüchtige Fresshunde gibt?" Corgis?

44. Elizabeth II lacht selten laut, sie kichert und gluckst.

45. Alle Jahre wieder gab es Gerüchte um Philip und seine Treue; dass er was mit Frankreichs Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing gehabt haben soll, war zweifellos das schönste. Und trotzdem: Nie gab es jemanden, der (oder die) lauthals behauptet hätte: Ich war der (oder die) Geliebte von Prinz Philip.

46. Die Queen schaut zu, wenn sich schottenberockte Männer bei den "Highland Games" im Baumstammwerfen messen.

47. Sie schlägt Menschen zum Ritter, vor denen uns unsere Eltern früher gewarnt haben. Mick Jagger zum Beispiel.

48. Sie zeichnet David Beckham mit dem "Order of the British Empire" aus, obwohl man sich fragt, was einer zum Ruhme Englands beisteuert, der die Unterwäsche seiner Frau aufträgt.

49. Leiden die Pfoten ihrer Corgis unter fortschreitendem Alter, stattet die Königin ihre Lieblinge höchstselbst mit maßgeschneiderten Stiefelchen aus.

50. Sie war die einzige Britin, die freundlich lächelte, als die Deutschen 1996 in England Fußball-Europameister wurden.

51. Den schönen Begriff "stiff upper lip" kann man an niemandem besser erklären als an ihr - oder hat schon mal jemand gesehen, wie Majestät um Fassung ringt?

52. "Sind Sie nicht der Deutsche mit dem gebrochenen Genick?", fragte sie Bert Trautmann bei einem Empfang. Noch Jahrzehnte später erinnerte sie sich, dass der Torwart trotz eines angeknacksten Halswirbels mit Manchester City 1956 das Cup-Finale gewonnen hatte.

53. Nicht mal mit der Wimper zuckt sie, wenn ein 17-jähriger Bengel bei ihrer Gartenparty wegen einer Wette die Hosen runterlässt und über den Rasen flitzt.

54. Als 1982 der Landstreicher Michael Fagan nachts in den Palast eindrang und plötzlich auf ihrer Bettkante saß, bot sie ihm Zigaretten an - und bestellte die per Telefon bei der Palastwache.

55. Sie ist eine Frau der Konventionen. "Wenn es Sitte wäre, jeden Tag Haferbrei zu essen", sagt Prinz Philip, "sie würde jeden Tag Haferbrei essen."

56. Zweimal die Woche lässt sie sich Essen vom Inder nebenan bringen: Hühnchencurry mit Reis, immer.

57. Knoblauch und Zwiebeln kommen ihr nicht ins Essen; Majestät mit Mundgeruch - das geht nun gar nicht.

58. Königin Victoria kippte sich gern Whisky in den Rotwein. Die Queen trinkt jeden Tag, Gongschlag 18 Uhr, einen Gin mit etwas Tonic.

59. Für die Krone gab sie immer alles. "Ich kriege sie gar nicht aus dem Bett raus", stöhnte Philip nach der Hochzeit, "sie macht mich verrückt." Kein Jahr später war mit Charles der Thronfolger geboren.

60. Sie war emanzipiert, ehe das Wort geprägt wurde: Morgens spielte sie eine halbe Stunde mit ihren Kindern, dann ging sie arbeiten. Und abends ging sie feiern.

61. Zum Maskenball kam sie als Dienstmädchen. Und nicht im Nazi-Kostüm.

62. Die Queen ist ein ganzer Kerl.

63. Sie ist gelernte Lastwagen-Mechanikerin.

64. Sie erledigt einen angeschossenen Fasan höchstselbst, indem sie mit ihrem Spazierstock ein paarmal zuschlägt.

65. Seit 54 Jahren empfängt sie jeden Dienstag für gut eine halbe Stunde den Premierminister - Winston Churchill war der erste, Tony Blair wird nicht der letzte sein.

66. Sie ist, bemerkte Premier Harold Wilson in den Siebzigern, "die einzige Kollegin", mit der man ohne Angst vor einem "Dolch im Rücken" seine Sorgen und Nöte besprechen könne.

67. Really? Mrs. Thatcher soll stets und sehr gut von der Queen imitiert worden sein, kaum hatte sie den Palast verlassen.

68. Weil George W. Bushs Sicherheitsschergen ihren Garten platt getrampelt hatten, würdigte sie den US-Präsidenten keines Blickes, als dieser mit Tony Blair zum Dinner im Buckingham-Palast einmarschierte.

69. Wie viele Zimmer hat der Buckingham-Palast? "Manche sagen, es seien 600", so die Hausherrin, "aber ich weiß nicht, ob das stimmt."

70. Die Queen trägt seit mehr als 50 Jahren die gleiche Frisur - damit sie so aussieht wie auf den Geldscheinen und Münzen.

71. Von Prinz Charles würde nicht mal ein Ohr auf eine Fünf-Pfund-Note passen, so er überhaupt eines Tages gekrönt werden sollte.

72. Sie redet nicht viel. Der Autor Gyles Brandeth schildert den Versuch eines Dialoges mit der Queen wie folgt: "Hatten Sie heute viel zu tun, Ma'am?" - "Ja." "Der Premierminister?" - "Ja." "Er ist sehr nett." - "Ja, sehr."

73. Sie kann Frauen nicht leiden, die viel reden.

74. Geruhen Majestät hinter verschlossener Palasttür zu fluchen, sind ihre Lieblingswörter "Bloody!", "Damn!" und natürlich "Horseshit!". Wer ihr auf den königlichen Keks geht, ist "bonkers".

75. Sie kann zwei Dinge gleichzeitig:

76. Genauso wenig wie wir versteht sie, warum Prinz Charles acht Zimmer braucht, wenn er zu Besuch auf Schloss Sandringham ist. Zwei Schlafzimmer, das wäre ja noch nachvollziehbar.

77. Sie schaut mit 80 nicht einen Tag älter aus als ihre Schwiegertochter Camilla. Über die sagt sie: "Sie sieht ziemlich abgenutzt aus."

78. "Sie hat die großartigste Haut für eine Frau ihres Alters", bemerkte Ozzy Osbourne, nachdem er die Queen getroffen hatte.

79. "Sieht er nicht fesch aus?", flüsterte sie bei ihrem Goldenen Thronjubiläum 2002 Tochter Anne zu, als Philip in Uniform auftrat.

80. Die Queen ist eine Konstante in dieser schnellen Zeit. Das, lieber Tony Blair, ist "Cool Britannia"!

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(