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Pete Doherty: Rockrüpel droht Haftstrafe in Deutschland

Weil er seine Strafe nicht bezahlt und nicht auf eine Vorladung reagiert hat, ist ein bundesweiter Haftbefehl gegen den Musiker Pete Doherty erlassen worden. Sollte der Brite in Zukunft deutschen Boden betreten, muss er wohl das Luxushotel gegen die Zelle tauschen.

Der britische Künstler Pete Doherty ist für seine Ausfälle bekannt. Meist sind die Ausraster auf Alkohol- und Drogenkonsum zurückzuführen. So wohl auch 2009, als der Musiker nach einer Party in einer Berliner Kneipe die Scheibe eines parkenden Wagens einschlug. Der Musiker wurde daraufhin zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt.

Wie die "B.Z." nun berichtet, hat Doherty das Geld nie bezahlt. Im April dieses Jahres zog die Berliner Staatsanwalt dann Konsequenzen und lud den Briten zum Haftantritt. 30 Tage soll die Haftstrafe dauern. Staatsanwaltschaftssprecher Martin Steltner erklärt: "Wer seine Strafe nicht bezahlt, muss sie eben absitzen." Der Rockstar war allerdings nie zu Hause anzutreffen, deswegen drang die Vorladung nicht zum Empfänger durch.

Seit dieser Woche wird Pete Doherty nun bundesweit per Haftbefehl gesucht. Das bedeutet, er könnte festgenommen werden, sobald er wieder deutschen Boden betritt.

Der Berliner Vorfall war nicht das erste Mal, dass Doherty mit dem deutschen Gesetz in Konflikt geriet. Im März soll der Musiker in Begleitung zweier Männer in den Regensburger Plattenladen "Shadillac" eingebrochen sein, um dort eine Gitarre und mehrere Platten zu entwenden. Der Sänger konnte während des vermeintlichen Einbruchs allerdings nicht klar identifiziert werden.

hw/Bang
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