Vorladung

Artikel zu: Vorladung

Niko-Logo an einem Laden in Vietnam

US-Regierung will Sportartikelhersteller Nike wegen Diskriminierung von Weißen vorladen

Die US-Regierung hat ein US-Gericht aufgerufen, eine Vorladung gegen den Sportartikelhersteller Nike wegen der angeblichen Diskriminierung weißer Menschen durchzusetzen. Der Konzern habe "die angeforderten Informationen nicht vollständig bereitgestellt", hieß es am Mittwoch (Ortszeit) in dem Antrag der US-Kommission für Gleichstellung am Arbeitsplatz (EEOC) an das Gericht im US-Bundesstaat Missouri. Die EEOC bezog sich darin auf eine Klage seiner Vorsitzenden Andrea Lucas aus dem Jahr 2024, wonach Nike mit seinen Einstellungskriterien womöglich gegen das Gesetz verstoßen habe.
Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro

Vorladung für Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro trotz Klinikaufenthalts

Trotz eines Krankenhausaufenthalts hat der wegen Putschvorwürfen angeklagte frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eine Gerichtsvorladung erhalten. Ein Gerichtsmitarbeiter stellte dem kürzlich am Bauch operierten Bolsonaro die Vorladung am Mittwoch am Krankenhausbett zu. Dem Dokument zufolge hat der Ex-Präsident fünf Tage Zeit, um seine Verteidigung zu erläutern.
Video: Trump klagt gegen Vorladung vor Untersuchungsausschuss zu Kapitol-Sturm

Video Trump klagt gegen Vorladung vor Untersuchungsausschuss zu Kapitol-Sturm

STORY: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wehrt sich juristisch gegen eine Vorladung vor einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol. Dazu reichte Trump am Freitag Klage bei einem Bezirksgericht im Bundesstaat Florida ein. Die Vorladung verletze Trumps verfassungsmäßiges Recht auf freie Meinungsäußerung, erklärten seine Anwälte unter anderem in der Klageschrift. Zudem fehle dem Ausschuss die Befugnis, Zeugenaussagen zu erzwingen. Auch habe das Gremium nicht auf Trumps Angebot reagiert, schriftlich auf bestimmte Fragen zu antworten. Der Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses zum Sturm auf das Kapitol Anfang Januar 2021 hat Trump vorgeladen, um ihn unter Eid zu befragen. Er hat Trump aufgefordert, ab Montag dafür zur Verfügung zu stehen. Der Ausschuss befasst sich seit mehr als einem Jahr mit dem Sturm von Trump-Anhängern auf das Kongressgebäude in Washington, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen und über 140 Polizeibeamte verletzt wurden. Mitglieder des Ausschusses machen Trump für die Ereignisse verantwortlich. Er hat dies zurückgewiesen. Seine Anhänger waren zum Kapitol gezogen, nachdem er auf einer Kundgebung erneut Wahlbetrug für seine Niederlage gegen den jetzigen Präsidenten Joe Biden verantwortlich gemacht hatte.