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Super Bowl XLVIII: Bruno Mars singt beim größten Sportereignis der Welt

Es ist einer der begehrtesten Gigs in der Welt des Entertainments. Nach Madonna, Janet Jackson und Beyoncé hat es nun Bruno Mars geschafft: Er darf in der Halbzeitpause des Super Bowls singen.

von Frank Siering, Los Angeles

Obwohl die Football-Saison in den USA gerade erst begonnen hat, hatte Sänger Bruno Mars, 27, schon vor Anpfiff des ersten Spiels einen Touchdown gelandet.

Der "When I Was Your Man"-Interpret darf sich auf den wohl größten Live-Auftritt seiner Karriere freuen. Er wurde nach Informationen aus NFL-Kreisen für die Halbzeit-Show des Super Bowls XLVIII ausgewählt.

Kaum ein Ereignis hat mehr Zuschauer. Allein in den USA schauten im vergangenen Jahr mehr als 100 Millionen Menschen bei dem Mega-Ereignis zu.

In den Fußstapfen legendärer Musikgrößen

Die Super Bowl XLVIII wird am 2. Februar 2014 im MetLife Stadion in East Rutherford in New Jersey angepfiffen. Das Besondere in diesem Jahr: Das Spiel findet unter freiem Himmel statt. Damit stellt sich auch für Mars und seine Band eine echte Herausforderung, denn die Temperaturen an der amerikanischen Nord-Ost-Küste liegen im Februar gerne mal weit unter dem Gefrierpunkt.

Der Sänger, der im stets warmen Hawaii aufgewachsen ist, tritt mit diesem Engagement in die Fußstapfen von einigen legendären Musikgrößen. Vor einem Jahr unterhielt Beyoncé die Fans der Baltimore Ravens und der San Francisco 49ers in New Orleans. In den Jahren zuvor waren Madonna und The Black Eyed Peas mit Usher zu bewundern. Unvergessen bleiben die Auftritte von The Who, Bruce Springsteen und natürlich auch von Janet Jackson und Justin Timberlake, bei dem Timberlake für Sekunden Jacksons Brust freilegte und so einen Skandal auslöste.

Ankündigung löst Welle bei Twitter los

Mars selbst hat den Auftritt im Februar noch nicht bestätigt und trotzdem geht es auf Twitter schon hoch her. Von "Freakn’ excited" (@_Valery) über "i love bruno mars." (@LOST) bis hin zu "bruno at the SUPER BOWL" (@fedeleee) und "Great Pick" (@arjanwrites) feuerten die Fans ihre Freuden-Tweets in die virtuelle Welt.

NFL-Geschäftsführer Roger Goodell bemerkte nach der Bruno Mars-Meldung, "dass diesmal so viel Aufregung in den sozialen Medien herrscht wie nie zuvor". Unter den Twitterern meldeten sich auch enttäuschte Stimmen zu Wort. @troy_anderson schrieb "Ich wusste, dass sie uns nach Beyoncé wieder bescheißen würden, von Beyoncé zu Bruno Mars, ein echter Abstieg."