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Geläutert: Jackson lässt niemanden mehr ins Bett

Nach seinem Freispruch will Michael Jackson künftig niemanden mehr in sein Schlafzimmer lassen. "Er muss vorsichtig sein", warnte auch einer der Jury-Mitglieder, der starke Zweifel an der Unschuld Jacksons hegt.

Nach seinem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs zeigt sich Popstar Michael Jackson geläutert. Sein Mandant werde nicht mehr mit Kindern in einem Bett schlafen, sagte Verteidiger Thomas Mesereau dem Fernsehsender NBC. "Er wird sich nicht länger verwundbar machen." Jackson war am Montag in allen zehn Anklagepunkten aus Mangel an Beweisen für unschuldig befunden worden.

Der viermonatige Prozess habe Jackson sehr zugesetzt, sagte Mesereau weiter. Sein Mandant habe während des Verfahrens nicht gegessen, nicht geschlafen und sehr viel Gewicht verloren. Er werde sich jetzt langsam erholen. Als der Konvoi mit Jackson und seiner Familie am Montagnachmittag vor der Neverland Ranch vorfuhr, wurde er von wartenden Fans begeistert begrüßt. "Es ist ein Sieg", sagte die 39-jährige Tracee Raynaud. "Gott ist am Leben, und es geht ihm gut."

Auf seiner Internetseite ließ sich Jackson groß feiern. Dort wurde der Freispruch mit der Geburt von Martin Luther King, dem Fall der Berliner Mauer und der Freilassung von Nelson Mandela verglichen. Eine Hand zeigte das Siegeszeichen.

Jury-Mitglieder zweifeln an Jacksons Unschuld

Einige der Geschworenen äußerten jedoch Zweifel, ob der Sänger wirklich niemals Kinder belästigt habe. "Wir sind enttäuscht", sagte Staatsanwalt Tom Sneddon, der seit mehr als zehn Jahren gegen Jackson ermittelt hat. Er stehe weiterhin zu seiner Anklage. Die Staatsanwälte hatten versucht, Jackson als Persönlichkeit mit abwegigen Neigungen darzustellen, der auf seinem Anwesen eine Porno-Spielwiese für Kinder eingerichtet habe.

Ist Michael Jackson trotz seines Freispruchs schuldig?

Der 46-Jährige war angeklagt, vor zwei Jahren einen 13-jährigen Jungen mit Wein gefügig gemacht und sexuell misshandelt zu haben. Nach viermonatigem Prozess und 30-stündiger Beratung befanden die Geschworenen den Sänger für nicht schuldig. Auch in den Anklagepunkten der Verschwörung zur Erpressung, zur Kindesentführung und zur Freiheitsberaubung wurde er freigesprochen. Bei einem Schuldspruch hätten ihm nahezu 20 Jahre Haft gedroht.

"Er muss vorsichtig sein"

Die Jury fasste ihre Entscheidung einvernehmlich, wie es das amerikanische Recht vorschreibt. Sie folgte letztlich den Argumenten der Verteidigung, die versucht hatte, die Glaubwürdigkeit der als Hauptzeugin aufgetretenen Mutter des inzwischen 15-jährigen Jungen in Frage zu stellen. Der Frau wurde vorgeworfen, den Prozess aus reiner Geldgier lanciert zu haben.

Einige der Geschworenen räumten offen ein, dass sie die Mutter ausgesprochen unsympathisch fänden. Ein Jury-Mitglied, Ray Hultman, erklärte später, er sei nicht davon überzeugt, dass Jackson niemals Kinder belästigt habe. Im konkreten Fall hätten jedoch Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestanden. Die Familie des betroffenen Jungen hat jetzt noch die Möglichkeit, eine Zivilklage gegen den Sänger einzureichen. Dieser werden nach dem Freispruch allerdings keine großen Chancen eingeräumt.

Einige Juroren erklärten, sie hofften, dass Jackson aus dem Prozess gelernt habe. "Wir hoffen, dass er nicht mehr mit Kindern schläft", sagte der Vorsitzende der Geschworenen, Paul Rodriguez. "Und er muss vorsichtig sein, wie er sich im Umgang mit Kindern benimmt."

Totenstille bei Urteilsverlesung

Bei der Verlesung des Urteils herrschte im Gerichtsraum Totenstille. Der gebrechlich wirkende Jackson blieb reglos, dann führte er ein Tuch an seine Augen. Eine seiner Verteidigerinnen brach in Tränen aus. Vor dem Gerichtsgebäude begrüßten rund 1.200 Fans das Urteil mit großem Jubel. Der Sänger zeigte sich kurz der Menge und warf den Menschen Kusshände zu. "Der Gerechtigkeit ist Genüge getan", erklärte Mesereau im Internet. "Der Mann ist unschuldig. Er ist es immer gewesen."

Tim Molloy, AP / AP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.