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Nagellack-Ersatz Nagelfolie richtig anwenden: Die wichtigsten Tipps zum Anbringen und Entfernen

Nagelfolien liegen noch immer im Trend
Im Gegensatz zu gewöhnlichem Nagellack kann Nagelfolie nicht absplittern
© Izdebska / Getty Images
Die Idee ist nicht neu, aber immer noch gut: Anders als herkömmlicher Nagellack kann selbstklebende Nagefolie schnell und einfach aufgetragen werden – ganz ohne zu verschmieren oder abzusplittern. Alles, was Sie über die korrekte Anwendung wissen müssen, erfahren Sie hier.

Das Lackieren von Fingernägeln ist eine Kunst für sich: Was auf den ersten Blick kinderleicht aussieht, ist für viele Frauen alles andere als einfach. Vor allem dann, wenn ihnen die nötige Routine fehlt. Je seltener die Nägel einen neuen Anstrich bekommen, desto schwieriger gestaltet sich die farbliche Verschönerung. Noch komplizierter wird es, wenn der Lack nur langsam trocknet und schon bei der leichtesten Berührung verschmiert – oder gar nach wenigen Tagen absplittert. Aus diesem Grund erfreuen sich die selbstklebenden Nagefolien einer wachsenden Beliebtheit. Wie der Name schon verrät, werden diese einfach nur auf die Fingernägel geklebt. Und das ist nicht der einzige Vorteil, den die Folien bieten.

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Die Vor- und Nachteile von Nagelfolie

Wie bereits erwähnt, ist die Anwendung von selbstklebender Nagefolie deutlich schneller und einfacher als das Auftragen von Nagellack. Hinzukommt, dass die Folien länger haltbar sind und auch nach längerem Tragen nicht absplittern. Sie passen auf jede Nagelgröße und können – je nach Hersteller – auch für die Fußnägel verwendet werden. Es gibt klassische Aufkleber (zum Beispiel in Rot oder Metallic), aber auch Glitzer-Nagelfolie und moderne oder bunte Prints. Bekannte Anbieter wie Miss Sophie werben sogar damit, dass ihre ultra-dünnen Nagelfolien aus recycelbarem Material und frei von Tierversuchen sind.

Zu den Nachteilen zählt in erster Linie der Preis, da Nagelfolie im direkten Vergleich meist mehr kostet als gewöhnlicher Nagellack. Abgesehen davon werden die Materialien nicht bei jedem Hersteller nachhaltig produziert, sodass die Folien nach der Anwendung im Müll landen und nicht recycelt werden können. Und auch die Qualität der Produkte ist – je nach Anbieter – nicht immer die gleiche. Daher sollten Sie nach Möglichkeit auf Nagelfolie seriöser Firmen wie Miss Sophie setzen. Dann stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem ist die Auswahl an Farben und Mustern enorm. Da ist für jeden etwas Passendes dabei.

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Anleitung: So tragen Sie die Nagelfolie auf

Um die Nagelfolie schnell und sauber aufzutragen, sind nur vier Schritte notwendig:

  1. Schritt: Die Reinigung
    Damit die Folien auf den Nägeln besser haften bleiben, sollten diese vor der Anwendung gründlich gereinigt werden. Verwenden Sie dafür am besten einen klassischen Nagellackentferner, mit dem Sie alle Fett- und Schmutzrückstände von den Fingernägeln lösen. Anschließend sollte überschüssige Nagelhaut vorsichtig zurückgeschoben werden, damit die Folie nicht daran kleben bleibt – und sich somit Luft oder Feuchtigkeit darunter schieben kann, was sich negativ auf die Haltbarkeit auswirken würde. Sollten Ihre Nägel besonders empfindlich oder beschädigt worden sein, zum Beispiel durch Gel- oder Acrylnägel, können Sie vor dem Anbringen der Nagelfolie einen pflegenden Unterlack (in dem Fall ist keine Reinigung mehr notwendig) anwenden. Dadurch können Sie mögliche Unebenheiten ausgleichen und ein sauberes Ergebnis erzielen.
  2. Schritt: Das Aufkleben
    Bevor Sie die Nagelfolie von ihrem Papier abziehen, sollten Sie die passende Größe wählen. Die Sets enthalten immer unterschiedliche Größen, damit Sie – vom kleinen Finger bis zum Daumen – das richtige Modell parat haben. Sollten Sie sehr schmale Nägel haben, macht es durchaus Sinn, die Folie vor dem Auftragen auf dem Trägerpapier zuzuschneiden. Denn je häufiger Sie die Folie anfassen, desto schlechter klebt sie auf den Nägeln. Sind Sie sich hingegen unsicher ob der Größe, ist es immer sicherer, die kleinere Variante zu wählen – es sei denn, Sie haben Gelnägel, dann ist die größere Variante die bessere Wahl. Steht über die Hälfte der Folie vom Nagel ab, können Sie den Teil abschneiden und für einen anderen Finger verwenden. Um die Folie anzubringen, wird diese zuerst mittig auf den Fingernagel gelegt und anschließend von der Mitte zu den Seiten hin gleichmäßig angedrückt.
  3. Schritt: Der Feinschliff
    Nach dem Anbringen der Nagelfolie steht in der Regel immer etwas davon am Nagel über – diese "Reste" dürfen Sie in keinem Fall abziehen, sonst bekommt das Material unschöne Risse. Stattdessen wird die Folie am Nagelende erst nach unten gefaltet und anschließend mit einer speziellen Glasfeile immer senkrecht (!) nach unten abgefeilt. Wichtig ist dabei, dass Sie immer nur in eine Richtung feilen und nicht in unterschiedliche – sonst sehen die Ränder unsauber oder fransig aus.
  4. Schritt: Die Versiegelung
    Zu guter Letzt muss die Nagelfolie noch versiegelt werden, das erhöht – wie bei gewöhnlichem Nagellack auch – die Haltbarkeit. Verwenden Sie dafür am besten einen transparenten Überlack (auch Top Coat genannt), der schnell trocknet. Hier gilt nicht die Regel: Weniger ist mehr, ganz im Gegenteil. Tragen Sie den Top Coat nur dünn auf, damit er die Folie nicht von den Nägeln wieder abzieht. Wiederholen Sie den Vorgang am besten nach ein paar Tagen nochmal, damit die Folie keine Risse bekommt. Und sollte der Nagel unter der Folie zum Vorschein kommen, können Sie den Rand vorsichtig abfeilen und noch einmal mit dem Überlack versiegeln.  
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So entfernen Sie die Nagelfolie wieder

Wenn Sie die Nagelfolie wieder entfernen möchte, müssen Sie auch hier behutsam vorgehen. In Klartext bedeutet das: Ziehen Sie die Folien nicht einfach von den Nägeln ab! Stattdessen können Sie die Aufkleber mit einem gewöhnlichen Nagellackentferner und einem Wattepad lösen. Zuerst betupfen Sie die Folien mit der getränkten Watte – oder legen diese auf die Nägel, damit der Entferner richtig einziehen kann. Im Anschluss lässt sich die Nagelfolie ganz einfach entfernen. Für Gel- oder Acrylnägel ist es wichtig zu wissen, dass der Nagellackentferner kein Aceton enthalten sollte. Nach einer kurzen Einwirkzeit lassen sich die Folie auf den künstlichen Nägeln ganz einfach abziehen. Alternativ können Sie auch auf Nagellackentfernerdosen setzen, in denen sich vorgefertigte Schwämme befinden, die das Mittel bereits enthalten und direkt auf die Folien gelegt werden können. Nach dem Entfernen der Aufkleber sollten Ihre Hände noch einmal gereinigt und mit einer pflegenden Creme behandelt werden.

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ast

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