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Faktencheck: Alles wird immer schlimmer! Oder doch nicht?

Panikmacher nerven. Hinter jeder Ecke scheint für sie der Weltuntergang zu lauern. Schlechte Nachrichten nähren ihre selektive Wahrnehmung der Welt. Zeit für einen Faktencheck.

Von David Weinard

Manchmal sieht man nur noch, was man sehen will.

Manchmal sieht man nur noch, was man sehen will.

"Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?" Eine berechtigte Frage, auch wenn man sie nicht ganz so poetisch stellen muss, wie die Band Karat, 1982. Heute, im Zeitalter der Information, scheint das Unheil uns tatsächlich ständig zu umgeben. Woran liegt das? Schieben wir den blauen Planeten tatsächlich immer schneller ins Verderben, oder spielen die bessere Verfügbarkeit und Verbreitung von Nachrichten unserer Wahrnehmung einen Streich? Es wirkt oft zynisch, über Statistiken zu sprechen, ohne auf Einzelschicksale einzugehen, aber manchmal lohnt der Schritt zurück, um den Blick aufs große Ganze zu richten. Wer sich zu sehr auf einen Punkt fokussiert, riskiert den Tunnelblick. 

Umwelt

Schaffen wir erst mal die schlechten Nachrichten aus dem Weg. Mutter Natur ging es schon mal besser. Und ja, den Klimawandel gibt es wirklich. Eine Sorgenfalte geht sicher auch auf die Verschmutzung der Weltmeere zurück. Aktuell schwimmen mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen. Forscher gehen davon aus, dass man in ca. 30 Jahren mehr Plastik als Fische in den Meeren finden wird.

In der Luft sieht auch es nicht viel besser aus. Zwar hat sich die Erderwärmung in den letzten Jahren eine kleine Pause gegönnt, aber aufgehalten haben wir sie noch lange nicht. Wir blasen weiterhin Jahr für Jahr rekordverdächtige Mengen an Treibhausgasen in die Luft. Auch wenn sich fast alle Staaten mit dem Pariser Abkommen der CO2-Reduktion verschrieben haben, müssen sie in den nächsten Jahren noch Taten folgen lassen.

Trumps angekündigter Ausstieg aus dem Abkommen ist zwar ein Schock, aber einige Bundesstaaten, Städte und Unternehmen in den USA scheinen sich aktiv gegen die polternde Ignoranz ihres Präsidenten zu stellen. Man sollte also das Umweltbewusstsein der Amerikaner noch nicht ganz abschreiben. Das Orchester wird hoffentlich auch weiterspielen, wenn der Dirigent auf dem Handy einschläft.

Naturkatastrophen

Es gilt als gesichert, dass die Häufung von Naturkatastrophen in Zusammenhang zum Klimawandel steht. Der Klimawandel wirkt sich zumindest auf wetterbedingte Naturkatastrophen direkt aus. Hierzu zählen Stürme, Fluten, oder Hitzewellen.  Die meisten Todesfälle haben hierbei die Entwicklungsländer zu beklagen, während die entwickeltere Welt höhere finanzielle Schäden erleidet. Nicht vergessen sollte man auch eher schleichende Katastrophen, wie den Anstieg des Meeresspiegels durch die Erderwärmung.

Einige Inselstaaten, wie Vanuatu oder die Marshall-Inseln, werden im Laufe der nächsten 100 Jahre unbewohnbar, oder einfach ganz vom Ozean verschluckt. Sie haben zusammen mit 40 anderen Staaten die "Allianz Kleiner Inselstaaten" gegründet, und versuchen seitdem die größten Klimasünder zum Einlenken zu bewegen.

Eine "gute" Nachricht gibt es aber beim Thema Naturkatastrophen: Die Gesamtzahl der Opfer durch Naturkatastrophen bleibt seit 100 Jahren nahezu unverändert, trotz des rasanten Bevölkerungswachstums. Das ist hauptsächlich auf bessere Warnsysteme und die Modernisierung von Infrastruktur und Gebäuden zurückzuführen.

Migration

Migration ist eigentlich kein Phänomen, das sich unbedingt dafür eignet, den Zustand der Welt einzuordnen. Allerdings ist es durchaus ein Phänomen, dass unsere Gesellschaft verändern wird und deshalb seit Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise im Jahr 2015 kontrovers diskutiert wird. 

Eine Frage, die sich jeder selbst stellen kann: "Was hat sich in meinem Leben konkret verändert, durch die Ankunft der Flüchtlinge?" Falls die Antwort "Eigentlich nichts." lautet, könnte man eventuell auch einfach weiter konsumieren, tanzen, trinken und lachen. Oder anders ausgedrückt, sein Leben leben.

Zum Ende auch hier noch zwei kleine Zahlen am Rande: Bund und Länder haben 2016 einen Haushaltsüberschuss von fast 20 Milliarden Euro eingefahren und die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist weiter gesunken. "Wir schaffen das!" scheint also doch mehr zu sein, als nur eine leere Phrase. Zumindest finanziell.

Armut und Wohlstand 

Deutschland ist also finanziell weiterhin gewohnt solide aufgestellt. Aber wie sieht es im Rest der Welt aus? Der Wohlstand ist global immer noch extrem ungleich verteilt. Das gilt zum einen für den Unterschied zwischen Superreichen und Normalsterblichen, zum anderen aber sogar zwischen Ländern, die den selben Wirtschaftsraum nutzen. In Luxemburg ist das Durchschnittsgehalt mehr als fünf mal so hoch, wie in Ungarn. Schaut man in andere Teile der Welt, sind die Unterschiede noch extremer.

In einigen afrikanischen Ländern wie Gambia, Kongo oder Äthiopien verdienen die Menschen umgerechnet nicht mal 50 EUR monatlich im Durchschnitt. Afrika ist weiterhin der mit Abstand am stärksten von Armut betroffene Kontinent. Anlass zur Hoffnung für den Kontinent gibt jedoch Südafrika. Es zählt mittlerweile zum Club der Schwellenländer, die einen messbaren wirtschaftlichen Aufschwung verzeichnen können. Zu diesem Club gehören auch Länder wie China, Indien, Brasilien und Russland. Der wirtschaftliche Aufwärtstrend in diesen Ländern ist auch dafür verantwortlich, dass der globale Wohlstand insgesamt tatsächlich weiter ansteigt, und sich die Schere zwischen Arm und Reich sogar langsam schließt.

Welthunger

Direkt verbunden mit der Armut in Afrika ist die Hungersituation. Der Kontinent weist mit 20 Prozent aller dort lebenden Menschen immer noch eine erschreckend hohe Zahl an hungernden Menschen auf. Auch hier sind die Zahlen jedoch international rückläufig: Zwar sind 795 Millionen Menschen, die Hunger leiden, immer noch 795 Millionen zu viel. Allerdings hat sich diese Zahl seit 1990 um 216 Millionen reduziert. Es scheint also, trotz Bevölkerungswachstums, in eine gute Richtung zu gehen.

Selbst in Deutschland ist Hunger aber noch immer ein Thema. Chronische Unterernährung - wie in Afrika - ist bei uns zwar nicht mehr zu finden, allerdings sind ärmere Familien und vor allem Kinder von "verstecktem Hunger" betroffen. Der Begriff beschreibt eine Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen. Vor allem Kinder aus Haushalten, die Hartz IV beziehen, leiden langfristig unter ungesunder Ernährung.

Frieden, Krieg, Terror.

Der wichtigste Punkt zum Schluss: Die meisten Länder der Europäischen Union befinden sich in der längsten Friedensphase überhaupt. Seit über 70 Jahren leben die Länder Mitteleuropas in Frieden, und wir sollten alle daran interessiert sein, dass dieser Zustand noch lange anhält. Vor unseren Außengrenzen schwelt in der Ost-Ukraine jedoch ein gefährlicher Konflikt mit Kriegspotential, wenn man ihn nicht sowieso schon Krieg nennen muss.

Laut Weltfriedensindex ist die Zahl der Kriegsopfer weltweit sogar wieder leicht angestiegen. Wir befinden uns aber, trotz steigender Weltbevölkerung, noch weit unter den Zahlen des 20. Jahrhunderts, mit seinen beiden Weltkriegen. Natürlich darf das letzte Jahrhundert nicht unser Maßstab sein. Letztendlich sollte ein Bündnis wie die EU aber verdeutlichen, dass eine Gemeinschaft von Staaten den Frieden auch langfristig sichern kann - aller Unterschiede und Problemchen zu trotz.

Im Kontext der letzten Jahre muss das Phänomen "Terror" erwähnt werden. Auch hier trügt unsere Wahrnehmung. Gefühlt haben wir in Europa immer mehr Terroropfer zu beklagen. Allerdings vergessen wir dabei schnell, dass wir im letzten Jahrhundert konstantem Terror durch Organisationen wie der IRA in Irland, ETA in Spanien oder auch der RAF in Deutschland ausgesetzt waren. Tatsächlich ist die Zahl der Terroropfer und Anschläge in Europa gesunken, vor allem im Vergleich mit den 70er- bis 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Eine Region, die nach wie vor viel stärker von Terroranschlägen betroffen ist, ist der Nahe Osten. Die Opferzahlen dort sind ungleich höher als bei uns. Leider sind Anschläge dort so häufig, dass wir sie höchstens noch als weißes Rauschen wahrnehmen.

Also?

Wie so oft bei näherer Betrachtung, ist die Erkenntnis nicht schwarz oder weiß. Aber eins ist sicher: Es wird ganz und gar nicht alles schlimmer. Manches wird sogar besser, anderes bleibt gleich. Trotzdem sollte keine dieser Zahlen Anlass zur Untätigkeit geben.

Wir müssen diesen Weg konsequent weitergehen, um die Grautöne weiter aufzuhellen. Denn selbstverständlich gibt es noch mehr als genug Probleme, die wir benennen und lösen müssen. Den Zustand der Welt in seiner Vielschichtigkeit allerdings auf ein Pauschalurteil runter zu brechen, wird gar nichts lösen. Denn so sprechen nur Leute, die schon aufgegeben haben. 

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg