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Interview

Sophia Wollersheim: "Ich bin süchtig nach Schönheits-Operationen!"

Alles für die Schönheit: Sophia Wollersheim hat sich in den USA mehrere Rippen entfernen und den Po mit Eigenfett aufspritzen lassen. Dem stern erklärt sie ihre Gründe für die riskanten Eingriffe.

Frau Wollersheim, Sie haben sich vor drei Wochen zwei Rippen-Paare entfernen lassen. Wie geht es Ihnen nach der Schönheits-Operation?

Ich bin total fit und hab keine Schmerzen mehr. Verheilt ist nicht alles, das soll noch drei Wochen dauern. Eigentlich muss ich mich schonen. Aber ich bin ein Workaholic und war jetzt auch gleich wieder auf der Fashion Week auf vielen Terminen.

Auf Facebook zeigten sich viele Ihrer Fans schockiert über den krassen Eingriff. Waren Ihnen die Risiken der OP bewusst?

Ich bin ausführlich über die Risiken aufgeklärt worden. Meine deutsche Ärztin wollte mir den Eingriff sogar verbieten. Sie hat mir erklärt, was alles schief gehen kann. Das Gefährliche ist aber nur die Operation an sich. Danach hat man keine Probleme, da nur die fliehenden Rippen entfernt werden.

Der Eingriff ist nicht reversibel - haben Sie keine Angst vor Langzeitschäden?

Nein, ich bin weder beim Sport noch beim Kinderkriegen eingeschränkt, es sind auch keine Organe freigelegt. Das Korsett kann ich auch irgendwann abnehmen, aber jetzt muss noch alles zusammengehalten werden, bis es verheilt ist. Nur während der OP kann es zu schweren Komplikationen kommen, zum Beispiel wenn die Lunge beschädigt wird. 

Warum haben Sie sich trotz der Risiken für die Operation entschieden?

Ich mag dieses Künstliche, diesen Pin-up-Style. Ich lass mir lieber die Rippen rausnehmen, anstatt wie andere Leute zu rauchen oder Drogen zu nehmen. Dann nehme ich lieber das Risiko einer Operation -  auch wenn es nicht der Norm entspricht. Aber die Norm war mir schon immer egal. Ich war in Beverly Hills bei einem der renommiertesten Ärzte, Dr. Michael Obeng, der das häufig macht. Ich habe ihm vollkommen vertraut. In Deutschland kannte ich keinen Arzt, der das machen würde, aber viele Hollywoodstars haben den Eingriff hinter sich.

Es war nicht Ihre erste OP, Sie hatten allein jeweils drei Eingriffe an Brüsten und Nase. Sind Sie süchtig danach?

Natürlich bin ich süchtig nach Schönheitsoperationen - na klar! Man findet immer irgendetwas, was man noch machen lassen kann, und wenn es nur eine Cellulite-Behandlung ist. Ich mach zwar auch viel Sport, aber das Ergebnis kriegt man nicht mit Sport hin.

Was kostet so eine Operation?

In Beverly Hills kosten kleine Eingriffe nicht unter 20.000 Dollar, und das war ein großer. Aber über die genaue Summe will ich nicht sprechen.

Haben Sie die entfernten Rippen nach der OP eigentlich behalten?

Ich konnte mir die am Anfang selber nicht ansehen, weil ich noch so starke Schmerzen hatte. Aber nach einer Woche hab ich sie mir dann angeschaut. Was damit passiert, verrate ich aber noch nicht.

Hat sich die Operation für Sie gelohnt?

Ja, das war natürlich auch eine Investition in mein Image.

Mit ihrer schmalen Taille treiben sie das gängige Schönheitsideal ins Extrem. Sehen Sie das auch kritisch?

Nein, wer sich mich zum Vorbild nimmt, der dürfte auch keine Hollywoodfilme anschauen. Dort hat es jede zweite Frau gemacht. Ich finde, wenn man es sich leisten kann, sollte jeder das mit seinem Körper machen, was er will. Ich möchte für mich meine Perfektion erschaffen.

Was bedeutet Schönheit für Sie?

Eine entspannte Seele zu haben: Wenn ich mich attraktiv fühle, bin ich automatisch mit meinen Gedanken im Reinen. Ich will mich so verkörpern, wie ich mir das vorstelle. Aber ich will nicht nur eine schöne Hülle sein, sondern innen als Person empathisch und hilfsbereit bleiben.

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